Ab sofort steht unsere neue Hochschul-App myTHD zum Download bereit.
Ob unterwegs, in der Vorlesung oder in der Mensa – die App bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund ums Studium und die THD und vereint zahlreiche Funktionen, die den Studienalltag einfacher und übersichtlicher gestalten:
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Die Zukunft der Medizin ist facettenreich und ohne multidisziplinäre Expertise kaum vorzustellen. Aus einer Vision für die Zukunft der Medizin wurde konkrete fachliche Weiterentwicklung. Das Institute for Medical Science and Engineering (IMSE) am Campus Hutthurm der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) setzt sich das Ziel, medizinisches Fachpersonal und Forschungseinrichtungen in Verbindung zu bringen und einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Medizin und Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen. Federführend hierfür ist Chirurg und Professor der THD, Prof. Dr. med. habil. Thiha Aung.
Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie an der gesundheitlichen Versorgung beteiligte Akteure widmen sich im IMSE der Tumorfrüherkennung, präzisere Diagnostik und personalisierte Medizin. Zudem wird die Ultraschalldiagnostik weiterentwickelt und der Einsatz von 3D-Druck genutzt, um Patientinnen und Patienten nach einer Amputation schnell und gezielt mit einer individuell gedruckten Prothese zu versorgen. Hier verbindet das Institut technologische Kompetenz mit gesellschaftlicher Verantwortung, denn eine effizientere und bessere Gesundheitsversorgung betrifft alle.
Die Stärken der Forschungsarbeit am Campus Hutthurm werden gezielt gebündelt, sichtbarer gemacht und in Zukunftsfelder überführt. Dabei wird deutlich, dass Methoden aus der Kunststofftechnik – insbesondere Simulation und präzise 3D-Modellierung – weit über industrielle Anwendungen hinausreichen. Sie eröffnen neue Möglichkeiten in der Medizin und finden sich im neu gegründeten Institute for Medical Science and Engineering (IMSE) wieder.
Die örtliche Ansiedlung des Instituts am Campus Hutthurm der THD ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit dem ebenfalls neu gegründeten Institut in Hutthurm: dem Institut für Kunststofftechnik und Simulation (IKS) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Sebastian Kölbl. Ursprünglich als Forschungsstandort für Kunststofftechnik und Materialforschung gedacht, findet nun eine Symbiose aus den zwei geschaffenen Instituten statt.
Kunststoff ist in jeglicher Form allgegenwärtig. Jeder Bereich des privaten und öffentlichen Lebens, sowie in Forschung und in allen Stationen von Produktionsketten kommt man nicht um das Material herum. Kunststoffe sind aus modernen Anwendungen in Industrie, Medizin und Alltag nicht wegzudenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an ihre Leistungsfähigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Mit der Gründung des IKS unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Sebastian Kölbl am Campus Hutthurm, bündelt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ihre Kompetenzen, um genau hier anzusetzen.
Beim IKS werden, wie auch zuvor, Kunststoffe und Komposite entwickelt und optimiert. Dies geschieht mithilfe modernster Simulation und Materialforschung. Hierbei werden Festigkeits- und Lebensdaueranalysen und thermische Untersuchungen durchgeführt sowie Materialien und Prozessen für belastbare, effiziente und wirtschaftliche Serienanwendungen ausgelegt. Das Ergebnis lautet: leistungsfähigere Produkte für den Gebrauch in der Industrie, effizientere Abläufe und nachhaltige Lösungen auf jeder Ebene. Hier wird wissenschaftliche Exzellenz mit Anwendung unter anderem in der Automobil- und Luftfahrtindustrie bis hin zu Alltagsprodukten und technischen Bauteilen verknüpft.
Gemeinsam mit dem ebenfalls neu gegründeten Institute for Medical Science and Engineering (IMSE) steht das IKS für technischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Aus dieser spezifischen Zusammenarbeit entspringen neue Möglichkeiten, medizinische Herausforderungen gezielt zu unterstützen. Beispielhaft hierfür ist die Entwicklung neuer medizinisch geprüfter, individuell anpassbarer Kunststoffprothesen für die Versorgung von Amputationen. Eines verbindet beide Institute: Technologie soll nicht Selbstzweck sein, sondern Wirkung entfalten. Demnach richtet sich das Institut für Kunststoff- und Simulationstechnik gezielt an Unternehmen der Kunststoffbranche und an alle, die Innovation in Materialen, Prozessen und Produkten vorantreiben wollen.
Seit wenigen Tagen ist das Bewerbungsportal der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für ein Studium ab dem kommenden Wintersemester geöffnet. Bis 15. Juli können sich Interessierte nun für ihr Wunschstudium an den Standorten in Deggendorf, Cham oder Pfarrkirchen bewerben – vereinzelt ist der Bewerbungszeitraum kürzer.
Mit dem Bewerbungsstart erweitert außerdem die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik ihr Studienangebot: Der etablierte Masterstudiengang Bau- und Umweltingenieurwesen wird neben der dreisemestrigen Vollzeit-Variante künftig auch in einem flexiblen Teilzeit-Modell angeboten.
„Das neue Format richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die sich berufsbegleitend weiterqualifizieren möchten, ohne ihre Tätigkeit vollständig zu unterbrechen“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Parviz Sadegh-Azar, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik. Bereits bei der Bewerbung können Studieninteressierte wählen, ob sie das Studium in Vollzeit auf eineinhalb Jahre oder in Teilzeit auf etwa drei Jahre absolvieren möchten. Vorausgesetzt wird ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in den Bereichen Bau- oder Umweltingenieurwesen oder in einem gleichwertigen Studiengang.
Vorteile des Masterstudiums in Teilzeit
Studierende des Teilzeit-Modells können als Berufserfahrene ihren aktuellen Job weiterhin ausüben oder nach dem Bachelorstudium in Teilzeit ins Berufsleben starten, während sie parallel an einem oder zwei Tagen pro Woche ihre akademische Qualifikation ausbauen. Inhalte aus den Vorlesungen können sie dabei unmittelbar im beruflichen Umfeld anwenden. Gleichzeitig ermöglicht das flexible Studienkonzept eine gute Vereinbarkeit von Studium, Beruf und privaten Verpflichtungen. Die Studierenden entscheiden nämlich selbst, wie viele Module sie pro Semester ablegen und an wie vielen Tagen sie an die Hochschule kommen. An den Abenden und Wochenenden finden in der Regel keine Vorlesungen statt.
Über den Masterstudiengang Bau- und Umweltingenieurwesen
Das Masterprogramm Bau- und Umweltingenieurwesen vermittelt je nach gewähltem Schwerpunkt – Bau oder Umwelt – vertiefte Kenntnisse in zentralen Zukunftsthemen: Nachhaltiges Bauen, Infrastrukturplanung, Umwelt- und Energietechnik, Konstruktiver Ingenieurbau, Digitales Planen und Bauen sowie Projektmanagement und Ressourceneffizienz. Fester Bestandteil der Philosophie der Fakultät ist die praxisbezogene Lehre. Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Florian Jonas betont: „Durch die Verbindung der theoretischen Inhalte mit der Anwendung in der Praxis erwerben die Studierenden eine ausgeprägte berufliche Handlungskompetenz und komplexe Zusammenhänge werden begreifbarer.“ So werden die Studierenden ideal auf herausfordernde Aufgaben in Planungsbüros, Bauunternehmen, öffentlichen Verwaltungen oder internationalen Projekten vorbereitet, um anspruchsvolle Ingenieurtätigkeiten in Planung, Konstruktion und Projektausführung eigenverantwortlich ausüben und interdisziplinäre Problemstellungen effektiv lösen zu können. Zuletzt bestätigte das renommierte CHE-Ranking die Qualität des Studienangebots an der THD: Der Studiengang Bau- und Umweltingenieurwesen erhielt 2025 in mehreren Kategorien sehr gute Bewertungen und zählt damit zu den besonders empfehlenswerten Programmen im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen.
Detaillierte Informationen zum Masterstudiengang Bau- und Umweltingenieurwesen auf der Website: https://th-deg.de/bu-m
Alle Informationen zur Bewerbung und Fristen: https://www.th-deg.de/bewerbung