Ab sofort steht unsere neue Hochschul-App myTHD zum Download bereit.
Ob unterwegs, in der Vorlesung oder in der Mensa – die App bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund ums Studium und die THD und vereint zahlreiche Funktionen, die den Studienalltag einfacher und übersichtlicher gestalten:
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Helle Räumlichkeiten, modernste Arbeitsbedingungen und die enge räumliche und thematische Zusammenarbeit mit der WOLF GmbH, weiteren regionalen Partnern sowie der Stadt Mainburg machen den neuen Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Mainburg aus. Offiziell eröffnet wurde der Forschungscampus am 29. Januar, gemeinsam mit dem WOLF CAMPUS im selben Gebäude.
Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien Dr. Florian Herrmann MdL, der Präsident der TH Deggendorf Prof. Waldemar Berg, der Vorsitzende der WOLF-Geschäftsführung Philip Krossa, Executive Chairman der Ariston Group Paolo Merloni, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule und der WOLF GmbH sowie Akteure aus der lokalen und regionalen Politik waren beim feierlichen Beginn dieser einzigartigen Kooperation aus Forschung und Wirtschaft mit dabei. Der Staatsminister hob in seiner Laudatio hervor: „Das TTZ Mainburg der TH Deggendorf zeigt, was Bayern stark macht: angewandte Forschung trifft auf einen hochinnovativen Mittelstand. Gemeinsam mit dem WOLF CAMPUS entsteht ein Zentrum des Technologietransfers – praxisnah, regional verwurzelt und mit Strahlkraft weit über Mainburg hinaus.“ Weiter betonte Herrmann, dass der Freistaat den neuen Campus aus seiner Initiative ‚Hightech Transfer Bayern‘ mit einer Anschubfinanzierung von über 7,1 Millionen Euro unterstütze.
Der neue THD-Campus Mainburg mit dem Schwerpunkt nachhaltige Gebäudetechnik forscht auf rund 1.000 Quadratmetern. „Gemeinsam wollen wir ein Fundament für die Zukunft des Bauens, des Wohnens und des Lebens in einer nachhaltigen Umgebung legen“, erklärte THD-Präsident Berg. So wird an vier zentralen Themengebieten geforscht: dem nachhaltigen Bauen und Betreiben von Gebäuden, der Digitalisierung in der Gebäudetechnik, dem Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz sowie der Wärmeerzeugung, Lüftungs- und Strömungstechnik. Oberstes Ziel des neuen THD-Campus ist es, praxisnahe Lösungen für die Gebäudetechnik von morgen zu entwickeln.
Zwischen der Stadt Mainburg und der THD hat sich in den vergangenen Monaten eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt. Beide Seiten unterstreichen, wie wichtig dieser neue Standort für die Region ist – und wie viel gemeinsames Engagement in seiner Realisierung steckt. So stellt die operative Leiterin des THD Campus, Doris Zellner, fest: „Mit der Eröffnung des Campus schaffen wir einen Ort, an dem Forschung, Praxis und Talententwicklung unmittelbar zusammenfinden. Unser Team hat in den vergangenen Monaten mit enormem Engagement daran gearbeitet, diesen Standort aufzubauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Stadt, unseren Partnern und unseren Beschäftigten eine lebendige, inspirierende Campus-Kultur zu gestalten.“ Auch Bürgermeister Helmut Fichtner ist stolz auf den Campus: „Die Ansiedlung dieses Campus ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt. Wir haben diese Entwicklung mit voller Überzeugung unterstützt – organisatorisch und auch finanziell. Der neue Standort wird Innovation, Arbeitsplätze und Perspektiven schaffen. Ich bin stolz darauf, dass wir diesen Weg gemeinsam gegangen sind und heute den Grundstein für ein neues Kapitel legen.“
Monate der intensiven Vorbereitung liegen zurück. Jetzt folgen die Prüfungen am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Alle 1575 Studierenden sind ihren Lehrplänen gemäß dazu aufgerufen, bei insgesamt 235 Examen in neun Studiengängen ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Der Abnahmezeitraum erstreckt sich über drei Wochen bis 13. Februar.
"Please be quiet. Examination"
Die Prüfungsphase läuft auf Hochtouren. Schilder vor den Hörsälen ermahnen dazu, ruhig zu sein, um die Studierenden nicht zu stören. Hinter den verschlossenen Campus-Türen sowie in der Stadthalle brüten die Prüflinge von fünf Bachelor- und vier Masterstudiengängen über den gestellten Aufgaben. Abgefragt wird das Fachwissen in den übergeordneten ECRI-Bereichen Tourismus, Gesundheit/Digitalisierung, Energie/Technologie und Nachhaltigkeit/Bauen. Dekan Prof. Christian Steckenbauer drückt allen Absolventen die Daumen, sagt aber auch: „Unsere Lehrpläne sind streng, die Prüflinge bekommen nichts geschenkt.“
Da die Studierenden mehr als nur ein Examen ablegen, liegen dem ECRI-Studienzentrum pro Kopf teils rund zehn Anmeldungen vor. Mit 78 Registrierungen stellt der Bachelor-Studiengang „Industrial Engineering“ die größte Einzelprüfung bei „Principles in Business & Economics“, also bei den Grundlagen in Wirtschaft und Betriebswirtschaft.
Prüfungen auch in der Stadthalle
Nicht nur in den Campus-Hörsälen finden die Prüfungen statt. Eine Reihe von Examen wird aus Platzgründen in die geräumige Stadthalle verlegt. So brauchen die Tests nicht auf mehrere Räume verteilt werden. Für alle gilt: Das Verwenden von elektronischen Geräten wie Handys ist während des Examens nicht gestattet. Erstmals wird überprüft, dass keine Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommt.
Wie immer stehen die schriftlichen Prüfungen im Mittelpunkt. Aber auch mündliche Examen sowie die fristgerechte Abgabe von Seminararbeiten (research papers) zählen zu den erhobenen Anforderungen. „Die Vorgaben für die Prüfungen sind streng“, bestätigt Birgit Espertshuber, Referatsleiterin am ECRI-Studienzentrum. Werden Fristen wiederholt überschritten, führt das ihr zufolge zur Exmatrikulation.
Notenbekanntgabe im März
Zu verpflichtenden Wiederholungen kam es bereits vorab, zudem zu den zwingend erforderlichen Sprachprüfungen. Bei allen Examen hoffen Studierende wie Dozierende auf möglichst gute Ergebnisse. Ihre Bekanntgabe erfolgt ab 2. März. Für die fortgeschrittenen Semester stehen jenseits der Prüfungen die Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten an.
Der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen ist seit elf Jahren internationaler Studienstandort der TH Deggendorf. Derzeit kommen die Studierenden aus rund 100 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika. „Neben der fachlichen Ausbildung liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vermitteln von Deutschkenntnissen“, so Prof. Dr. Steckenbauer.
Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Kiel gehen eine strategische Kooperation in den Bereichen Forschung und akademische Weiterbildung im Sicherheits- und Verteidigungsumfeld ein. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau einer leistungsfähigen Nord-Süd-Achse in der Verteidigungsforschung, die sich in technologischen Kompetenzen ergänzt und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft stärkt.
Die Kooperation folgt einer Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung und steht im Geist der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Schleswig-Holstein. Im gegenseitigen Austausch, zuletzt im Rahmen eines Delegationsbesuchs der HAW Kiel an der THD, wurden zahlreiche inhaltliche Schnittmengen identifiziert, die nun systematisch weiterentwickelt werden sollen. Dabei wurde auch der offizielle Kooperationsvertrag von den jeweils für Forschung und Transfer zuständigen Vizepräsidenten – Prof. Dr. Tobias Hochscherf aus Kiel und Prof. Dr. Wolfgang Dorner aus Deggendorf – unterzeichnet.
Komplementäre Stärken für gemeinsame Forschung und Weiterbildung
Beide Hochschulen bringen ausgewiesene Forschungsschwerpunkte ein, die sich ideal ergänzen: Die Deggendorfer Hochschule verfügt über besondere Expertise in den Bereichen Digitale Technologien und deren Anwendung, Nachhaltige Produktion, Energietechnik sowie Smarte Materialien. Die Kieler Hochschule ist insbesondere in den Feldern Maritime Systeme, Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz stark positioniert. „Gerade im Bereich der Landes- und Bündnisverteidigung können wir als forschungsstarke Hochschulen einen wesentlichen Beitrag leisten – etwa durch die Entwicklung sicherheitsrelevanter Technologien, digitaler Lösungen und innovativer Ausbildungskonzepte“, betont Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Vizepräsident Forschung und Transfer an der THD. „Die Zusammenarbeit mit der HAW Kiel ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kompetenzen im Bereich Sicherheit und Verteidigung strategisch zu bündeln. Durch die Verbindung maritimer Expertise aus dem Norden mit digitalen und technologischen Stärken aus Bayern schaffen wir eine belastbare Forschungs- und Weiterbildungsachse mit hoher Relevanz für Wirtschaft, Bundeswehr und Gesellschaft“, betont Dorner weiter.
Synergie schaffen und nutzen auf regionaler und nationaler Ebene
In diesem Zuge sind beispielsweise gemeinsame Forschungsprojekte, Vorstöße bei nationalen und europäischen Förderprogrammen und die Stärkung der wissenschaftlichen Weiterbildung durch die strategische Angebotsausweitung berufsbegleitender Studienprogramme der THD über die HAW Kiel im Norden Deutschlands konkrete Zielsetzungen der Zusammenarbeit. Auch die Vernetzung von Wirtschaft und Forschung, insbesondere durch den Aufbau von Kontakten zwischen bayerischen Unternehmen und industriellen Primes im norddeutschen Raum, ist im Rahmen der Kooperation geplant.
Von dem Bündnis profitieren nicht nur beide Hochschulen, sondern auch die jeweiligen Regionen. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Weiterbildung und industriellem Transfer werden Innovationspotenziale gehoben, Fachkräfte gezielt qualifiziert und regionale Wertschöpfungsketten gestärkt.
Ein weiteres zentrales Element der Kooperation ist der persönliche Austausch. Beim Besuch der Delegation der HAW Kiel an der TH Deggendorf standen unter anderem Gespräche mit der Hochschulleitung, Laborbesichtigungen, der Austausch mit Forschenden sowie der Besuch eines regionalen Industriepartners auf dem Programm.