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Der Rettungsdienst im gesamten deutschsprachigen Raum ist mehr denn je im Wandel, um den steigenden Herausforderungen im Berufsalltag gerecht zu werden. Ende vergangener Woche lud die Technische Hochschule Deggendorf (THD) deshalb zu einem Workshop zur akademischen Ausbildung in der außerklinischen Akut- und Notfallversorgung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ein. Daran beteiligten sich routinierte Akteure sowie hochschulische Expertinnen und Experten im präventiven Rettungsdienst aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie tauschten sich über ihre Erfahrungen im aktiven Dienst, in der Aus- und Weiterbildung von Rettungsfachpersonal sowie in der Verbandsarbeit aus, um die Grundlage für einen möglichst flächendeckend einheitlichen Basislehrplan für die Teilakademisierung in der außerklinischen Akut- und Notfallversorgung zu schaffen.
 
Erfolgreicher Diskurs für ein weitgehend einheitliches Curriculum

Während der eine Teil der Expertinnen und Experten die Rolle von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern (NotSans) in Forschung und Entwicklung sowie die Einbettung wissenschaftlicher Fertigkeiten in die akademische Ausbildung diskutierte, arbeitete eine zweite Gruppe an der Verankerung fachlicher Kompetenzen und sozialer Skills zur erweiterten Patientenversorgung im Curriculum. Im Fokus des gemeinsamen Vorhabens stehen die akademische Qualifizierung von NotSans im präventiven Rettungsdienst sowie die Befähigung zur eigenverantwortlichen, fallabschließenden Bearbeitung niedrigprioritärer Einsätze. In den kommenden Monaten stehen die Entwicklung und die Ausformulierung des gemeinsamen Basislehrplans an. Der federführend aktive THD-Professor Dr. Dr. med. habil. Mathias Burgmaier fasst es treffend zusammen: „Auch wenn wir zusammen mit unseren Praxispartnern vom Bayerischen Roten Kreuz und weiteren Akteuren im Feld ein großartiges Curriculum für ein Studium an der THD entwickelt haben, wird es im Gesundheitssystem zukünftig keine Insellösung für Deggendorf geben. Dauerhaft erfolgreich werden wir nur gemeinsam sein – wenn wir es schaffen, ein einheitliches Curriculum national zu denken. Hierzu müssen wir jetzt proaktiv und gemeinsam vorangehen.“ Sebastian Lange von der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes verdeutlichte: „Die Schritte, die wir in Bayern mit der außerklinischen Versorgung im Rettungsdienst gehen, haben Leuchtturmfunktion weit über die Grenzen Bayerns hinaus."
 
Vorgespräche bereits im Herbst 2025

Dem von der THD-Arbeitsgruppe Präventiver Rettungsdienst initiierten Workshop ist bereits Ende Oktober 2025 eine Expertenrunde, organisiert von der Bayerisches Rotes Kreuz – Regensburger Rot-Kreuz-Stiftung, vorangegangen. Dabei wurde eruiert, wie vorbeugender Rettungsdienst den Anforderungen der Zukunft begegnen kann. Die Folge waren Rufe nach einer bundeseinheitlichen akademischen Aus- / Weiterbildung in der außerklinischen Akut- und Notfallversorgung (ANV) für NotSans, auf die die THD nun mit dem auf den DACH-Raum ausgeweiteten Workshop reagierte. 
 
Erfahrungen aus der regionalen Praxis: Entlastung des bestehenden Rettungssystems

Zu Beginn berichtete der erfahrene Notfallsanitäter Andreas Bauer, der zugleich an der THD in der ersten Kohorte Außerklinische Akut- und Notfallversorgung (ANV) studiert, über seine Erfahrungen mit dem Rettungseinsatzfahrzeug (REF). Dies war zunächst als Pilotprojekt in Regensburg gestartet worden und wurde mittlerweile im erweiterten Probebetrieb an weiteren Standorten in Bayern etabliert. Die bisherigen Erfolge sprechen für sich: NotSans, die über eine Zusatzausbildung erweiterte Kompetenzen zur Diagnostik und medizinischen Ersteinschätzung haben, können akut, aber nicht lebensbedrohlich leidende Patientinnen und Patienten fallabschließend zuhause behandeln, an geeignete fachliche Versorgungsdienstleistende oder unter Umständen auch andere niedrigschwellige Hilfsangebote vermitteln. Bei Bedarf organisieren sie geeignete Transportlösungen. Typische Szenarien hierfür sind zum Beispiel sozial indizierte Einsätze wie soziale Hilflosigkeit zu Hause und im öffentlichen Raum, Stürze in Altenheimen, Dehydration oder palliative Patientenbetreuung außerhalb üblicher Dienstzeiten. So bleiben die für lebensrettende Einsätze und Patiententransporte ausgestatteten Rettungswägen für dringende Notfälle verfügbar und gleichzeitig werden Notaufnahmen durch das Abfedern von akuten Behandlungsbedarfen bei Bagatellverletzungen oder chronischen Erkrankungen nicht überlastet. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Erfahrenen NotSans, die sich weiterbilden und gleichzeitig in der Patientenversorgung bleiben wollen, werden an den Hochschulen neue berufliche Perspektiven geöffnet. Die erste Hochschule mit einem solchen Angebot in Bayern war die THD mit dem Bachelorstudiengang „Außerklinische Akut- und Notfallversorgung". Dieser wurde von Studiengangsleiter Prof. Dr. Dr. Mathias Burgmaier in enger Zusammenarbeit mit der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes und weiteren Akteuren entwickelt.
 
Kanadisches Vorbild

Nach der ersten Workshoprunde wurde Michael Nolan für einen Impulsvortrag zugeschaltet. Der Kanadier gilt international als Pionier im Feld der Akut- und Notfallversorgung und ermutigte die Workshopteilnehmenden zu ihrem besonderen Engagement für den Rettungsdienst. In seiner über 30-jährigen beruflichen Laufbahn konnte er unter anderem die Einführung von Community Paramedics als zentrale Akteure in den Gesundheitssystemen im angloamerikanischen Raum gestalten. „Ihr Wirken ist mehr als nur die reine Reaktion auf den Notruf“, erläutert der „Vater der Community Paramedics“, wie ihn Mathias Burgmaier nennt.
Diese Vision von einer modernen, präventiven Notfallversorgung – mit dem in Deggendorf gestarteten Studiengang – hat Potential, in Deutschland, Österreich und in der Schweiz langfristig die Patientenversorgung im Bereich niedrigprioritärer Einsätze zu verbessern und gleichsam Kostensteigerungen Einhalt zu bieten.

 

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Autobahnbrücken müssen gesperrt werden, weil sie baufällig sind. Züge werden noch unpünktlicher, weil das Bahnnetz dringend ausgebaut werden müsste. Die Qualität kommunaler Straßen wird kontinuierlich schlechter. Das Thema Infrastruktur bewegt und belastet Deutschland immer dramatischer. Deshalb haben Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer und Prof. Dr. jur. Günther Schalk von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) entschieden, genau dies beim 25. Bau- und Umweltsymposium am 20. März an der THD in den Mittelpunkt zu rücken. Und sie haben dazu den Mann eingeladen, der zumindest in Bayern den Rahmen setzt. Christian Bernreiter, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.

Die Veranstaltung der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der TH Deggendorf hat eine lange Tradition. „Aber mit dem aktuellen Titel »Infrastruktur – Aufbruch und Erneuerung« könnte sie gar nicht näher am Puls der Zeit sein“, ist Veranstaltungsleiter Maurer überzeugt. Es seien alle willkommen, die sich diesem wichtigen Thema verbunden fühlen und mitreden möchten. Dazu zählen Bauunternehmer, Vertreterinnen von Behörden und Auftraggebern, Ingenieure und Planerinnen, Sachverständige und Baujuristen.

„Den bayerischen Bauminister Christian Bernreiter, der ein weiteres Mal sein Kommen zugesagt hat, erwartet die gespannte Frage, was speziell der Freistaat tun könne und werde, um die Infrastruktur im Land zukunftsfähig zu machen“, berichtet Professor Maurer. Interessant seien in diesem Zusammenhang sicherlich auch der intime Einblick in das Großprojekt »2. Stammstrecke« der S-Bahn München, den der Gesamtleiter Kai Kruschinski geben werde sowie ein weiteres großes bayerisches Infrastrukturvorhaben. Nämlich der Ausbau der U-Bahn Linie 5, ebenfalls in München. Ulrich Czogalla von der Berger Grundbautechnik werde zu diesem Thema referieren. Für besonderes Lokalkolorit dürfte der Vortrag von Stefanie Koller und Mario Prem von der Autobahn GmbH des Bundes sorgen. Die beiden liefern Informationen aus erster Hand zum Ausbau der A3 zwischen Deggendorf und Hengersberg sowie dem geplanten Neubau der Autobahnbrücke.

„Spannend wird außerdem unsere Liveschaltung zur anspruchsvollen innerstädtischen Baustelle »Erneuerung B10 in Ulm«“, freut sich Maurer. „Das wird dem Auditorium ein ungewöhnliches Bild aus der Praxis vor Ort ermöglichen.“ Auch einen Bericht über »Baufortschrittsreporting bei komplexen Infrastrukturgroßprojekten« werde es geben. Diesen bieten Isabella Maurer und Maximilian Schulze-Geisthövel von der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers. „Hermann Wulke und Christian Schattenhofer von der VHV-Versicherung zeigen schließlich auf, welche Rolle Versicherungen bei großen Infrastrukturprojekten spielen und der THD-Absolvent Lukas Otto stellt seine Masterarbeit zur Digitalisierung im Rohrleitungsbau vor“, rundet Professor Schalk die Programmhinweise der THD ab.

Neben dem fachlich-praktischen Diskurs haben die THD-Professoren allerdings noch ein zweites Anliegen. „Das Symposium ist bei uns auch ein Raum für eine wertvolle Begegnung zwischen Praxis und Lehre“, betonen sie uni sono. Wie jedes Jahr, werden auch 2026 wieder zahlreiche Studierende am Symposium teilnehmen. „Für die ist das eine prima Gelegenheit, einen fokussierten Blick in Arbeitsalltag zu werfen, umgekehrt haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, mögliche künftige Nachwuchskräfte kennenzulernen“, sagt Maurer.

Das Symposium beginnt am Freitag, 20. März, um 9 Uhr in Hörsaal B004 auf dem THD-Campus in Deggendorf. Es gibt außerdem die Möglichkeit, die Veranstaltung online zu verfolgen. Die Anmeldung erfolgt unter https://eveeno.com/276002862 . Für externe Teilnehmer entsteht ein Unkostenbeitrag von 75 Euro. Weitere Informationen für Interessierte unter 0991/3615-401 oder unter dekanat-biw@th-deg.de

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So viele waren noch nie dabei. Gleich ein halbes Dutzend Elftklässler des Gymnasiums Pfarrkirchen haben am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein englischsprachiges Frühstudium gemeistert. Bei einer kleinen Feier erhielten folgende Absolventen von der Hochschulleitung ihre Zertifikate sowie ein Präsent überreicht: Valentin Gratz, Karlotta Kreiller, Serafina Urban, Alina Burner, Sara-Briana Necsulescu und Canrong Xiong. Ihre Leistungen können sich sehen lassen.

Wirtschaft schätzt Englischkenntnisse

Prodekan Prof. Dr. Sascha Kreiskott freute sich darüber, „dass so viele aus der Oberstufe neben der Schule den European Campus besuchen“. Es werde sich für den eigenen Werdegang auch auszahlen, Englisch zu lernen. „In der Industrie wird das gerne gesehen“, so der Hochschullehrer. Gymnasialdirektor Andreas Rohbogner bezeichnete es „als sinnvolle Sache, auf diese Weise Einblicke in die akademische Ausbildung zu bekommen“. Die frisch zertifizierte Karlotta Kreiller empfahl die Kurse „als hilfreiche Erfahrung“.

Das gesamte Angebot am European Campus umfasst die Bereiche Tourismus/Management, Gesundheit/Digitalisierung, Energie/Technologie und Nachhaltigkeit/Bauen. Ganz nach Interesse wird beim Frühstudium ein nachmittäglicher Kurs gewählt. Bei seiner bereits zweiten Teilnahme beschäftigte sich Valentin Gratz dieses Mal mit der Chemie von Baustoffen. Die fünf weiteren Teenager belegten Kurse im Bereich Tourismus (Kooperatives Management und Führung bzw. Tourismus-Management). Passenderweise will Serafina Urban später in Richtung Eventmanagement gehen. „Es war wie an der Schule, nur dass ich mich erwachsener gefühlt habe“, befand die Elftklässlerin. Zudem bereitete es dem ganzen Sextett keinerlei Problem, den Lehrveranstaltungen auf Englisch zu folgen. Die Hälfte machte auf eigenen Wunsch sogar die Abschlussprüfung.

Frühstudium auch im Sommersemester

Unterm Strich kann es sich ein Teil der frisch zertifizierten Gymnasiasten gut vorstellen, ein weiteres Frühstudium dranzuhängen. Wer sich dafür interessiert: Bereits im anstehenden Sommersemester können Begabte der Oberstufe ab März passende Lehrveranstaltungen besuchen. Sollte das spätere Studienfach dazu passen, kann beantragt werden, die erreichten ECTS-Punkte anzurechnen. Koordiniert wird das Angebot am ECRI von Andrea Ebertseder (Infos unter www.th-deg.de/fruehstudium). Speziell am Gymnasium Pfarrkirchen informiert Eva Holler als Mentorin für Begabtenförderung über das Frühstudium.

Zum Abschluss zeigte sich Prof. Dr. Kreiskott sicher: „Wer mehr macht als notwendig, hat Erfolg.“ Darüber hinaus ermunterte der Prodekan alle regionalen Abiturienten zu einem Studium am European Campus Rottal-Inn.


 

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