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Herzlich willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf! Einer Hochschule mit grenzenlosen Möglichkeiten, an der Studierende und Mitarbeitende studieren, forschen, lehren und mutig Innovationen und Entwicklungen voran treiben. Entdecken Sie die THD - innovativ & lebendig.


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Am 16. und 17. April 2026 findet am Technologie Campus Plattling der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das zweite Robo CT User Forum statt.

Robo CT steht für Roboterbasierte Computertomographie – bei der Roboter Röntgenquelle und Detektor um ein Objekt herum bewegen. Dadurch wird es möglich, in das Innere großer Objekte hineinzuschauen, sodass beispielsweise Autos, Flugzeuge oder sogar Brücken dreidimensional und zerstörungsfrei untersucht werden können.

Das Programm des Robo CT User Forums umfasst Fachvorträge aus Industrie und Wissenschaft sowie Möglichkeiten zum Austausch zwischen Anwendern und Forschern. Zu den Speakern gehören Experten aus international renommierten Institutionen und Unternehmen. Beiträge kommen unter anderem von der BMW Group, vom CERN, von Fraunhofer sowie von Unternehmen wie VisiConsult, ADVACAM und Fill Aerospace. Neben den Vorträgen werden praktische interaktive Workshops angeboten. Der fachliche Austausch mit dem internationalen Publikum kommt dabei nicht zu kurz.

Mehr Informationen und die Anmeldung zum Robo CT User Forum befinden sich auf www.robotic-ct.com oder direkt per Mail an gabriel.herl@th-deg.de.

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Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) schreitet rapide voran.  Den Stand der Dinge umreißt Expertin Bernadette Busler bei der öffentlichen Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Mittwoch, 25. März, ab 17 Uhr. Der Titel der kostenfreien Veranstaltung in Pfarrkirchen lautet: Wie menschlich wirkt KI und was bedeutet das für uns? Eine Anmeldung braucht es nicht.

KI ist weit mehr als ein Zukunftsszenario

Aus Sicht der aktuellen Forschung informiert die Dozentin über den sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus zeigt sie drohende Gefahren auf, bespricht die gegenwärtige Rechtslage sowie ethische Aspekte. Beantwortet werden folgende Fragen:  Wie sicher ist KI? Kann KI intelligenter sein als der Mensch? Wann ist das Nutzen von KI-generiertem Material illegal? Bereits vorab stellt die Expertin klar: „KI sollte den Menschen immer nur unterstützen und kann ihn nie ersetzen.“

Bernadette Busler machte ihren Master in Wirtschaftspsychologie und arbeitet am European Campus Rottal-Inn. Dort hat sie einen Lehrauftrag und berät Lehrende wie Studierende zum Thema KI.

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Wie IT-Sicherheit in der Praxis umgesetzt wird, konnten 17 Studierende des Bachelorstudiengangs Cybersecurity der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 10. März selbst erproben. Im Rahmen einer praxisbegleitenden Lehrveranstaltung erhielten sie von drei Penetrationstestern des Forschungs- und Innovationszentrums der BMW Group Einblicke in die präventive und reaktive Sicherung von Fahrzeugsystemen. Die Veranstaltung fand am THD-Campus Vilshofen statt, welcher auf Cybersicherheit spezialisiert ist.

Diagnoseprotokolle und Schnittstellenmanipulation

Der erste Workshop begann mit einer Einführung in die Fahrzeugdiagnose moderner Automobile. Im Mittelpunkt stand dabei das Protokoll UDS (Unified Diagnostic Services), über das Steuergeräte im Fahrzeug angesprochen werden können. Mithilfe solcher Diagnosebefehle lassen sich beispielsweise Fehlerspeicher auslesen, Systemfunktionen überprüfen oder einzelne Komponenten gezielt aktivieren. Gleichzeitig wurde thematisiert, dass diese Schnittstellen bei unzureichender Absicherung auch Angriffsflächen bieten können, etwa wenn Veränderungen an Softwareparametern vorgenommen werden.

Im anschließenden Praxisteil bauten die Studierenden eigenständig ein OBD-II-Ethernet-Kabel, das die Diagnoseschnittstelle eines Fahrzeugs mit einem Laptop verbindet. Die erstellte Verbindung wurde danach direkt an einem Versuchsfahrzeug eingesetzt. Dort führten die Teilnehmenden verschiedene, bei stehendem Fahrzeug freigegebene Diagnoseoperationen aus und konnten beispielsweise die Lichtfunktionen testen.

Kommunikationsprotokolle und CAN-Manipulation

Der zweite Workshop beschäftigte sich mit dem CAN-Bus als zentralem Kommunikationssystem innerhalb moderner Fahrzeuge sowie mit Möglichkeiten, in diese Kommunikation einzugreifen.

Nach einer Einführung in die Struktur und Arbeitsweise von Fahrzeugnetzwerken erhielten die Studierenden die Aufgabe, eigenständig einen unautorisierten Zugriff auf ein Steuergerät zu realisieren. Dazu nutzten sie eine externe Hardwareplattform: ein Mikrocontroller-Entwicklungsboard mit zusätzlicher Erweiterungsplatine für den Zugriff auf den CAN-Bus. Mit dieser Ausstattung konnten sie speziell ausgewählte, unkritische Nachrichten an einem Testaufbau, an dem CAN-Busse frei zugänglich sind, verändern und auf diese Weise die Steuerung einzelner Funktionen – etwa der Lautstärkeregelung – übernehmen. Im Fahrzeug selbst sind Nachrichten mit hohem Risiko zusätzlich durch Kryptografie vor Manipulation geschützt.

Praxis im Studium verankert

Praktikumsverantwortlicher des Studiengangs und Campusleitung Prof. Dr. Michael Heigl betont die Relevanz der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen: „Das richtige Zusammenspiel von Theorie und Praxis in der Lehre ist essenziell, um Studierende frühzeitig auf reale technische Fragestellungen und Anwendungen vorzubereiten.“


 

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