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Am 23. November besuchten Schülerinnen und Schüler der Realschule Pfarrkirchen (RS-PAN) den European Campus Rottal-Inn (ECRI) für ein Lötpraktikum. Die dort erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten kommen künftig in der Veranstaltungs-AG der RS-PAN zum Einsatz.

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem ECRI und der RS-PAN, im Speziellen der Veranstaltungs-AG der Schule, besuchten neun Schülerinnen und Schüler den Campus, um dort ein Lötpraktikum zu absolvieren. Die Teilnehmenden der AG hatten zuvor eine Technikeinführung durch Prof. Dr. Sascha Kreiskott bekommen. Dort hatten sie gelernt, einen Lautsprecher zu zerlegen und die Einzelteile auf Funktion zu prüfen, bevor sie alle Komponenten wieder zusammenfügten. Dort hatten sie gelernt, wie man vermeintlich defekte Geräte, die daher aussortiert worden waren, systematisch auf ihre Funktion überprüfen kann. Dabei stellte sich heraus, dass ein Lautsprecher einfach nur inkorrekt eingestellt war und daher sehr stark rauschte. Auch das Überprüfen von Kabeln, welche in der AG zum Einsatz kommen, hatten die Schülerinnen und Schüler von Prof. Kreiskott gelernt.

Im anschließenden Lötpraktikum am ECRI wurden die Mitglieder der Veranstaltungs-AG in die Feinheiten des Lötens eingeführt. Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler künftig die in der AG eingesetzten Kabel und Technik durch Löten selbst reparieren können. So können diese weiterhin verwendet werden und müssen nicht neu besorgt werden. Die Löt-Skills der Schülerinnen und Schüler kommen direkt der Umwelt zugute. Bevor es an die Kabel geht, durften die Teilnehmenden sich am Löten eines „Wonkey Wire“, dem in Deutschland als heißer Draht bekannten Geschicklichkeitsspiel, versuchen.

Das Lötpraktikum unter Leitung von Prof. Dr. Sascha Kreiskott und der Lehrerin Stefanie Kolb fand im EEE-Lab, dem Labor für Elektro- und Energietechnik, am ECRI statt. Unterstützt wurden sie dabei von Laboringenieurin Carola Ebner und Stefan Hofbauer. Die verwendeten Lötsätze wurden von dem Verein TfK - Technik für Kinder e.V. zur Verfügung gestellt.

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Seit Oktober belegen 25 Studierende erstmals den Bachelorstudiengang „Management von Inklusion und Teilhabe“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Allesamt kommen aus der Heilerziehungspflege und haben sich für den bayernweit einzigartigen Studiengang entschieden. Neben der Pflegewissenschaft, der Bewegungswissenschaft und dem Physician Assistant, ist die Einführung des Studiengangs ein weiterer Meilenstein in der Akademisierung der Gesundheitsberufe.

Studentin Stefanie Sporer begründet ihre Entscheidung für den Studiengang: „Ich bin der Meinung, dass das Bundesteilhabegesetz in der Gesellschaft noch präsenter gemacht werden muss.“ Für alle befragten Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs „Management von Inklusion und Teilhabe“, ist es das große Ziel, nach dem Abschluss neueste Erkenntnisse in ihren Einrichtungen in die Tat umzusetzen, um ihrem Berufsstand einen neuen, wissenschaftlich fundierten Anschub in eine zukunftsweisende Richtung zu geben. Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit, in ihren Bereichen in die nächste Leistungsstufe aufzusteigen, in den Fachdienst zu wechseln oder etwa in anderen kommunalen und sozialen Einrichtungen, beispielsweise Beratungsstellen, zu arbeiten. Zudem stehen für eine weiterführende akademische Laufbahn, mit anschließendem Masterstudiengang, alle Türen offen. Sie alle haben die Vision einer Gesellschaft, an der wirklich alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können.

Mit der Planung des neuen Studiengangs „Management von Inklusion und Teilhabe“ hatte Prof. Dr. Christian Rester an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften bereits vor fünf Jahren begonnen. Denn als das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab 2017 in Etappen eingeführt wurde, standen die Einrichtungen der Behindertenhilfe zumeist vor dem Problem der Umsetzung dieses Gesetzes. Da Heilerziehungspfleger direkt mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, kam die Idee – angeregt durch Leiter von Fachschulen für Heilerziehungspflege – einen Studiengang ins Leben zu rufen, der sich auf Inklusion und Teilhabe konzentriert und damit eine Lücke im Versorgungssystem schließt.

Zielgruppe dieser Fachrichtung sind in erster Linie Heilerziehungspfleger, die eine Hochschulzulassung haben und an einer Fachschule für Heilerziehungspflege ihre Ausbildung absolvieren, oder bereits fertig ausgebildete Heilerziehungspfleger und Erzieher. Zudem können sich Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die mindestens über drei Jahre Berufserfahrung verfügen, für dieses Studium einschreiben.

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Am 26. November hielt Patentanwältin Dr. Anna K. Heide von RUHR-IP Patentanwälte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einen Gastvortrag zur Patentierung von Erfindungen mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI). Heide ist promovierte Biotechnologin, die ihre Mandanten international bei der Patentierung von Erfindungen im Bereich der Bio- und Lebenswissenschaften sowie Biopharmazie vertritt.

„Auch in diesem Bereich wird KI mittlerweile umfangreich für die automatisierte Entscheidungsfindung eingesetzt“, so Heide. Die Patentierung von Erfindungen mit KI-Bezug sei jedoch komplex, da KI-Verfahren alleine nicht patentierbar seien. Auch das Europäische Patentamt in München habe jüngst auf den Vormarsch von KI bei Patentanmeldungen reagiert. Der dortige Ansatz zur Patentierbarkeit von Erfindungen, die KI nutzen, sei konkretisiert und der sich entwicklenden Rechtsprechung angepasst worden.

Die THD-Studierenden freuten sich über die interessanten Einblicke in ein Thema, zu dem es aktuell nur sehr wenige Experten auf dem Markt gibt. Aufmerksam auf die Deggendorfer Hochschule wurde Heide durch Prof. Dr. Patrick Glauner, mit dem sie jüngst im Springer-Verlag ein Buch zu innovativen Gesundheitstechnologien veröffentlichte. Glauner lud die Expertin daher zu einem Gastvortrag in seine Vorlesung zu „KI-Innovationsmanagement“ ein. „In unserer Vorlesung betrachten wir die sich beim kommerziellen Einsatz von KI ergebenden technischen, betriebswirtschaftlichten und auch rechtlichen Herausforderungen“, berichtet Glauner. So baue die THD eine Brücke zwischen der auf Technik fokussierten Lehre und dem Wissens- bzw. Technologietransfer. Die KI-Studierenden an der THD sollen mit diesem Ansatz auf eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft vorbereitet werden. Stolz betont Glauner: „Die Ziele und Inhalte dieser Vorlesung sind weltweit einmalig!“ Andere Universitäten und Hochschulen, auch die bekanntesten, beispielsweise aus den USA oder Großbritannien, hätten dieses Thema seines Wissens bisher noch nicht in ihre Lehre integriert. Glauner hingegen biete diese Vorlesung mittlerweile schon seit mehr als zwei Jahren an.

Bei Fragen zum gewinnbringenden Einsatz von KI in Unternehmen steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.