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Wir sind eine internationale und multikulturelle Fakultät, in der alle Kurse ausschließlich auf Englisch für Studierende mit globalen Ambitionen angeboten werden. Praktische Übungen werden in die Vorlesungen integriert und während des Praxissemesters umgesetzt, das für alle Bachelor-Studierende obligatorisch ist. Unsere Philosophie verankert ein harmonisches und buntes Miteinander, was wir in unseren Guidelines für die Lehre und das Lernen am European Campus Rottal-Inn festgehalten haben.

Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer  (Dekan der Fakultät European Campus Rottal-Inn)

veranstaltungen



labore & projekte

Die Labore der Technischen Hochschule Deggendorf bieten mit bester technischer Ausstattung die Grundlage für eine aktuelle und praxisnahe ingenieurwissenschaftliche Ausbildung. Moderne Technologie nach Industriestandard ermöglicht es in allen Phasen des Studiums, die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Darüber hinaus bilden die Labors die Basis für zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte der THD und offerieren damit den Studierenden vielfältige Möglichkeiten für Bachelorarbeiten und Masterprojekte.

 

  • Multifunktionales Labor für Chemie und Materialwissenschaften
  • DigiHealth & Smart Tourism Lab
  • EcoLab - Labor für Ökologie und Ökonomie
  • EEE-Lab - Labor für Elektro- und Energietechnik
  • HSB-Lab - Labor für nachhaltiges Bauen

 

zertifikat interkulturelle kompetenz

Das Zertifikat für "Interkulturelle Kompetenz" bietet Studierenden die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenz aus verschiedenen Perspektiven kennen zu lernen und ihre interkulturellen Fähigkeiten in der Praxis zu reflektieren. In der heutigen, immer vielfältiger werdenden Welt kannst du dich (und deinen Lebenslauf) von anderen abheben, indem du die Initiative ergreifst, um interkulturell kompetent zu werden. Darüber hinaus kannst du das Zertifikat ohne zusätzliche Studiengebühren erwerben. Bitte denke daran, dass das Zertifikat auf mehrere Semester ausgelegt ist. Sprich uns daher bitte spätestens im 4 Semester darauf an.
Mit dem Erwerb des Zertifikats erhältst du weder eine Note noch eine Anrechnung auf einen Abschluss. Die Vollständigkeit und die erworbenen Kompetenzen werden jedoch vor der Vergabe des Zertifikats geprüft.

 

Wichtig: Die Kursinhalte, der Bericht und der Ablauf erfolgen auf Englisch!

Video mit mehr Informationen zur interkulturellen Kompetenz.

THD-Studierende können dieses Zertifikat in vier Schritten erwerben:

Um dich für das Zertifikat anzumelden, musst du zunächst den PLV-Kurs Interkulturelles Training am ECRI absolvieren, oder ein anderes geeignetes interkulturelles Training mit Fokus auf interkulturelle Kompetenz. Das PLV wird ab dem WS 19/20 mehrmals pro Semester angeboten. Solltest du ein anderes Training absolviert haben, dann bitte informiere uns über den Inhalt.

Wenn du den Kurs abgeschlossen hast, sende bitte eine E-Mail an: iccecri@th-deg.de. Du erhältst dann die Informationen, die du benötigst, um dich in iLearn für das Zertifikat Interkulturelle Kompetenz zu registrieren. Sobald du dich für den iLearn-Kurs angemeldet hast, musst du den Nachweis über die Absolvierung des PLV, oder anderes Training, in den Kurs hochladen, und schon geht's los!

 

Sobald du dich für das Zertifikat angemeldet haben, kannst du entweder eines der auf iLearn aufgeführten interkulturellen Projekte oder ein individuelles interkulturelles Projekt wählen. Individuelle Projekte müssen jedoch genehmigt werden, bevor sie begonnen werden. Die Projekte sollten sich über ein ganzes Semester erstrecken. Diese Anträge können an die E-Mail-Adresse iccecri@th-deg.de gesendet werden. Und wenn du dir nicht sicher bist, was du tun kannst, sprich mit uns, damit wir dir helfen können.

Diese Projekte sollen den Studierenden ermöglichen, mit anderen Studierenden verschiedener Nationalitäten zu interagieren oder mit lokalen Gemeinschaften auf interkultureller Ebene zu interagieren.

 

Du schreibst entweder einen Bericht über dein Pflichtpraktikum in deinem Studiengang oder dein Auslandssemester oder, wenn beides keinen interkulturellen Inhalt hat, kannst du stattdessen ein AWP wählen, das ein fortgeschrittenes interkulturelles Thema behandelt. Bitte kläre zunächst mit uns, ob dein Praktikum oder dein Auslandssemester in Frage kommt, bevor du dich für ein AWP entscheidest. Schau dir bitte die Optionen an, um zu sehen, was das richtige für dich ist.

Möglichkeit 1. Wenn du ein Praktikum machst, das als international gilt, weil es entweder in einer anderen Kultur oder in einem internationalen Umfeld stattfindet, kannst du nach dem Praktikum einen Bericht über deine interkulturelle Erfahrung schreiben. Der Bericht basiert auf einer Reihe von Fragen, die dir helfen, über deine interkulturelle Erfahrung zu reflektieren.

-ODER-

Möglichkeit 2. Wenn du dich für ein Auslandssemester an einer ausländischen Schule entschieden hast, kannst du nach deinem Auslandsstudium einen Bericht über deine interkulturelle Erfahrung schreiben. Der Bericht basiert auf einer Reihe von Fragen, die dir helfen, über deine interkulturelle Erfahrung zu reflektieren.

-ODER-

Möglichkeit 3. Wenn dein Praktikum oder dein Auslandsstudium nicht in Frage kommt, kannst du dich für ein AWP anmelden, das ein fortgeschrittenes interkulturelles Thema behandelt. Wenn du dir nicht sicher bist, welches AWP du belegen sollst, frag einfach nach Hilfe. Bitte beachte, dass du für diese Option an allen Vorlesungen oder Sitzungen des AWP teilnehmen musst.

 

Du wirst eine E-Learning-Übung absolvieren. Die Übung dient dazu, dich durch verschiedene interkulturelle Situationen zu führen.

Nachdem du alle vier Schritte gemäß den Anweisungen im iLearn-Kurs absolviert hast, erhältst du ein Zertifikat vom European Campus.

Das Zertifikat für interkulturelle Kompetenz wurde von Prof. Cummings-Koether am European Campus entwickelt. Sie ist Professorin für Interkulturelles Management und arbeitet seit mehr als 15 Jahren im interkulturellen Bereich, sowohl beruflich als auch akademisch. Seit 2007 arbeitet sie mit allen Ebenen des Managements in verschiedenen Ländern und hat dieses Zertifikat entwickelt, um interkulturell kompetente Führungskräfte von morgen zu unterstützen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

funktionen & infos

 

Dekan

Prodekan

Studiendekan

Frauenbeauftragte

Studiengangskoordinatoren

Studienfachberatung

Praktikumsbeauftragte:

Auslandsbeauftragter

  • Ibrahim Bader

Prüfungskommission:

 

Fakultätsrat:

Mitglieder Kraft Amtes

Gewählte Vertreter Professoren

Gewählte Vertreter wissenschaftliches Personal

Gewählte Vertreter nichtwissenschaftliches Personal

Assistenz

 

 

Das Studium ist ein wichtiger Meilenstein im Leben. Im Rahmen deines Studiums möchtest du fachliche und soziale Kompetenzen aufbauen, wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln, um dich später im Leben selbst verwirklichen zu können. Auf diesem Wege übernimmst du sehr viel Verantwortung. Du stellst dich täglich neuen Herausforderungen, die oft sehr viel Kraft und Energie verlangen.

Im Leben verläuft aber nicht immer alles so glatt. Das kann auch im Studium passieren. Viele unerwartet auftretende Probleme lassen sich recht schnell lösen, wenn man sich rechtzeitig eine kompetente Hilfe holt. Oft hilft es zunächst, wenn du über deine Sorgen und Probleme mit jemandem reden kannst.

 

StuCoS

Der „Student Counselling Service“ (StuCoS) am European Campus Rottal-Inn richtet sich an Studierende, die das Bedürfnis haben, vertraulich über sich und ihre persönliche Situation zu sprechen. Die Studierenden werden dabei unterstützt, den „Blick von außen“ auf die eigene Situation zu richten, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und diese zu finden, um letztendlich aus einer schwierigen Situation rauszukommen.

StuCoS versteht sich als erste Anlaufstelle für ganz persönliche Anliegen der Ratsuchenden. Da die Beraterin keine Expertin auf allen Themengebieten sein kann, arbeitet sie vertraulich und eng vernetzt mit anderen Beratungsstellen in der Region zusammen. So werden Studierende umfassend fachlich begleitet und in ihrem persönlichen Belangen unterstützt.

 

Beratungsangebote

Die Beratungsstelle „StuCoS hilft dir in folgenden Bereichen und Situationen:

Psychosoziale Verweisberatung:

  • Allgemeine Themen des täglichen Zusammenlebens und der gesellschaftlichen Integration
  • Eventuelle Konflikte mit Mitstudierenden, Lehrenden oder in der Partnerschaft usw.
  • Unzufriedenheit mit der sozialen Situation
  • Psychische Belastung durch das Studium
  • Kontaktschwierigkeiten oder andere Themen, die dich belasten

 

Pädagogische Lernberatung

Im Zusammenhang mit dem Studium kommen oft folgende Fragen auf dich zu:

  • Was wird von mir als Lernender in Bezug auf Lernen erwartet?
  • Welche Lernmethoden sind am besten für das tägliche Lernen im Studium geeignet?
  • Stehen meine Selbstkompetenzen in Abhängigkeit zum eigenen Lernerfolg?

Häufig lassen sich diese Fragen alleine nicht beantworten. So wirst du in folgenden Bereichen kompetent unterstützt:

  • Probleme mit dem Lernen durch Coaching, z. B.: Prüfungsvorbereitung konkret und effektiv
  • Stress und Lernen, Entspannungstechniken, Lerntechniken
  • Selbst-/Zeitmanagement, Lerntagebuch usw.

 

Hilfreiche Dokumente für den Einstieg

 

Ansprechpartnerin und Beraterin

Claudia Nikitsin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Fakultätsfrauenbeauftragte am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen

  • Studium der Pädagogik, Erziehungswissenschaften, Deutsch mit dem Abschluss 1. Staatsexamen an der Universität Paderborn
  • Zertifizierte Ausbildung zur telefonischen Beraterin in der TelefonSeelsorge (TS) mit langjähriger Arbeitserfahrung
  • Methodisch-didaktische Weiterbildungen u.a. in Bereichen der pädagogischen Lernberatung, Gewaltfreie Kommunikation (Wertschätzende Kommunikation) nach Marshall B. Rosenberg, psychische Auffälligkeiten bei Studierenden, Tutorenqualifizierung (DIZ)
  • Konzeption und Mitarbeit in diversen Hochschulprojekten zur Lernförderung von jungen Erwachsenen

 

Kontakt

Du kannst mir eine E-Mail schreiben mit einer kurzen Schilderung deines persönlichen Anliegens und zur Vereinbarung eines persönlichen Beratungstermins: stucos-ecri@th-deg.de

 

In unserem Semester Guide für das Sommersemester 2022 findest du alle wichtigen Infos und Termine des Career Service, International Office und AWP- und Sprachenzentrums am European Campus Rottal-Inn.

 

 

Unsere Kurse sind akkreditiert oder befinden sich im Akkreditierungsprozess durch ASIIN oder FIBAA. Für weitere Informationen gehen Sie bitte auf die jeweilige Studiengangsseite.

 

Unsere Fakultät hat einen Leitfaden für das Lernen und Lehren am ECRI (in englischer Sprache) erstellt.

nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil des Hochschulbetriebs am European Campus Rottal-Inn. Mit vielfältigen Projekten und Aktionen machen wir Nachhaltigkeit erlebbar. Als Hochschule bilden wir Multiplikatoren aus und tragen damit eine Verantwortung an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.

 

Förderung von Kompetenzen und Bewusstseinsbildung im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch innovative Lehre, Aktionen, Exkursionen und der Entwicklung von Projekten mit Bezug zum Thema Nachhaltigkeit.

Die Synergien zwischen unseren Projekten und regionalen sowie überregionalen Netzwerkpartnern nutzen wir zur kreativen Auseinandersetzung mit innovativen Fragestellungen rund um Nachhaltigkeit und die Sustainable Development Goals (SDGs). Das Sustainability Lab steht allen Professor*innen, Mitarbeitenden und Studierenden für Projektarbeiten, Lehre und Abschlussarbeiten offen.

 

Internationale Tage bündeln Aktionen, Projekte und Ideen rund um ein Thema und machen Sie einer breiten Öffentlichkeit auf unterschiedlichste Art zugänglich. Am European Campus Rottal-Inn nutzen Hochschulangehörige thematisch passende Tage als Aufhänger um Studiengänge, Forschungsprojekte oder aktuelle Themen in verschiedenen Formaten am Campus vorzustellen. Ob Interview, Wettbewerbsaufruf oder ein kurzer Beitrag über die Social Media Kanäle - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt um Aufmerksamkeit für diesen Tag zu generieren und Informationen bereitzustellen.

Hier findest du alle bisherigen Beiträge zu den International Days:

Today's DayArchiv

 

 

Ab dem WS21/22 bietet die TH Deggendorf im Verbund mit der OTH Amberg-Weiden und der TH Nürnberg einen digitalen Selbstlernkurs mit dem Titel „Grundlagen Nachhaltigkeit“ an. Der Kurs gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer Transformation zu Nachhaltigkeit und zeigt die Ursachen dafür aus wissenschaftlicher Sicht.
 


Robert Feicht, Raimund Brotsack und Christoph Lindenberger führen durch die folgenden vier Module des Kurses:

Allgemeine Grundlagen der Nachhaltigkeit: Studierende lernen die Zusammenhänge von sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren und Akteuren kennen und wenden grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden an. 

Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen der Nachhaltigkeit: Studierende lernen Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik kennen und beurteilen den Einsatz nachhaltigkeitspolitischer Instrumente.

Materialität und Nachhaltigkeit: Studierende begreifen die Stoffkreisläufe der Erde und lernen die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten kennen. 

Energie und Nachhaltigkeit: Studierende verstehen die Grundlagen des Klimawandels. Sie lernen aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der Regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Der Kurs ist über die Virtuelle Hochschule Bayern buchbar und kann von vhb-Trägerhochschulen in ihre Studiengänge integriert werden. Projektleiter der TH Deggendorf ist Prof. Dr. Robert Feicht (robert.feicht@th-deg.de).

 

 


Nachhaltigkeit ist integraler Wert und Bestandteil des European Campus Rottal-Inn und bedeutet für uns entsprechend auch, „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit“ in Einklang zu bringen. Genau diese Grundsäulen der Nachhaltigkeit versuchen wir aktuell in einem spannenden und ambitionierten Pilotprojekt zum Thema „Wald, Gesundheit und Tourismus“ zu vereinen. Die treibende Forschungsfrage ist hierbei: „Wie können wir lokale, heimische Wald- und Naturräume nachhaltig, gesundheitstouristisch nutzen und dabei für alle Beteiligte einen Mehrwert schaffen?“

Im Zuge des INTERREG-Projektes AB291 „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“, bei dem der European Campus sogar Lead-Partner ist, haben wir uns hierzu grenzübergreifend mit einem breiten, interdisziplinären Konsortium zusammengeschlossen und gehen dieser und weiteren - gerade auch in Coronazeiten - wichtigen Fragen auf die Spur.

In unserer Projektübersicht findest Du weitere Informationen zu unserem spannenden Projekt.

 

 

On the world ocean day • 8th June • the student association RESP e.V., ECRI's EcoLab and the Tourism Naturally Online Symposium would like to invite you to an online discussion on overfishing and plastic in the ocean with blue park ambassador Tharaka Sriram.

In the coming weeks, information about our oceans and how we can contribute to the conservation of this habitat will be published here padlet.com/resp

 

aktuelles

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) beginnen im Oktober wieder zahlreiche junge Menschen ihr Studium. Viele davon kommen aus einem anderen Land und Kulturkreis. Um den kulturellen Austausch zu fördern und den Studierenden die bayerische Kultur näher zu bringen, bietet der ECRI auch dieses Semester wieder das Host Family Programme an. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart kennenzulernen. Dafür stellt die Hochschule den Kontakt zwischen Studierenden und Einheimischen her, die sich dann ungezwungen und beliebig oft treffen. Egal ob zu Kaffe und Kuchen, einem Ausflug in den Biergarten, ein Spieleabend oder gemeinsames Kochen. Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Host Family Programme keine Angst haben. Die meisten Studierenden können sehr gut Deutsch und freuen sich, ihre Sprachkenntnisse im Gespräch mit Einheimischen anzuwenden. Auch für Einheimische bietet das Host Family Programme die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert. Einen kleinen Einblick in das Programm bietet der Podcast der Hochschule, in dem Teilnehmer ihre bisherigen Erfahrungen teilen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden sich auf der Website unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615 – 8863 zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamlien und zehn Studierenden.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) darf sich über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Der Scheck über 2.500 Euro kommt direkt den Studierenden zugute, denen ab Oktober ein Trinkwasserspender zur Verfügung stehen wird.

Martin Ruhland, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rottal-Inn, überbrachte den Scheck des Bezirksverbands der niederbayerischen Sparkassen. Bei der Übergabe an Michael Fahmüller, den 1. Vorsitzenden des Fördervereins des ECRI, waren auch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl dabei.

Das Geld der Spende fließt in einen Wasserspender am Campus, von dem die Studierenden ab dem kommenden Semester profitieren. Der Wasserspender liefert nicht nur frisches Trinkwasser, sondern zählt mit, wie viele Plastikflaschen gespart werden, indem Studierende ihre Flaschen wiederbefüllen. Mit dem Projekt wird nicht nur anschaulich dargestellt, wie wichtig es ist, auch beim Wasser auf Resourcen zu achten, sondern auch, wie gut die Wasserqualität in Deutschland ist. Für viele Studierende ist trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn so unvorstellbar, dass sie auf Wasser aus Plastikflaschen zurückgreifen. Mit einem Projekt zu Trinkwasser will die Hochschule die Studierenden für das Thema sensibilisieren. So wurden beispielsweise an den Wasserhähnen in der Hochschule bereits Schilder mit der Aufschrift „Drinking Water“ angebracht. Dank der Spende des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen, kann dieses Projekt um einen Wasserspender erweitert werden und durch den eingebauten Zähler das Ausmaß für die Umwelt deutlich gemacht und so zur Nachhaltigkeit beigetragen werden.

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Kürzlich fand am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine Veranstaltung für Unternehmensvertreter und Forschende statt, die über die Fortschritte der Drohnen- und Softwaretechnologie im Bereich der digitalen Inspektion von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken informierte. Mit über 120 Teilnehmenden und durchwegs positivem Feedback war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 

Unter dem Titel „Digital Inspection: Buildings, Structures, Drones & more“ wurde das moderne und komplexe Thema „Digitale Inspektion am Bau“ von mehreren Seiten umfangreich beleuchtet. So berichteten nach einem Grußwort der Hochschulleitung, vertreten von Prof. Dr. Horst Kunhardt, die Experten des Unternehmens STRUCINSPECT (einem Tochterunternehmen des Weltmarktführers und Herstellers von innovativen Kränen PALFINGER) von den Möglichkeiten der digitalen Bauwerksinspektion im Kontext von Bauwerksdatenmodellierung, kurz BIM, Drohnen und Software. Die Referenten stellten eindrucksvoll mit Hilfe eines praktischen Beispiels einer Autobahnunterführung dar, wie die digitale Inspektion bereits heute in der Praxis durchgeführt werden kann. 

Im Anschluss referierte Louisa Hartmann, Customer Success Expert des Münchner Unternehmens Fairfleet GmbH, über Herausforderungen und Lösungen der Gebäude- und Dachinspektion aus der Luft und stellte viele Praxisbeispiele und praktische Einsatzmöglichkeiten der Drohnentechnologie vor. 

Anschließend gab es noch eine Podiumsdiskussion, bei der neben den Referenten der beiden Impulsvorträge, auch Gründer des Deggendorfer Startups „Squadron“, welches von Studierenden der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen gegründet wurde, zu Wort kamen. Alle waren sich einig, dass der technologische Fortschritt die Prozesse der Aufnahme, der Dokumentation und der Beseitigung von Mängeln um ein Vielfaches schneller und leichter machen kann.  Zum Schluss bestand für anwesende Gäste und Referenten noch die Möglichkeit des informellen Austauschs. 

Die Anzahl von 120 Teilnehmenden an der Veranstaltung zeigt das große Interesse der Branche an der Thematik. Die Initiative zur Veranstaltung entstand durch Hubert Girschitzka, Business Development Partner von STRUCINSPECT in Bayern und Pfarrkirchens Alt-Bürgermeister Georg Riedl. 

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Am 15. Juli waren Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Laar auf Exkursion. Sie besuchten die Firma Schlagman Poroton und die Stadt Burghausen.

Die Gruppe startete bei der Firma Schlagman Poroton in Zeilarn. Dort lernten die Studierenden verschiedene Baumaterialien, unter anderem den weltbesten reinmineralischen hochisolierenden Ziegel, kennen. Für die Studierenden waren das Know-how und die Bandbreite an Produkten, sowie die hochmodernen Produktionsanlagen, bei Schlagman Poroton daher besonders interessant. Die Firma lud die Studierenden anschließend zum gemeinsamen Mittagessen in Marktl ein.

Danach ging es für die Gruppe weiter nach Burghausen. Dort tauchten sie auf der längsten Burg der Welt in die mittelalterliche Baukunst ein. Neben den Gebäuden der Burg besuchten die Studierenden auch das Museum mit Rennaissancegemälden der bayerischen Staatsgalerie. Dort diskutierten sie unter anderem die Entwicklung von Perspektiven in Gemälden seit der Renaissance bis heute.

Städteplanung spielt für die Studierenden des Studiengangs Healthy and Sustainable Buildings ebenfalls eine große Rolle. Deshalb erkundete die Gruppe das historische Stadtzentrum und die Grüben als Beispiel einer gut gelungenen Balance zwischen Erhalt der historischen Substanz bei gleichzeitiger moderner Nutzung. Der angrenzende Wöhrsee als innerstädtische und nachhaltige Freizeitoption stand ebenfalls auf dem Programm. Das Interesse der internationalen Studierenden lag während der Exkursion nicht nur auf den Fachthemen. Sie sogen die Informationen über die Entwicklung der bayerischen Kultur ebenfalls auf. Das Wissen über die geschichtliche Entwicklung wie auch der modernen und innovativen Baumaterialien bilden für die Studenten eine wichtige Grundlage für die zukünftige Tätigkeit in bayerischen und deutschen Unternehmen.

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Am Samstag, 09. Juli fand nach zweijähriger Pause wieder ein Sommerfest am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen statt. Das Event zog sowohl kleine als auch große Besucher, Studierende als auch Einheimische an, die alle auf ihre Kosten kamen.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und den 2. Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, Hermann Gaßner, fanden sich die kleinen Besucher gleich zur Kinderuni ein. Das Thema dieses Mal waren optische Täuschungen und warum wir sehen was nicht ist. Die größeren Besucher machten den Menschenkicker unsicher und versuchten sich gegen die 1. Mannschaft der TuS Pfarrkirchen e.V.. Beim Spielecafé der Generationen spielten dann alle zusammen in bunt gemischten Teams.

Wer mehr über den Campus lernen wollte, konnte bei den Open Labs spannende Experimente verfolgen, den Laboringenieuren Fragen stellen und auch selbst experimentieren. In den beiden Campusführungen lernten die Besucher nicht nur mehr über den ECRI, die Studierenden, die Schwerpunkte und die Geschichte des internationalen Campus im niederbayerischen Pfarrkirchen, sondern machten auch Halt in allen Laboren, der Bibliothek und der Mensa. Dort wurde mit internationalen Gerichten und Eis bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Wer anschließend noch Lust auf eine süße Nachspeise hatte, konnte aus verschiedenen internationalen Kuchen wählen. Der Erlös des Kuchenverkaufs wird auch dieses Jahr wieder gespendet und kommt der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. zu. Das Lazy Cat sorgte mit seinem Catmobil für verschiedene Kaffeespezialitäten und Aperitifs.

Abends spielte die ECRI-Band, wegen der bevorstehenden Prüfungsphase in kleiner Besetzung, und heizte dem Publikum im Festzelt ein. Das Studierenden-Duo spielte eine bunte Mischung aus bekannten Songs, die zum Mitsingen einluden. Anschließend legte die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Ska, Rock und Indie noch eine Schippe drauf und brachte das Zelt zum Beben. Nach einigen Zugaben und fast zwei Stunden Spielzeit schlossen Pinja Daunen mit ihrem letzten Song das Sommerfest 2022 des ECRI. Die Studierenden waren von den Musikern so begeistert, dass sie spontan die Bühne stürmten, um ein gemeinsames Foto zu machen.

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Frauen mit Doktortitel sind begehrt. Vor allem an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Das Berufsbild der Professorin ist in der Bevölkerung hingegen eher wenig bekannt. Daher organisiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen der Kampagne „Werde Professorin!“ der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern) den Infoabend „Professorin werden“. Dieser findet am 14. Juli von 17 Uhr bis 19.30 Uhr virtuell statt.

Der Informationsabend, moderiert von Frau Prof. Dr. Cummings-Koether, richtet sich an berufserfahrene Frauen unterschiedlicher Fachrichtungen, Postdoktorandinnen und Doktorandinnen sowie Studentinnen, die sich für anwendungsorientierte Lehre und Forschung interessieren. Der Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten der THD, Prof. Dr. Berg, geht im Detail über die Lehre an der THD ein. Eingeladen sind alle Frauen, die sich genauer zum Berufsbild einer HAW-Professorin, den Einstellungsvoraussetzungen, dem Ablauf des Berufungsverfahrens und den Vorteilen dieses Berufs informieren möchten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit den anwesenden Professorinnen und Professoren Fragen zu stellen. Neben wichtigen Informationen rund um eine HAW-Professur wird das spezifische Profil der TH Deggendorf vorgestellt und über Forschungsmöglichkeiten informiert.

Interessierte Frauen können sich unter https://survey.th-deg.de/index.php/634535?lang=de zu der Veranstaltung anmelden. Anvisierte Schwerpunkt des Infoabends liegen in den Bereichen Bewerbungsunterlagen erstellen, Berufungsverfaren, Onboarding, Forschung an der THD und Lehre.

Das Event ist Bestandteil der landesweiten Aktivitäten der LaKoF Bayern zur längerfristigen Erhöhung des Frauenanteils an den Professuren und zur Qualifizierung für den Berufsweg HAW-Professur.

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Am Dienstag, 05. Juli veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder einer Science Bench. Dabei wird Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons) zwischen 12 Uhr und 14 Uhr auf der Wissenschaftsbank Platz nehmen und sich mit der Bevölkerung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn austauschen.

Wissenschaft findet selten nur im Hörsaal statt. Ganz besonders wenn es um das Thema der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum geht. Immerhin betrifft das Thema alle Menschen im Landkreis. Deshalb bringt der ECRI mit der Science Bench die Wissenschaft nach draußen. Zu den Menschen, die es betrifft. Genauer gesagt in die Pfarrkirchner Allee nähe des Lazy Cat. Dort steht Anna Schmaus-Klughammer für zwei Stunden  für einen Ratsch zur Verfügung und geht dabei zusammen mit der Bevölkerung der Frage nach, wie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn vorangetrieben werden kann.

In dem Projekt med4PAN sucht Anna Schmaus-Klughammer zusammen mit ihrem Team nach Lösungen, die Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn zu verbessern. Das Motto des Projektes lautet: Die Grenzen telemedizinischer Versorgung im ländlcihen Raum sprengen! Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für unsere Region gewinnbringend, sondern können auch anderen Landkreisen helfen. Wie genau das Projekt dabei vorgeht und welche Schritte nötig sind, um die Gesundheitsversorgung im Landkreis zu verbessern, können interessierte Bürgerinnen und Bürger Anna Schmaus-Klughammer direkt fragen. Bei einem kleinen Ratsch auf der Wissenschaftsbank.

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Es ist so weit: Nach zwei Jahren Pause gibt es am European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder ein Sommerfest. Am Samstag, dem 9. Juli ab 14 Uhr steppt auf dem Campusgeländer der Bär bzw. der Panther, das offizielle Maskottchen der Hochschule.

Beim Sommerfest kommen sowohl kleine als auch große Gäste auf ihre Kosten. Egal ob bei der Kinderuni zum Thema „Optische Täuschung – Warum wir sehen, was nicht ist“ oder bei Experimenten in den Laboren des ECRI, es gibt viel Spannendes und Neues zu entdecken. Wer noch mehr über den Campus lernen möchte, der kann bei der Campusführung in alle Bereiche des ECRI hineinschnuppern und gerne auch Fragen zu Studium und Lehre in Pfarrkirchen stellen. Außerdem gibt es diverse Mitmach-Aktionen wie die Zauberkugel, den Wonky Wire oder den Dudelsack bei Technik für Kinder oder die IKAROS Virtual Reality Experience der Techniker Krankenkasse und ein Reaktionsspiel der AOK. Das Spielecafé der Generationen e.V. bietet mit einer Palette an Brettspielen Unterhaltung für alle Altersgruppen. Eines der Highlights ist der Menschenkicker, bei dem unter anderem die Herrenmannschaft der TUS Pfarrkirchen e.V. gegen die Studierenden antreten wird. Aber auch alle anderen Fußballfans sind herzlich eingeladen, beim Menschenkicker mitzumachen.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Die Mensa bietet verschiedene kalte und warme Speisen an, mit denen auch Veganer und Vegetarier nicht zu kurz kommen. Außerdem gibt es einen Getränkeverkauf, welcher durch den studentischen Verein RESP e.V. organisiert wird. Wer am Nachmittag eher Lust auf Kaffee und Kuchen hat, der ist beim internationalen Kuchenverkauf, dessen Erlös an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn geht, bestens aufgehoben und kann sich eine Kaffeespezialität beim Lazy Cat Mobile holen. Dort gibt es passend zum Motto auch sommerliche Aperitifs.

Den Höhepunkt findet das Sommerfest dann ab 19 Uhr beim Auftritt der ECRI-Band, welche aus Studierenden des Campus besteht. Anschließend heizt die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Indie-/ Rock /Ska dem Publikum im großen Festzelt ein.

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Am Dienstag, den 28. Juni findet im Zuge eines Interreg-Projektes des European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FH Oberösterreich (FHOÖ) ein virtuelles DigiCamp zu Digitalisierung in Pflege und Rehabilitation statt.

In der grenzüberschreitenden Veranstaltung sprechen sowohl Unternehmens- als auch Hochschulvertreter aus Deutschland und Österreich über den Stand der Technik und über Chancen und Risiken der digitalen Technologien im Gesundheitssektor. In insgesamt vier Vorträgen gehen die Redner den Themen Arbeiten im Telemedizinzentrum, Reise in das digitale Gesundheitsversorgungszeitalter, Herausforderungen in der praktischen Anwendung der Digitalisierung in der Reha und ob neue Technologien in der (Tele-)Pflege Fluch oder Segen sind, nach.  Wichtiger Fokus dabei liegt darauf, wie Telemedizin in Zukunft vor allem für den ländlichen Ruam ein Bestandteil der medizinischen Versorgung werden kann. Dieser Thematik geht das DigiCamp am 28. Juni von 10 Uhr bis 12 Uhr nach.

Die virtuelle Veranstaltung richtet sich sowohl an Unternehmensvertreter, Forschende, Studierende als auch die interessierte Öffentlichkeit. Die Anmeldung zum DigiCamp erfolgt online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/338.

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Um alles Internationale drehte sich Ende Mai das Geschehen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Von interkulturellen Trainings bis zum Live-Cooking war während der Internationalen Wochen ein buntes Programm geboten, um den kulturellen Austausch zu fördern.

Laut Nathalie Banehr kann das Team des International Office auf informative und unterhaltsame Internationale Wochen an allen drei Studienorten – Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham - zurückschauen. Es gab Informationsveranstaltungen zu Summer Schools und Auslandsaufenthalten für Beschäftigte der THD. Studierende des Masterstudiengangs Strategisches und Internationales Management boten interkulturelle Trainings zu Kolumbien, Brasilien und Südkorea an. Viele weitere Veranstaltungen machten die Woche zu einem einzigartigen Event: Der studentische Verein ESN hat einen International Dances Day veranstaltet und die internationalen Tutoren eine Wanderung zum Schwellhäusl angeboten. In Deggendorf gab es das Quiz around the World sowie das beliebte Erzählcafè. Zeitgleich fand das KULTURcafé am European Campus Rottal-Inn statt. Die Celebration of Cultures in Cham war ein voller Erfolg. Das Highlight für alle war Taste the World als Live-Cooking via Zoom. Und zum ersten Mal kam Besuch aus Pfarrkirchen zur International Week. Die Teilnehmer der Summer School des Masterstudiengangs Global Public Health besichtigten den Deggendorfer Campus und machten eine Tour durch die Innenstadt.

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Angestellte des European Campus Rottal-Inn (ECRI) können Dienstfahrten ab sofort schnell und vor allem CO2-frei zurücklegen. Sechs Dienstfahrräder stehen dem Campuspersonal seit kurzem zur Verfügung. Eine Initiative, für die sich der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Michael Laar eingesetzt hat.

Es ist ein Versuch, der am Nachhaltigkeitscampus der THD in Pfarrkirchen seit Anfang Juni läuft. Bei den meisten Dienstfahrten, die vom Campus aus angetreten werden, handelt es sich um kurze Wege – meistens ins Stadtzentrum für Termine oder Transporte. Diese sind locker mit dem Fahrrad zu bewältigen und sparen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto. Mit der Anschaffung der Dienstfahrräder versucht der ECRI seiner Verantwortung zur umweltfreundliche Hochschule gerecht zu werden. Für die Fahrräder gibt es einen eigenen Unterstand und es wird sogar regelmäßig  eine Fahrradselbsthilfewerkstatt für Hochschulangehörige angeboten. Ein solches Angebot wird an einem Standort der THD zum ersten Mal gemacht. Sollte sich das Konzept als Erfolg herausstellen, wird über eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte der Hochschule nachgedacht.

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Für Aufbau und Umsetzung des neuen Bachelorstudiengangs »Building Products and Processes« (BPP) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) konnte weitere Expertise hinzugewonnen werden. Dr. Alexander Siebel, Fachmann für Bauphysik und Konstruktion, wurde Ende Mai zum Professor berufen. Er verstärkt ab sofort das Team in Pfarrkirchen und wird auch das Labor für Bauphysik am Campus maßgeblich mitgestalten.

„Ich habe mich für die Position in Pfarrkirchen entschieden, weil der Studiengang »Building Products and Processes« einzigartig ist. Hier wird die Interaktion zwischen Lehre, Praxis und Forschung institutionalisiert und professionalisiert“, sagt Prof. Siebel und freut sich über seinen Wechsel ins Rottal. Seine Schwerpunkte liegen in der Optimierung von Baustoffen und Baukonstruktionen hinsichtlich ihrer thermischen und akustischen Eigenschaften. Bereits vor seiner Berufung nach Niederbayern hatte der anerkannte Bauphysiker eine Professur für Bauphysik an der Fachhochschule Aachen inne. Aus dieser Position sowie seiner langjährigen Praxiserfahrung verfügt er über herausragendes Fachwissen. Diese Expertise möchte er gerne mit möglichst vielen zukünftigen BPP-Studierenden am Campus teilen.

In den nächsten Jahren soll zudem unter seiner Leitung das Labor für Bauphysik am Standort Pfarrkirchen aufgebaut werden. „Diese Aufgabe stellt für mich eine ganz besondere Herausforderung dar. Mein Team und ich möchten dazu beitragen, dass der neue Studiengang durch einen ausgeprägten Theorie-Praxis-Bezug in der Lehre und Forschung geprägt wird“, sagt der 43-Jährige. Ebenso wichtig ist Siebel die enge Kooperation mit Praxispartnern der lokalen Bauindustrie. Mit ihnen möchte er in den kommenden Jahren intensiv zusammenarbeiten. „Mir ist es sehr wichtig, die Anforderungen aus der Praxis immer wieder mit in die Theorie einfließen zu lassen und so die Lernkonzepte an die realen Bedrüfnisse anzupassen. Getreu meinem Motto: Es gibt immer noch etwas zu entdecken“, erklärt Siebel. Zum Glück, denn innovative Baustoffe werden auch beim Ziel, den CO2-Abdruck  unserer Gesellschaft zu minimieren, eine gewaltige Rolle spielen. Und der neue Studiengang BPP nimmt sich ja genau dieser Thematik an. „Da wollen wir etwas bewegen“ gibt sich der Professor ob seiner neuen Aufgabe am ECRI optimistisch und blickt zuversichtlich nach vorne.

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Wer im Oktober ein Studium beginnen möchte, kann sich bis zum 15. Juli noch um einen Platz am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bewerben. Zum kommenden Wintersemester startet mit Building Products and Processes / Bauprodukte- und –prozesse auch ein neuer Bachelorstudiengang.

Der hybride Studiengang vereint das Wissen und die Expertise aus Baumanagement und Ingenieurwesen und fokussiert sich dabei als erster Studiengang in Deutschland auf nachhaltige Bauprodukte für die Gebäude von Morgen. Mit Englisch und Deutsch als Unterrichtssprache sind die Studierenden sowohl für nationale und internationale Karrieren bestens gerüstet. Das Besondere an dem Studiengang sind die Verbindungen in die regionale Wirtschaft zu Firmen in der Baubranche, bei denen die Studierenden bereits während des Studiums ein Praktikum absolvieren oder ihre Abschlussarbeit schreiben können. So sind sie für den Berufseinstieg ideal vorbereitet und bringen bereits Praxiserfahrung mit.

Neben dem neuen Studiengang bietet der ECRI acht weitere Studiengänge an. Darunter auch den international ausgezeichneten Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health & Medical Tourism. Weitere Studienschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Gesundheit, Gesundes und Nachhaltiges Bauen, Management von Energiesystemen und Ingenieurwissenschaften.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache besonders für international ausgerichtete Studierende attraktiv und vereint Menschen aus circa 90 Nationen unter einem Dach. Genauere Informationen zum Campus und dem Studienangebot finden sich auf der Website unter https://th-deg.de/ecri.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) nahm vom 27. bis 31. Mai an der Konferenz Medical Informatics Europe (MIE) in Nizza teil. Dort leitete Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter des Master Digital Health am ECRI, drei wissenschaftliche Sessions und präsentierte die umfangreiche Arbeit der Hochschule in der Förderung einer globalen Ausbildung im Bereich Digital Health.

Die MIE-Konferenz ist eine von drei Digital Health Konferenzen an denen der ECRI dieses Frühjahr teilnahm. Auf der DMEA – Connecting Digital Health in Berlin war die Hochschule vom 25. bis 28. April mit einem eigenen Stand vertreten. Dort präsentierte der ECRI seine Bildungs- und F&E-Programme, darunter den Hauptstudiengang Master of Digital Health (MDH) und die bereits etablierte jährliche Veranstaltungsreihe DigiHealthDay. Dass die Hochschule eine anerkannte Säule im Bereich Digital Health ist, unterstrich sie mit der Teilnahme auf der MIE-Konferenz vom 27. bis 31. Mai in Nizza. Prof. Dr. Georgi Chaltikyan war nicht nur mit einem Stand persönlich vertreten, sondern leitete auch drei wissenschaftliche Sessions auf der Konferenz und unterstrich damit seine Expertise auf dem Gebiet der Digitalen Gesundheit. Die Hochschule ist seit 2019 akademisches institutionelles Mitglied der European Federation for Medical Informatics, dem Veranstalter der MIE-Konferenz, und kooperiert mit dieser führenden europäischen akademischen Gesellschaft in vielerlei Hinsicht, insbesondere im Rahmen der DigiHealthDay-Reihe.

Nach der Teilnahme an der DMEA und der MIE erklärt Prof. Chaltikyan: «Dank der weitreichenden nationalen und globalen Vernetzung der Hochschule und ihrer Mitarbeitender arbeitet der ECRI intensiv mit einer Reihe von wichtigen Akteuren im Bereich Digital Health sowohl im In- als auch im Ausland zusammen. Dadurch haben Studierende und Mitarbeitende der Hochschule exzellente Möglichkeiten bei vielfältigen Bildungs- und Forschungsmöglichkeiten mit der globalen Digital Health Communit zu interagieren. Gleichzeitig trägt die Hochschule maßgeblich zu den Fortschritten bei der digitalen Transformation des Gesundheitswesens weltweit bei und transportiert ihre umfassende Expertise und Erfahrung an die Spitze der Innovation und Entwicklung in diesem kritischen Bereich. »

Die Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren im Bereich Digital Health findet ihren Höhepunkt in der Teilnahme des ECRI an der HIMSS22 Europe Health Conference vom 14. bis 16. Juni in Helsinki. Die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) ist die weltweit führende Non-Profit-Organisation, die sich der Förderung der Gesundheitsversorgung durch die digitale Transformation verschrieben hat. Die HIMSS22 European Health Conference & Exhibition wird das diesjährige Epizentrum der Digital Health Transformation sein. Die Präsenz des ECRI auf der Konferenz in Helsinki mit einem eigenen Stand, mehr als zehn Lehrenden und Studierenden sowie Professor Chaltikyan als Moderator des Workforce Empowerment Tracks der Konferenz unterstreicht die Wichtigkeit der Hochschule als eine anerkannte Säule in der Digital Health Lehre und Forschung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

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Ein langes Leben im eigenen Zuhause auch im Alter wünschen sich fast alle Menschen. Die Senioren-Union Rottal-Inn besuchte zu diesem Thema am 30. Mai die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Firma Wolf Systembau in Osterhofen. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der THD für den Bereich Gesundheit, präsentierte hierbei das Musterhaus des Projektes „DeinHaus 4.0“, welches durch den Einsatz modernster Technik Lösungsansätze für ein längeres, selbstbestimmtes und sicheres Leben daheim sorgen möchte.

Bei einer Werksführung erhielten die ca. 30 Besucherinnen und Besucher außerdem einen Einblick in die professionelle Fertigung von Gebäuden. Nach einem Weißwurstfrühstück und einer kurzen Fahrt von Osterhofen nach Deggendorf, folgte schließlich noch eine Führung durch die Labore am Campus der THD und ein Vortrag von Prof. Kunhardt über die Forschungsarbeit für altersgerechte Wohnformen. Abgerundet wurde der Tag schließlich in der Schlossswirtschaft in Moos.

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Im Rahmen des Masterstudiengangs Global Public Health des European Campus Rottal-Inn (ECRI) fand im Mai die erste grenzüberschreitende Summer School in Pfarrkirchen statt. Diese vereinte Studierende aus aller Welt und von unterschiedlichen Hochschulen für zwei Wochen am ECRI und fand am 25. Mai ihren krönenden Abschluss. 

Die Summer School ist fester Bestandteil des neuen Joint Master Global Public Health unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Spittler, dessen Vorlesungen nur online stattfinden. Beim Auftakt der Summer School am 9. Mai am Campus in Pfarrkirchen trafen die Studierenden sich das erste Mal außerhalb der virtuellen Welt. Das gemeinsame bayerische Mittagessen bot Gelegenheit nicht nur die Kommilitonen, sondern auch die hiesige Kultur kennenzulernen. In der anschließenden Stadtführung durch Pfarrkirchen bekamen die Studierenden einen ersten Eindruck der Region. Neben kulturellem Programm kamen Ausflüge und fachliche Themen während der Summer School nicht zu kurz. Bei einem Rundgang durch das DigiHealth Labor am Campus lernten die Studierenden das Equipment kennen und probierten dieses in Experimenten selbst aus. Bei der FotoFinder Systems GmbH in Bad Birnbach bekamen sie Einblicke in den Bereich der Telemedizin und konkreten Anwendungsbereichen. Abgerundet wurde die Summer School von einem gemeinsamen Ausflug nach Deggendorf an den Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), welcher der ECRI als Fakultät angehört.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School waren das erste Mal in Deutschland und sammelten während der vergangenen zwei Wochen berufliche, persönliche und kulturelle Erfahrungen, die ihnen helfen ihren Horizont zu erweitern. Dieser internationale Ansatz ist ein wesentlicher Bestandteil des Masterstudienganges Global Public Health.

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Nach einer langen Pause veranstaltet das International Office des European Campus Rottal-Inn (ECRI) am Dienstag, 24. Mai um 17.30 Uhr wieder ein KULTURcafé in Präsenz. Dieses Mal stellen sich europäische Nachbarländer vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

In entspannter Atmosphäre stellen Studierende des ECRI ihre Heimatländer vor und berichten von spannenden oder auch kuriosen Traditionen und Gepflogenheiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bei diesem KULTURcafé die europäischen Nachbarn Albanien, Portugal und Frankreich kennen. Neben interessanten Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Die Veranstaltung verspricht einen unterhaltsamen Abend mit interessanten Gesprächen und neuen Einblicken. Dafür sind Englisch-Kenntnisse von Vorteil. Für das leibliche Wohl wird mit Snacks aus den vorgestellten Ländern und Getränken gesorgt.

Alle mit Interesse an anderen Kulturen, Sitten und Bräuchen sind herzlich zum KULTURcafé eingeladen. Dieses findet in den Räumlichkeiten des Glausbau Verein e.V. in der Ringstraße 9 in Pfarrkirchen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 3€. Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bei Daniela Schwertlinger (daniela.schwertlinger@th-deg.de oder unter 0991 3615 8843) gebeten.

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Die Tourismusbranche hat in den vergangenen Jahren stark unter den Einschränkungen aufgrund der Pandemie gelitten. Nun sind kreative Lösungen gefragt, um die Branche zu stärken und ihr neues Leben einzuhauchen. Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) erarbeiten deshalb Studierende zusammen mit der Hochschule Luzern (HSLU) Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus. Den Auftakt bildete eine Design-Thinking-Challenge mit Studierenden beider Hochschulen. Die daraus resultierenden Tourismusinnovationen wurden am 12. Mai im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Campus in Pfarrkirchen präsentiert.

Für den zweieinhalbtägigen Kick-Off der Kooperation trafen Anfang April in Oberstorf ECRI-Studierende von Health & Medical Tourism auf Studierende von Business Administration mit Schwerpunkt Tourimus der Hochschule Luzern. Ziel war es, in einer Design-Thinking-Challenge in kleinen Teams Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus zu entwickeln. Dafür wurden die Studierenden in elf Gruppen gemischt, so dass Pfarrkirchner Studierende mit Luzernern zusammenarbeiten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Prof. Dr. Marcus Herntrei auf Seiten des ECRI und Prof. Roland Lymann sowie Lisa Fickel der HSLU, bekamen die Studierenden zuerst Einblick in Markt- und Trendanalysen. Diese bildeten die Basis für die Arbeit in den Gruppen. Während der Design-Thinking-Challenge sollten die Teams innovative Ideen entwickeln, von denen die Tourismusbranche profitieren kann. Dabei war vor allem Kreativität und Wissen gefragt. Bereits im Kick-Off entstanden Ideen aus Bereichen wie Verbesserung der Schlafqualität, Ernährung und Wohlbefinden, Emotionale Gesundheit sowie Gamification für Fitness.

In gemeinsamen Vorlesungen wurden die Ideen und Innovationen von Studierenden beider Hochschulen ausgebaut. Am Ende sollten aus den kreativen Vorschlägen Prototypen entstehen. Bei der Abschlusspräsentation stellten die Gruppen diese zusammen mit ihren Konzepten vor und präsentierten die Arbeit der vergangenen Wochen vor den Professoren aus Pfarrkirchen und Luzern. Die Prototypen samt Konzepten werden von den Studierenden im letzten Schritt bei der „Shark Tank of Wellness Student Competition“ eingereicht. Dabei handelt es sich um einen globalen Wettbewerb für Studierende. Von den internationalen Einreichungen kommen drei Teams in die engere Wahl und werden zur „Global Wellness Summit“ eingeladen. Diese findet im November in Tel Aviv statt. Dort dürfen die Finalisten dann ihre Innovationen vor den Investoren, den sogenannten Wellness Sharks präsentieren.

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Am Donnerstag, 05. Mai fand im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin die Verleihung des Impact of Diversity Award statt. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihrem Projekt „In 80 Nations around the World“ unter die Top 3 in der Kategorie University Award und setzte sich damit gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Mit dem eingereichten Projekt porträtiert die Hochschule Studierende und Mitarbeitende aus den insgesamt 80 Nationen, die am internationalen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen studieren und arbeiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, Gemeinsamkeiten zu feiern und Unterschiede lieben zu lernen. Damit wird nicht nur die Diversität des ECRI dargestellt, sondern auch Interkulturalität und Internationalität in der Region aktiv mitgestaltet. Unterstützt wird die Hochschule dabei vom Landratsamt Rottal-Inn.

Neben der THD hatte es die Antidiskrimierungsstelle der Universität Marburg ins Finale in der Kategorie University Award geschafft. Als Gewinner ging die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) mit ihrem bayernweiten Projekt „Werde Professorin“ hervor.

Insgesamt waren über 200 Einreichungen beim Impact of Diversity Award eingegangen. Im ersten Schritt, dem Publikumsvoting, beteiligten sich über 50.000 Menschen. Anschließend wählten 48 Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Initiativen die Preisträger aus. Der Impact of Diversity Award wird an 14  Preisträgerinnen und Preisträger verliehen, die sich in herausragender Weise bei den Themen Diversität und Inklusion verdient gemacht haben.

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch bei Anita Reither unter 0991/3615-526 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

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Nachdem Vorlesungen aufgrund der Coronapandemie lange nur virtuell möglich waren, organisierte der Masterstudiengang Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) nun die erste Exkursion seit zwei Jahren. Diese führte die Studierenden auf das Dach des neuen Studentenwohnheims in der Alois-Gässl-Straße in Pfarrkirchen. Die Teilnehmer bekamen einen ersten Eindruck vom Gebäude und hatten die Möglichkeit, den Fortschritt der Bauarbeiten vor Ort zu verfolgen.

Bei der Exkursion zum Studentenwohnheim erfuhren die Studierenden mehr über die verwendeten Materialien, welche beim Bau eines nachhaltigen Gebäudes eine wichtige Rolle spielen. Sie bekamen darüber hinaus Einlicke in die Feuerlöschsysteme, die im Wohnheim installiert werden und lernten das Differenzdruck-Verfahren kennen. Dabei handelt es sich um einen Test, der die Windlast auf ein Gebäude an einem stürmischen Herbsttag bei Windstärke 5 simuliert, um zu sehen, ob aus dem Gebäude Luft austritt. Die Ergebnisse dieses Tests zeigen, wie gut die Gebäudehülle konstruiert ist. Während des Besuchs der Baustelle sahen die Studierenden nicht nur, wie das, was sie am ECRI in der Theorie erlernen, auf einer echten Baustelle umgesetzt wird. Sie durften im Rahmen der Besichtigung auch auf das Dach des Wohnheimes, von wo aus sie mit einem wundeschönen Blick auf die Stadt Pfarrkirchen belohnt wurden.

Für Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings, zu Deutsch Gesundes und Nachhaltiges Bauen, sind Exkursionen wie diese ein wichitger Bestandteil, da sie dort sehen, wie das im Hörsaal Erlente im echten Betrieb umgesetzt und angewendet wird. Im Rahmen des Studiums werden weitere Exkursionen in verschiedene Teile Deutschlands organisiert. Darunter nicht nur Baustellen, sondern auch Museen und Baufirmen.

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„Männliche“ oder „weibliche“ Berufe oder einfach nur ein Beruf, der einem Spaß macht? Beim Girls‘ Day am 28. April am European Campus Rottal-Inn (ECRI) schnupperten rund 50 Schülerinnen in typisch „männliche“ Berufsfelder hinein. Der Tag stand unter dem Motto der Nachhaltigkeit, einem Schwerpunkt des ECRI.

Zum Girls‘ Day fanden sich Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule Pfarrkirchen am Campus ein, um sich einen Vormittag lang mit verschiedenen Aspekten, die normalerweise eher den Jungs vorbehalten sind, zu beschäftigen. Begrüßt wurden die jungen Frauen von Andrea Ebertseder vom MINT-Team der Hochschule und der ECRI-Frauenbeauftragten, Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether. Anschließend lernten die Schülerinnen fünf englischsprachige Studentinnen kennen, die sich selbst für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben. Diese begleiteten die Schülerinnen dann auch durch den ganzen Tag.

In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmerinnen durch Mitmach-Experimente die Labore am Campus. Dabei waren in zwei Laboren auch Englischkenntnisse von Nöten, denn der Unterricht am ECRI findet eigentlich auf Englisch statt. Im Nachhaltigkeitslabor ging es um Lieferketten und die Herkunft einzelner Bestandteile eines Smartphones. Im DigiHealth & Smart Tourism Lab programmierten sie einen Cosmo-Roboter. Im Chemielabor ging es um Energieerzeugung und im Elektroniklabor drehte sich alles um die Wärmepumpe. Das Labor für Gesundes und Nachhaltiges Bauen simulierte den Verlauf der Sonne am Himmel, mit dessen Hilfe der Wärmebedarf eines Hauses ermittelt werden kann.

Berührungsängste hatten die Schülerinnen am Girls‘ Day nicht. Im Gegenteil, sie freuten sich, dass sie die Möglichkeit hatten, Laboringenieurinnen, Architektinnen oder Studentinnen des ECRI kennenzulernen. Das zeigt ihnen, dass sie als Frauen genauso in solchen Berufen arbeiten können und andere es schon vor ihnen geschafft haben, sagt Graciette. Für die Gymnasiastin sind Unterteilungen in „männliche“ und „weibliche“ Berufe sowieso überholt, denn wichtig ist nur, dass es Spaß macht. Egal ob Technik, IT, Mathematik oder doch etwas ganz anderes.

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Nach dem hervorragenden Start der Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) im vergangenen Jahr werden auch dieses Jahr wieder Vorlesungen für wissbegierige Erwachsene am Campus angeboten. Am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr findet der erste Vortrag der Reihe statt.  Thema ist dann die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung.

Die Digitalisierung ist derzeit ein Megatrend, an dem niemand vorbei kommt. Egal ob beruflich oder privat, sie verfolgt uns überall und ständig. Kein Wunder, dass sie auch in der Gesundheitsversorgung Einzug hält. Vielen mag das zuerst suspekt erscheinen, aber  gerade im ländlichen Raum bietet die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung enorme Chancen. Wenn bei Herzrythmusstörungen der Notarzt erst von einem Ende des Landkreises an das andere fahren muss, gehen beispielsweise lebenswichtige Minuten für den Patienen verloren. In dem Fall kann eine Drohne Abhilfe schaffen. Dank der Digitalisierung bringt diese dann zum Beispiel einen Defibrillator und es kann so schneller geholfen werden. Auch bei chronischen Wunden kommt der Megatrend zum Einsatz. Dazu werden derzeit bereits Mixed Reality Brillen im Wundmonitoring verwendet.

Diese Beispiele und noch vieles mehr wird Prof. Dr. Thomas Spittler den Teilnehmenden in der Erwachsenen-Uni mitgeben. Der Experte aus dem Bereich der Gesundheitsinformatik stellt den aktuellen Stand der Entwicklungen vor, geht auf Beispiele ein und weiß auch, wie konkret die digitale Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn mithilfe des Projektes „med4PAN“ verbessert werden kann.

Die Vorlesung der Erwachsenen-Uni findet am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr im Hörsaal EC.B 007 des ECRI statt. Um Voranmeldung bei Andrea Ebertseder unter der Telefonnummer 0991/36158863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de wird gebeten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist am Campus noch obligatorisch.

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Die DigiHealthDay-2022-Reihe beginnt diese Woche mit dem ersten Workshop zu digitaler Gesundheit. Wie in den Vorjahren finden auch dieses Jahr wieder eine Reihe von DigiHealth-Workshops über das Frühjahr und den Sommer verteilt statt. In der englischsprachigen Veranstaltungsreihe geben führende nationale und internationale Experten Einblicke in Themen rund um digitale Gesundheit. Die Workshops bilden den Auftakt zur Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022, der am 11. November 2022 stattfinden wird. Gastgeber des internationalen Symposiums ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die DigiHealthDay-2022-Reihe findet in Kooperation mit lokalen und internationalen Partnern statt. Interessierte können sich ab sofort zu den Workshops und dem DigiHealthDay-2022 im November anmelden.

Der DigiHealthDay-2022 ist ein eintägiges, actiongeladenes Symposium. Dazu gehören Keynote-Vorträge führender deutscher und internationaler Experten, publikumsorientierte Podiumsdiskussionen, wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen studentischer Abschlussarbeiten und Projekte sowie Netzwerkmöglichkeiten. Der DigiHealthDay-2022 beleuchtet die moderne digitale Gesundheit und ihre Rolle bei der Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme aus einer einzigartigen internationalen Perspektive. Zu den diesjährigen Highlights gehören: KI-Forschung, Ethik und Regulierung; Pragmatische Forschung im Bereich Digital Health sowie – traditionell –Bildungsangebote im Bereich digitale Gesundheit. Auf dem DigiHealthDay-2022 werden die Organisatoren ebenfalls die Ergebnisse ihrer derzeitigen Forschungsarbeit zu Bildungsangeboten im Bereich digitaler Gesundheit am ECRI sowie Highlights des neuen Online-Studienganges „Global Public Health“ der Hochschule vorstellen.

Dieses Jahr geht dem Symposium ein spezieller 5-tägiger Workshop über erklärbare und ethische KI im Gesundheitswesen voraus, der gemeinsam von führenden Experten des ECRI, der Universität Agder (Norwegen), der Universität Aalborg (Dänemark) und der Technischen Universität Luleå (Schweden) durchgeführt wird.

Die Teilnahme an der Workshop-Reihe sowie an der Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022 ist kostenlos. Der DigiHealthDay-2022 am 11. November ist als Hybrid-Event (vor Ort und Live-Stream) geplant. Die Teilnehmenden können gemeinsam mit Prof. Dr. Dipak Kalra, International Invited Chair, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Vorsitzender des Organisationskomitees, und vielen der Vortragenden physisch auf dem ECRI-Campus teilnehmen oder sich von der ganzen Welt aus zuschalten. Die Registrierung für weitere News und Informationen zur Reihe ist ab sofort unter folgendem Link möglich: https://th-deg. de/digihealthday

Die letztjährige Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe – DigiHealthDay-2021 – wurde von fast 560 Teilnehmern aus 74 Ländern besucht und erhielt sehr viel positives Feedback. «Es ist fruchtbar mit aktualisierten Kenntnissen», «Ausgezeichnete Diskussion und exzellente Experten. Kommt direkt auf den Punkt», «Sehr lehrreich», um nur einige zu nennen. Die Veranstaltungsreihe bietet allen, die neugierig auf die neuesten Entwicklungen im Bereich Digital Health sind, Inspirationen für ihr Business suchen oder einfach nur begierig darauf sind, Gleichgesinnte aus der ganzen Welt zu treffen, erhebliche Möglichkeiten.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bietet am Freitag, 08. April um 17 Uhr wieder in Präsenz eine Kinderuni an. Dieses Mal dreht sich alles um Pferde und wie diese bei Lese- und Rechtschreibstörung zum Lernerfog beitragen können. Teilnehmen können alle interessierten Kinder zwischen acht und 13 Jahren.

In der Schule lernen Kinder alles, was sie fürs Berufsleben brauchen. Aber wenn das Lernen zum Stress wird, etwa wegen einer Lese- oder Rechtschreibstörung, kann der Spaß an der Schule schnell vergehen. Das Projekt für freudiges und entspanntes Reiten zum Durchstarten beim Lernen, kurz P.F.E.R.D.L, bietet in einem solchen Fall Unterstützung. In der Kinderuni lernen  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Vorteile Deutschunterricht auf dem Pferderücken hat und wie pferdegestützte Pädagogik funktioniert.

Warum aber ausgerechnet mit Pferden? Pferde fördern die Feinmotorik, steigern die Konzentration und Ausdauer, stärken das Selbstbewusstsein, lösen Spannungszustände und bauen soziale Kompetenzen auf. Das Training mit Pferden schafft Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, mit allen Sinnen und Freude das Gehirn so zu trainieren, dass Lernen leichter fällt, Gelerntes dauerhaft gespeichert wird und auch unter Stress abrufbar ist.

In der Kinderuni „Leichter lernen mit P.F.E.R.D.L“ erfahren die Kinder in einem theoretischen Teil alles zur pferdegestützten Pädagogik. Hier gibt Annika Münstermann von der Universität Koblenz Landau Einblicke und erklärt den jungen Studierenden die Hintergründe. Ellen Meier, Beratungsrektorin an der Realschule Pfarrkirchen rundet die Kinderuni mit einem Praxisteil im Anschluss ab.

Die Vorlesung findet am Freitag, 08. April um 17 Uhr an der Realschule Pfarrkirchen statt. Bei schönem Wetter im grünen Klassenzimmer und bei schlechtem Wetter in der Aula. Während der Veranstaltung gilt die Maskenpflicht für Kinder. Die Anmeldung findet über Andrea Ebertseder vom ECRI telefonisch unter 0991-3615 8863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de statt. Interessierte Eltern finden unter https://www.rs-pan.de/index.php/schulisches-leben/tiergestuetzte-paedagogik/p-f-e-r-d-l weitere Informationen zum Projekt und wie pferdegestützte Pädagogik bei Lese- oder Rechtschreibstörung zum Erfolg beiträgt.

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Bayern war das zweite deutsche Land, das Frauen den Zugang zum Studium ermöglichte. Seit 1903 der bayerische Prinzregent Luitpold per Erlass das Frauenstudium erlaubte, nahm die Zahl der Studentinnen beständig zu. Die Zahl der männlichen Professoren hingegen überwiegt an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) nach wie vor. Damit in Zukunft auch mehr Frauen den Schritt zur Professur wagen, richtete die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) von 11. bis 12. März das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“  an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus.

Das Seminar wurde von Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether, der stellvertretenden Frauenbeauftragten der THD, an die Hochschule nach Deggendorf geholt und begleitet. Die Teilnehmerinnen des Seminars erfüllen alle Voraussetzung für eine Berufung als Professorin. Während des zweitägigen Seminars bekamen sie ein intensives Coaching, welches die Teilnehmerinnen auf ein Berufungsverfahren und somit auf die Professur vorbereitet. Dabei bildeten die Probevorträge vor einem „Berufungsausschuss“ das zentrale Kernelement. Der Ausschuss bewertete die Vorträge und gab reflektiertes Feedback.

Das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“ erfuhr sehr viel Unterstützung und Engagment von Seiten der THD. So setzte sich der „Berufungsausschuss“ aus Professorinnen und Professoren, Mitarbeitenden und Studierenden der THD zusammen. Neben der Gastgeberin Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether gehörten Prof. Dr. Kristina Waniek, Prof. Dr. Maria Kufner, Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba und Prof. Dr. Sascha Kreiskott dem „Berufungsausschuss“ an und berieten die Teilnehmerinnen. Außerdem waren eine Vertreterin der Personalabteilung sowie vier Studierende Mitglieder des Ausschusses.

Da das Seminar bei den Teilnehmerinnen sehr gut ankam und die Hochschule und deren Gastfreundlichkeit einen positiven Eindruck hinterließen, ist im Juli eine weitere Veranstaltung geplant. An einem Informationstag an der THD zusammen mit der LaKoF wird das Projekt „Werde Professorin“ nochmals aufgegriffen und die Lehrcampus der Hochschule vorgestellt.

Das Seminar „Berufsziel HAW Professorin“ wurde mit Hilfe des Projektes „Werde Professorin“ der LaKoF umgesetzt, welches Frauen fördert und sie bestmöglichst auf eine Professur vorbereitet. Ziel des Projektes ist es, die Zahl weiblicher Professorinnen in Bayern zu steigern. Interessierte Frauen können sich unter https://werdeprofessorin.de über das Projekt und die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informieren.

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Der DigiHealthDay (DHD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) ist nicht nur eine Eventreihe für Experten und Studierende aus dem Bereich Digitale Gesundheit. Er bietet jungen Forschenden außerdem eine Plattform, ihre Arbeit und Projekte zu präsentieren. Daher gab es beim DHD-2021, welcher im Novermber vergangenen Jahres stattfand, eine extra „Studierenden Session“ mit einem eigenen Forschungs & Entwicklungs (F&E) Projekt Wettbewerb. Nachdem die Preisverleihung aufgrund der Coronapandemie wiederholt verschoben werden musste, wurden am 9. März die beiden Gewinner des Wettbewerbs vor Ort am ECRI ausgezeichnet.

Auf Einladung von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, dem Vorsitzenden des DHD-Veranstaltungskomitees, und Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, wurden die Gewinner für eine kleine Zeremonie an den ECRI eingeladen. Der erste Preis in Höhe von 200€ ging an Hamza Maatouk. Dieser hatte die Jury mit seiner Präsentation zum Einsatz von Telemedizin für die alternde Bevölkerung überzeugt. Elegbede Adeniyi belegte mit seinem Vortrag über die Nutzung von Digital Health Technologien zum Management psychischer Gesundheit im Südwesten Nigerias während der Corona-Pandemie den zweiten Platz. Er darf sich über 150€ freuen. Das Preisgeld wurde vom Förderverein des ECRI gestiftet.

An dem F&E Projekt Wettbewerb durften Studierende, die in einem Bachelor- oder Masterstudiengang aus dem Bereich Digitale Gesundheit eingeschrieben sind, teilnehmen. Von den Einreichungen wurden sechs Projekte gewählt, die dann während der „Studierenden Session“ auf dem DHD ihre Arbeit in einem 15-minutigen Vortrag präsentierten.

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Am 14. März besiegelten der European Campus Rottal-Inn (ECRI) und die AOK Bayern, Direktion Passau-Rottal-Inn, erneut ihre Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages am Campus. Beide Vertragsparteien verlängern damit den bereits seit 2015 bestehenden Vertrag.

Der ECRI setzt mit seinen Studiengängen zu Gesundheitsinformatik und Gesundheitstourismus den Fokus auf Prävention und Verbesserung der Gesundheit. Die Kooperation mit der AOK, welche die gleichen Ziele verfolgt, liegt somit auf der Hand. Bereits in der Vergangenheit hatten beide zusammengearbeitet und beispielsweise einen „Gesundheitstag“ am Campus organisiert. Künftig werden ECRI und AOK gemeinsam darauf setzen, weitere niederschwellige Angebote für die Gesundheitsförderung und Prävention anzubieten, um die Studierenden zu begeistern und so für ein gesundes und langes Leben beizutragen.

Der ECRI bietet bereits jetzt schon Betriebssport bzw. Hochschulsport oder Infoveranstaltungen rund um das Thema Gesundheit an. Hier wird die AOK künftig unterstützen und gemeinsam werden Angebote rund um die Themen Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung entwickelt. Ziel dabei ist es, die Gesundheit der Studierenden und Mitarbeitenden am Campus zu fördern. Denn je früher die Gesundheitsförderung beginnt, desto präsenter ist das Thema auch später im Berufsleben. Neben gemeinsamen Angeboten, sind auch Sprechstunden zu Fragen rund um die Krankenversicherung für die Studierenden geplant. Der AOK steht im Rahmen der Kooperation künftig auch Raum am ECRI zur Verfügung und das nicht nur im nach ihr benannten „AOK-Hörsaal“.

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Im Oktober startet das Wintersemester am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und mit diesem geht ein neuer Studiengang an den Start. In „Building Products and Processes“, zu deutsch „Bauprodukte und -prozesse“, geht die Hochschule auf die beiden Megatrends Digitalisierung und Klimawandel im Baubereich ein. Welche Vorteile der Studiengang bietet und wie man sich die Inhalte vorstellen kann, erfahren interessierte Schülerinnen und Schüler am 28. März ab 16 Uhr im virtuellen Kick-Off-Event „Building Products and Processes”.

Die interaktive Veranstaltung bezieht die Teilnehmenden aktiv mit ein und geht direkt auf deren Fragen und Vorstellungen zum neuen Studiengang ein. Von Prof. Dr.-Ing. Markus Hainthaler als Studiengangsleiter und Prof. Josef Steretzeder erfahren die Schülerinnen und Schüler alles Wichtige rund ums Studium. Mit Veronika Lindner und Robert Hummel sind außerdem zwei Branchenexperten dabei, welche Auskunft über die Bedeutung von „Building Products and Processes“ für die Branche und die Zukunftsperspektiven für die Absolventen geben.

In dem neuen Studiengang lernen Studierende ingenieurmäßig ressourcenschonende, kreislauffähige Bauprodukte, die im besten Fall wiederverwendbar sind, zu entwickeln, zu vermarkten und mit den entsprechenden Programmen und Modellen abzuwickeln und in mittleren und großen Hochbauprojekten zu managen. Bereits während des Studiums besteht eine enge Anbindung an lokale Firmen, was „Building Products and Processes“ für Interessierte so spannend macht. Studierende können bereits während des Studiums ein Praktikum in Betrieben absolvieren oder eine Abschlussarbeit schreiben. Damit fällt der Berufseinstieg nach dem Abschluss leichter, denn die Absolventen bringen bereits Praxiserfahrung mit. Mit Englisch und Deutsch als Unterrichtssprache sind die Studierenden von „Building Products and Processes“ nicht nur für den deutschen Arbeitsmarkt gerüstet, sondern können auf der ganzen Welt als Führungskräfte arbeiten.

Das Kick-Off-Event am 28. März wird auf Zoom übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr über https://th-deg-de.zoom.us/j/86299097440. Weitere Informationen können dem Veranstaltungskalender der THD-Website entnommen werden. 

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) startet das Sommersemester und die Studierenden kehren zurück nach Pfarrkirchen. Um den internationalen jungen Menschen die Kultur nahe zu bringen und das Leben in Niederbayern zu erleichtern, sucht der ECRI ab sofort Kulturbotschafter im Rahmen des Host Family Programme.

Das Programm vermittelt Studierende an Einheimische, die sich dann in regelmäßigen Abständen treffen. Ziel ist es, internationalen Studierenden eine Möglichkeit zu geben, außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die niederbayerische Kultur kennen zu lernen. Gerade am ECRI, Bayerns internationalstem Campus, ist das Host Family Programme für den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen unverzichtbar. Dabei ist der Ablauf ganz einfach: Man trifft sich ganz zwanglos und beliebig oft mit den Studierenden. Ob das erste Treffen persönlich oder wegen Corona doch lieber virtuell stattfindet, entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst. Was die weiteren Treffen angeht, sind keine Grenzen gesetzt: Ob bei einem Ausflug in den Biergarten, einem Spaziergang um den Rottauenstausee oder ein gemeinsames Kochen, Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Kulturbotschafter keine Angst haben. Christiane Benesch ist eine von ihnen und trifft sich im Rahmen des Host Family Programme regelmäßig mit zwei Studierenden. Sie spricht ein großes Lob aus: „Hashem und Ersilja sprechen schon hervorragend Deutsch und ich werde dann immer mal wieder geschimpft, dass ich ich nicht so viel Englisch mit ihnen reden soll“. Nicht nur wegen dem Austausch steht sie hinter dem Programm. Auch aus Sicht der Eltern der Studierenden findet sie das Host Family Programme unverzichtbar. „Wenn ich Kinder hätte, wäre ich natürlich auch sehr dankbar, wenn meine Kinder in fremden Länder wären und da auch jemand wäre, der sich ein bisschen um sie kümmert und da sowas anbieten würde,“ sagt sie.

Wer einen kleinen Einblick in das Programm und den Ablauf gewinnen möchte, findet im Podcast der Hochschule ein kleines Interview mit Christiane Benesch. Dort erzählt sie von ihren bisherigen Erfahrungen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. In Deggendorf umfasst das Netzwerk Menschen unterschiedlichster Nationen, Religionen und Kulturen und besteht derzeit aus über 80 Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20. Seitdem wurden über 50 Studierende an Gastfamilien in der Region vermittelt.

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Wie sich in der Coronakrise gezeigt hat, leiden die Tourismusbranche und der Gesundheitstourismus stark unter den Auswirkungen der Pandemie. Dem will der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit Partnern aus vier europäischen Ländern mit dem Projekt HealthTour entgegenwirken, um die Branche internationaler und zukunftsträchtiger zu machen. Zur virtuellen Auftaktveranstaltung am 23. Februar war neben den Projektpartnern auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) anwesend, der das Projekt mit einer Förderung unterstützt.

Das Projekt HealthTour hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Herntrei der Internationalisierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Gesundheitstourismus verschrieben. Zusammen mit den Projektpartnern der University of Economics (VSE) aus Tschechien, der Budapest Metropolitan University (METU) aus Ungarn, der Kherson State University (KSU) aus der Ukraine sowie der European Spas Association (ESPA) mit Sitz in Brüssel, soll das internationale Netzwerk auf dem Gebiet ausgebaut und stabiliert werden. Wichtige Bestandteile dabei sind Begegnungen und Austausch auf internationaler Ebene, zum Beispiel in Form von Summer Schools oder durch Mobilität von Lehrpersonal und Studierenden zwischen den Partnern.

Während der Laufzeit von insgesamt vier jahren von Januar 2022 bis Ende Dezember 2025 widmet sich das Projekt konkret unter anderem der Erhebung von Qualitätsanforderungen in den Ländern der Projektteilnehmer, gemeinsamer Feldforschungsprojekte oder dem gemeinsamen internationalen Unterricht. Schwerpunkte liegen dabei besonders auf der gemeinsamen Forschung, der gemeinsamen Lehre und den Summer Schools für Studierende.

Der DAAD fördert das Projekt HealthTour über das Programm HAW.International. Ziel dieses Programmes ist es, den Internationalisierungsprozess an Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf allen Hochschulebenen und über alle Personengruppen, von Studierenden über Lehrende und Forschende bis hin zum Verwaltungspersonal, strategisch zu verankern und nachhaltig umzusetzen.

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Beteiligungsprozesse sind in der Stadtentwicklung ein wohlbekanntes Instrument, um Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des täglichen Lebensraumes teilhaben zu lassen. Auch in Schulen wird digitale Beteiligung in Zeiten von Corona ein immer größeres Thema. Dieses geht die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit dem Projekt „inSCHOOL – Digitale Beteiligungsprojekte mit PUBinPLAN in der Schule“ an.

Die digitale Plattform PUBinPLAN bietet Lösungen für Beteiligungsprozesse in Schulen und ermöglicht Schülerinnen und Schülern in einem digitalen Schonraum ganz nebenbei einen spielerischen Umgang mit neuen Kommunikationsmedien. Dazu fand kürzlich unter Leitung von Professor Dr. Roland Zink, Initiator der Plattform PUBinPLAN, und Christian Schläger, Leitung der Jugendförderung der Hans Lindner Stiftung, ein digitaler Workshop zur Nutzung von PUBinPLAN für Beteiligungsprozesse in Schulen statt. An dem Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Grundschulen über Mittelschulen bis Berufsschulen, wie auch des MINT-Teams der THD teil. In dem Workshop erklärte Prof. Dr. Roland Zink, wie PUPinPLAN funktioniert, stellte einige Projekte von Schulen vor und entwickelte mit den Teilnehmenden erste Projektideen für das kommende Schuljahr.

Gemeinsam mit der Hans Lindner Stiftung, die seit einiger Zeit eine Lehrerfortbildung zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung anbietet, dem Technologie Campus Freyung  (TCF)

und dem Nachhaltigkeitslabor der THD, verortet am European Campus Rottal-Inn, möchte Prof. Dr. Roland Zink das Thema digitale Beteiligung an Schulen weiter vorantreiben. Im Schuljahr 2022 sind daher an verschiedenen Schulen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer digitale Beteiligungsprojekte zu den Themen Demokratie und Werteerziehung, digitale Medienkompetenz und Bildung für Nachhaltige Entwicklung geplant. Diese Themen sind aktueller denn je und das Projekt spricht mit den Themen genau die didaktischen Zielsetzungen von Schulen an. Für März 2022 ist in Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung und dem Nachhaltigkeitslabor der THD eine Lehrerfortbildung für PUBinPLAN geplant, sodass im Sommerschuljahr die ersten Projektideen aus dem Workshop umgesetzt werden können. Als Pilotschulen für die Projekte im Frühjahr bzw. Sommer konnten schulartübergreifend Schulen gewonnen werden. Hierzu zählen die Don Bosco-Schule Passau (K-Schule), die Grundschule Moos, die Mittelschule Wallerfing, die Mittelschule St. Martin Deggendorf, die Realschule Plattling, das Gymnasium Eggenfelden, das Gymnasium Pfarrkirchen sowie das Staatliche Berufliche Schulzentrum Kelheim.

PUBinPLAN, ausgeschrieben Public in Spatial Planning supported by information and communication technology, ist eine digitale Beteiligungsplattform. Die Anwendung wurde in einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der THD gefördert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programmes FHprofUnt entwickelt. Seit 2017 steht PUBinPLAN auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seitdem findet PUBinPLAN großen Anklang und bedient mittlerweile weitere Felder, wie digitale Beteiligung in der Planung, in der Wissenschaft und Forschung, im Bauwesen, in der Geschichtsdokumentation und auch in der Schule. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft fördert aktuell die anwendungsorientierte Evaluierung.

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Für Schülerinnen und Schüler, die neugierig auf andere Kulturen sind und Lust haben, Englisch zu sprechen, bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) die Online Conversation Platform oConvo an. Diese erlaubt den Teilnehmenden einmal die Woche in die englische Sprache einzutauchen, ohne dafür den Koffer packen zu müssen. oConvo startet am 21. März und findet jeden Montag von 18.30 Uhr bis 20 Uhr online statt.

oConvo steht allen Schülerinnen und Schülern, die eine 7. Klasse oder höher besuchen, offen. Mitbringen sollten sie grundlegende Konversationsfähigkeit in der englischen Sprache und Interesse an anderen Kulturen. Bei oConvo geht es darum, Englisch unterhaltsam zu vermitteln und die Sprachkenntnisse zu verbessern. Dabei wird auf die Interessen der Teilnehmenden eingegangen. Vom gemeinsamen Musizieren, dem Austausch von Kochrezepten, Unterhaltung über landestypische Bräuche bis zur Klärung grammatikalischer Fragen oder Redewendungen. Immer auf Englisch natürlich.

Der Spaß an der Sprache kommt zwar nicht zu kurz, aber die notwendige Ernsthaftigkeit und der Anspruch, bei den virtuellen Treffen auch etwas zu lernen, stehen dabei nicht minder im Fokus. Die Gesamtkoordination der Plattform liegt bei  Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, dem Dekan des ECRI. Wissenschaftliche und methodisch-didaktische Begleitung erfolgt durch Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether und Claudia Nikitsin. Schülerinnen und Schüler, die bei oConvo aktiv mitarbeiten, werden am Ende des Semesters mit einem Teilnahmezertifiakt belohnt.

Wer die Kriterien erfüllt und gerne an der Online Conversation Platform oConvo teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an elisabeth.mueller@th-deg.de anmelden und die Englischsprachreise in fremde Kulturen starten.

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Gemeinsam das Klima schützen, im Team neue Lösungen für technische Fragen zu Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie finden und dafür auch noch gut bezahlt werden? Das Netzwerk #StudyGreenEnergy veranstaltet am 27. Januar um 16 Uhr einen digitalen Studieninfotag, um Studiengänge im Bereich der erneuerbaren Energien bekannter zu machen. Ebenfalls mit zwei Studiengängen vertreten ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Unsere Gesellschaft steht mit der Energiewende vor einem der größten Umbrüche seit dem Beginn der Industrialisierung. Die Herausforderungen, aber auch die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Sektor sind enorm. Für Prof. Dr. Matthias Huber steht fest: „Ein Studium der Erneuerbaren Energien vermittelt die ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen, um die nationale und globale Energiewende aktiv mitzugestalten.“ Als Professor für Smart Infrastructure and Energy Economics am ECRI weiß er um die aktuellen Herausforderungen.

Der ECRI bietet mit dem Bachelor Energy Systems Engineering und dem Master Healthy and Sustainable Buildings gleich zwei zukunftsrelevante Studiengänge an. In beiden werden neben dem typischen ingenieurwissenschaftlichen Handwerkszeug auch gesamtheitliche Kompetenzen für den nachhaltigen Wandel vermittelt. Und das englischsprachig und interkulturell, mit Studierenden aus mehr als 80 Nationen weltweit. Prof. Dr. Tobias Bader lehrt Sustainable Energy Systems und Technology Management am ECRI und weiß: „Ein Verständnis von innovativen Schlüsseltechnologien zusammen mit Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung, wie Systemdenken, strategisches Denken oder integrierte Problemlösung sind Schlüsselkompetenzen für die globale Transformation des Energiesystems“. Genau diese Kompetenzen vermittelt der ECRI in seinen auf Nachhaltigkeit zugeschnittenen Studiengängen, um so die Studierenden auf einen attraktiven Arbeitsmarkt vorzubereiten und die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu lösen.

Beim internationalen Studieninfotag des Netzwerks „StudyGreenEnergy“ wird unter anderem Volker Quaschning einen Vortrag zum Klimawandel und den heutigen Aufgaben für Ingenieurinnen und Ingenieure halten. Alumni geben Einblicke in ihre Erfahrungen an den Hochschulen. In Break-Out-Sessions können die Teilnehmenden außerdem mit den verschiedenen Hochschulen direkt in Kontakt treten, Fragen stellen oder an virtuellen Labor-Rundgängen teilnehmen. Die kostenfreie virtuelle Veranstaltung findet am 27. Januar um 16 Uhr statt. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Interessierte unter: https://www.studygreenenergy.eu/

Das Netzwerk #StudyGreenEnergy setzt sich aus Mitgliedern der Hochschulgruppe der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zusammen. Neben dem ECRI  sind  die Hochschule Düsseldorf, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Uni Kassel, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Stralsund, die OTH Amberg-Weiden, die Hochschule Nordhausen, die Fachhochschule Südwestfalen, die TH Aschaffenburg, die Hochschule Hamm-Lippstadt, der Umwelt-Campus Birkenfeld, die Hochschule Osnabrück, die HAW Hamburg, die FH Münster, die Hochschule Ruhr West, die Berner Fachhochschule, die Hochschule Biberach und viele andere beteiligt.

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In Zeiten anhaltender Pandemie hat es der Gesundheitstourismus schwer. Die Frage, ob dieser aktuell noch eine Zukunft hat, wurde beim European Health Prevention Day von 2. bis 3. Dezember in Wiesbaden heiß diskutiert. Als Redner geladen waren drei Wissenschaftler vom European Campus Rottal-Inn (ECRI), was die Expertise des ECRI in dem Bereich unterstreicht.

Unter strengen Auflagen hatten sich im Kurhaus Wiesbaden etwa 50 Teilnehmende eingefunden, die sich zwei Tage lang ganz der Frage „Haben natürliche ortsgebundene Heilmittel im Zeitalter der Pandemie eine Zukunft?“ widmeten. Prof. Dr. Marcus Herntrei, seines Zeichens Leiter der Tourismusstudiengänge am ECRI, moderierte einen Themenblock zu Produkten im Spa-Tourismus und steuerte selbst einen Beitrag mit dem Titel „Erlebnis Gesundheit. Inszenierung von Urlaub mit gesundem Inhalt“ bei. Als weitere Experten vom Campus waren Sebastian Markov und Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer geladen. Sie referierten zum Thema „Die Potenziale des Waldes für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote. Erkenntnisse einer repräsentativen Erhebung aus Deutschland und Österreich“.

Der European Health Prevention Day stand dieses Jahr ganz im Zeichen Litauens, das als Partnerland einen eigenen Themenblock bekam und einen „Lithauischen Abend“ für alle Teilnehmenden ausrichtete. Der European Health Prevention Day ist ein internationales Expertentreffen mit den Schwerpunkten Kur und Wellness. Die Besonderheit ist der Fokus auf die ortsgebundenen Heilmittel wie Thermalwasser, Heilschlamm, Meerwasser oder Klima. Themenbereiche der Veranstaltung sind Marketing, neue Produkte und Strategie.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) läutet das neue Jahr mit einem neuen Veranstaltungsformat ein. Den Auftakt der Reihe mit dem Titel „ECRI Lunch Talk“ macht das Thema Destinationsbranding. Die kostenlose virtuelle Veranstaltung findet am Freitag, 21. Januar um 12 Uhr statt und steht allen Interessierten offen.

Beim ECRI Lunch Talk geht es um ein Thema, das von zwei Experten betrachtet wird und das Publikum dazu einlädt, aktiv in die Diskussion einzusteigen. Das Besondere: Das Format findet virtuell in der Mittagspause von 12 Uhr bis 13 Uhr statt. In der Auftaktveranstaltung dreht sich alles um Destinationsbranding im Tourismus. Denn jeder Ort bzw. im Fachjargon Destination genannt, erzählt eine Geschichte, bringt seine eigene Kultur und Lebensweise mit und wird von seiner Umwelt und den Menschen dort definiert. Im Destinationsbranding dreht sich alles darum, die stärksten und wettbewerbsfähigsten Werte der Destination in den Augen ihrer potenziellen Besucher zu identifizieren. Dabei geht es insbesondere darum, die „DNA der Destination“ einzufangen und durchgängig in allen Marketing-Kanälen und der Kommunikation zu transportieren.

Wie das praktisch umgesetzt wird, erklärt Claudia Hinnerkopf im ECRI Lunch Talk. Sie ist Bereichsleiterin Marketing der Bayern Tourismus Marketing GmbH und kennt die Destination Bayern aus dem Effeff. Als zweiter Teilnehmer bringt Prof. Dr. Marcus Herntrei wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bürgerbeteiligung im Destinationsbranding ein. Er ist am ECRI Studiengangsleiter des Bachelor International Tourism Management und Master International Tourism Development. Moderiert wird der ECRI Lunch Talk von Sarah Beham, Korrespondentin beim Bayerischen Rundfunk und erfahrene Journalistin zu Tourismus in Ostbayern.

Interessierte können sich zu der kostenlosen Veranstaltung per E-Mail an miriam.bleck@th-deg.de oder über das Anmeldeformular anmelden. Dieses finden Sie unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Website des ECRI unter: https://th-deg.de/ecri

Der ECRI Lunch Talk findet künftig zweimal pro Semester statt und befasst sich mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen des ECRI. Dabei treffen immer Lehrende des Campus auf Personen von außen und betrachten ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.

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Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Digital Health am European Campus Rottal-Inn (ECRI), wurde als Hauptredner und Diskussionsteilnehmer zu zwei internationalen Kongressen eingeladen. Die Kongresse zum Thema Digital Health wurden von Brasiliens dynamischer Digital Health-Community organisiert. Er sprach sowohl auf dem Global Summit on Telemedicine and Digital Health als auch auf dem Brazilian Congress of Telemedicine and eHealth, die beide im November 2021 stattfanden.

Bei der ersten Veranstaltung handelte es sich um ein Webinar im Vorfeld des Treffens zum Thema "Digital Health Education", das Teil der Veranstaltungsreihe "Global Summit on Telemedicine and Digital Health" war. In seiner Keynote sprach Prof. Chaltikyan über die Geschichte und die Entwicklung von Telemedizin und Telehealth hin zu eHealth und Health IT und schließlich zu Digital Health (mit wichtigen Unterschieden zwischen den Konzepten und Definitionen). Er gab Einblicke in das sich verändernde Paradigma der Health IT- und Medizin-/Gesundheitsinformatik-Ausbildung, erörterte den neuartigen Ansatz zur Förderung interdisziplinärer Spezialisten, die in der Lage sind, die digitale Transformation des Gesundheitswesens voranzutreiben, und stellte die Erfahrungen mit dem Master of Digital Health am ECRI vor. Der Global Summit 2021, der vom 9. bis 12. November in São Paulo stattfand, zog zweitausend virtuelle Teilnehmer aus der ganzen Welt an und bot an vier Tagen insgesamt 100 Stunden Inhalt in 95 Sitzungen, die von 200 Rednern aus 24 Ländern präsentiert wurden.

Auf dem Brasilianischen Kongress für Telemedizin und eHealth wurde Prof. Chaltikyan zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Professional Education Transforming Telemedicine and Digital Health" eingeladen. An der Diskussion nahmen auch Prof. S. Yunkap Kwankam, der Exekutivdirektor der Internationalen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (ISfTeH), Herr Frank Lievens, der Exekutivsekretär der ISfTeH und Frau Dina Ziadlou, Vorsitzende der ISfTeH-Arbeitsgruppe zur digitalen Transformation, teil. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Jefferson Fernandes, Leiter des Bildungsprogramms und Vorstandsmitglied der ISfTeH. Die Podiumsteilnehmer präsentierten ihre Visionen und Meinungen über die Optimierung der Ausbildung im Bereich Digital Health auf internationaler und globaler Ebene und führten eine lebhafte Diskussion über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Bereitstellung von Fachkräften für die digitale Transformation.

Sowohl in der Keynote als auch in der Podiumsdiskussion wurde auch die laufende Arbeit am Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) vorgestellt und diskutiert, einer Initiative unter der Schirmherrschaft der ISfTeH, zu deren Gründungsmitgliedern der ECRI gehört.

Der ECRI der Technischen Hochschule Deggendorf ist seit 2018 akademisches institutionelles Mitglied des ISfTeH.

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Der Landkreis Rottal-Inn hat sich zusammen mit Projektpartnern in dem Projekt „med4PAN“ der Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis Rottal-Inn verschrieben. Die Gesamtleitung des Projektes übernimmt der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für diese Idee überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und dem Projektteam um Projektleiter Prof. Dr. Thomas Spittler am 18. November einen Förderbescheid in Höhe von 3,64 Millionen Euro.

In seiner Rede zur Übergabe des Förderbescheids hob Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer das Projekt als ein Leuchtturmprojekt hervor, welches auch auf viele andere Landkreise anwendbar ist und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig verbessern wird. Der Minister betonte darüber hinaus, dass er das Projekt weiterhin persönlich begleiten möchte. Für MdB Max Straubinger, der bei der Übergabe als Abgeordneter des Landkreises anwesend war, handelt es sich bei „med4PAN“ ebenfalls um ein Leuchtturmprojekt. Er betonte die Bedeutung für den ländlichen Raum und wie durch das Projekt das Leben von Bürgerinnen und Bürgern mit Falle eines Notfalls oder einer Behandlung im Krankenhaus im Landkreis Rottal-Inn verbessert werden wird.

In Rottal-Inn, dem streusiedlungsreichsten Landkreis Deutschlands, sind im Notfall die Wege zwischen den Krankenhäusern überdurchschnittlich weit und für den Patienten zählt jede Minute. Um dieser Problematik künftig entgegenwirken zu können, untersucht das Projekt „med4PAN“ in vier konkreten Anwendungsfällen die Nutzung modernster Technologien in der medizinischen Versorgung.

Das Projekt setzt bereits bevor die Patienten überhaupt in der Klinik ankommen, an. Durch die Verknüpfung von Rettungsdienst und Rottal-Inn Kliniken soll die Versorgung von Patienten, die sich in einer Notfallsituation im Rettungswagen befinden, verbessert werden. Dazu werden Live-Videos des Patienten, die mit einer 360° Kamera im Rettungswagen erfasst werden, in die Notaufnahme übermittelt und die Ärzte können sich bereits vor Eintreffen des Rettungswagen ein Bild der Lage machen. Darüber hinaus soll mit dem Projekt die Kommunikation von Telekonsilien verbessert werden, die es Fachärzten aus unterschiedlichen Standorten der Rottal-Inn Kliniken erlauben, sich virtuell auszutauschen und so zur telemedizinischen Entscheidungshilfe beizutragen. Dadurch werden Zeit, Kosten, Belastung und Stress für alle Beteiligten reduziert und die Patientenversorgung verbessert. Im Rahmen des Projektes soll die Lokalisierung von Gegenständen und Personen in Kliniken erleichtert werden. Für medizinisches Personal würde das zu einer großen Erleichterung führen, da das benötigte Gerät geortet, sofort gefunden und dem Patienten so schneller geholfen werden kann. 

Neben den konkreten Fällen im Rettungswagen und der Klinik wird das Projekt auch einen sogenannten Innovationshub am ECRI aufbauen. Im Rahmen dessen werden die auf modernster Technologie basierenden Anwendungen wissenschafftlich erarbeitet, getestet, evaluiert und für weitere Anwendungsfälle skaliert. Dazu zählt beispielsweise die Lieferung eines Defibrillators mittels Drohne oder die Übermittlung von Bildern eines hochaufgelösten histopathologischen Schnittes in Echtzeit an den Spezialisten.

Das Projekt „med4PAN“ wird von Prof. Dr. Thomas Spittler geleitet und von Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.), als Koordinatorin des Projektes an der THD unterstützt. Als Projektpartner sind neben dem Landkreis Rottal-Inn, die Rottal-Inn Kliniken, das Bayerische Rote Kreuz, das Frauenhofer Institut und die Firmen medDV und becon GmbH beteiligt.

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse des European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-738 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

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Am Freitag, dem 12. November findet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) die zweite Auflage des DigiHealthDay (DHD), einem internationalem Symposium rund um das Thema Digital Health, statt. Die Teilnahme ist entweder vor Ort am ECRI, unter Beachtung der 3G-Regel, oder virtuell möglich.

Das internationale Symposium DHD-2021 versucht zu erfassen, wie digitale Technologien das Gesundheitswesen und die Pflege weltweit verändern. Führende internationale Experten aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Indien, Ungarn, Polen, Schweden, Italien und weiteren Ländern informieren am Tag des Symposiums über die Zukunft des Gesundheitswesens. Das wichtigste Highlight des Jahres ist die Podiumsdiskussion «Die Zukunft digitaler Gesundheitsdaten: Chancen nutzen, Ängste adressieren, auf Risiken reagieren. »

Die Scientific Session, EFMI Session, Student Session und CONEDIG Session werden parallel veranstaltet. In den Scientific Sessions werden ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten zu Digital Health vorgestellt. Die Students Session bietet jungen Talenten eine Bühne, ihre Arbeiten vorzustellen. Das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) wird auf der CONEDIG Session über Bildungsreformen, Ziele und Herausforderungen im Bereich Digital Health diskutieren.

Der Organisator der Veranstaltung, Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, freut sich, den Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek sowie den Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler begrüßen zu dürfen, die die Veranstaltung mit ihren Grußworten eröffnen. Ein weiterer Meilenstein für den DHD ist die Partnerschaft mit einem der wichtigsten Digital Health Events in Deutschland, dem «Munich Digital Healthcare Summit. » Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung zum DHD-2021 finden Interessierte auf der Website: https://th-deg. de/digihealthday

Unterstützt und gefördert wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), der Healthcare Information Management and Systems Society (HIMSS), der International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), der International Medical Informatics Association (IMIA), der European Federation for Medical Informatics (EFMI), der Deutschen Gesellschaft für Digitale Medizin (DGDM), der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), der Bayerischen TelemedAllianz (BTA), der Armenian Association of Telemedicine (AATM),  der Stadt Pfarrkirchen, der Roche Diagnostics GmbH, der Russian-Armenian University (RAU), der People’s Friendship University of Russia (RUDN), der National Healthcare University of Ukraine (NHU), und den DigitalHealthNews.eu als Medienpartner.

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Zum Start des Wintersemesters geht das Host Family Programme des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in die nächste Runde. Das Programm bringt Einheimische und Studierende zusammen, um so den kulturellen Austausch zu fördern. Studierende und Gastfamilie verabreden sich im Rahmen des Programms beliebig oft zu gemeinsamen Ausflügen, Kaffee und Kuchen, Spieleabenden oder ähnlichem. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart besser kennenzulernen. Dafür stellt Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Kontakt zwischen Studierenden und Gastfamilien her. Dass das Programm ein voller Erfolg für beide Seiten ist, zeigen bisherige Erfahrungen, wie die von Hashem Alshawabkeh. Er ist internationaler Studierender am ECRI und nahm im vergangenen Semester am Host Family Programme teil. Das Programm übertraf all seine Erwartungen und machten die letzten Monate so spannend und schön, wie nur möglich, sagt er. Durch seine Gastfamilie lernte er nicht nur wichtige kulturelle Unterschiede zwischen Bayern und seinem Heimatland kennen, sondern besuchte auch einige Highlights der Region, wie das Pfingstrennen auf der Trabrennbahn oder das Jazzfestival in Burghausen.

Aber nicht nur die internationalen Studierenden profitieren von dem Austausch. Auch den Gastfamilien bietet das Programm viele Vorteile. Alle Studierende sprechen Englisch, viele können aber auch sehr gut Deutsch. Das bietet die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert.

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de) vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD/ECRI per Mail zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der THD, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamilien und zehn Studierenden.

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Nach drei Semestern im Distanzunterricht war der Start des Wintersemesters 2021/22  am Montag, 04. Oktober ein willkommener Anlass für die Studierenden des European Campus Rottal-Inn (ECRI), wieder an den Campus zu kommen. Für die anwesenden Studierenden wurde vor Ort ein umfassendes Programm geboten, alle anderen konnten der Eröffnung des Semesters über Live-Stream beiwohnen.

Zur Begrüßung durch Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer waren etwa 40 Studierende angereist. Die restlichen waren online zugeschaltet. Im Anschluss wurden die Serviceeinrichtungen der Hochschule vorgestellt, die Organisation der Kurse erläutert und den Studierenden Techniken zum Selbstmanagement während des Studiums an die Hand gegeben. Der studentische Verein RESP e.V. führte die Anwesenden zum Schluss über den Campus und zeigte bei der Campus Tour Labore, Mensa, Bibliothek und alle für die Studierenden relevanten Stationen am ECRI.

Am Nachmittag hatten die Studierenden im World Café die Möglichkeit sich mit den Studiengangsleitern auszutauschen und wichtige Fragen rund um die jeweiligen Studiengänge zu klären. Zum Ausklang waren die Studierenden zu einer kleinen Welcome Back Party vor dem Campusgebäude geladen. Bei Musik und Freigetränken hatten sie so die Möglichkeit, ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und sich bereits vor dem Vorlesungsbeginn auszutauschen.

Das International Office der Hochschule hatte schon im Vorfeld alle Vorkehrungen getroffen, um die Ankunft in Deutschland und den Semesterstart für die internationalen Studierenden so angenehm wie möglich zu gestalten. Diese werden beispielsweise bei der Wohnungssuche oder bei administrativen Aufgaben wie Behördengängen intensiv unterstützt. Für internationale Studierende, die nach der Ankunft in Pfarrkirchen erst noch in Quarantäne müssen, gibt es einen Einkaufsservice, welcher vom International Office angeboten wird. Zur Unterstützung der Studierenden gibt es außerdem Internationale Tutoren, die Fragen beantworten, den Studierenden helfen und auch Veranstaltungen durchführen. Pünktlich zum Semesterstart veranstalteten diese am Dienstag, 05. Oktober ein Get-together zum gegenseitigen Kennenlernen. Für Studierende, die es noch nicht an den ECRI geschafft haben, wurde dieses auch virtuell angeboten.

Insgesamt haben zum Start des Wintersemesters 2021/22 über 330 neue Studierende das Studium am ECRI aufgenommen. Damit wächst der Campus auf über 1050 Studierende an.

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Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sind nur zwei der vielen Nachhaltigkeitsprobleme, welche die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Damit diese Aufgaben nicht ungelöst bleiben, hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ entwickelt. Dieser steht ab sofort allen Interessierten über die Plattform der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen und kann mit einem benoteten Zertifikat abgeschlossen werden.

Der CLASSIC vhb-Kurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer gesellschaftlichen Transformation zu Nachhaltigkeit. In Deutsch und Englisch vermitteln die Professoren Robert Feicht (THD), Christoph Lindenberger (OTH), Frank Ebinger (THN) und Raimund Brotsack (THD) grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden sowie Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik, Nachhaltigkeitspolitik und Raumplanung. Darüber hinaus werden die Stoffkreisläufe der Erde und die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten thematisiert. Vor dem Hintergrund des Klimawandels lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Der Kurs wartet mit einem ansprechenden Design, Übungsaufgaben, Beispielvideos und zahlreichen interaktiven H5P-Elementen auf. Für Studierende der vhb-Trägerhochschulen ist der Kurs kostenlos. Alle anderen Interessierten können für eine Gebühr in Höhe von 160 Euro teilnehmen und erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

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Am Freitag, 08. Oktober veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum zweiten Mal die Science Bench. Dabei wird Professor Dr. Michelle Cummings-Koether zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr auf der Wissenschaftsbank Platz nehmen und sich mit der Bevölkerung bei einem kleinen Ratsch zum Thema „Interkulturelle Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg?“ austauschen.

Wissenschaft muss nicht immer im Hörsaal stattfinden. Deshalb bringt der ECRI mit der Science Bench die Wissenschaft nach draußen, genauer gesagt an den Stadtplatz in Pfarrkirchen. Besonders bei dem Thema Interkulturelle Kompetenz handelt es sich um einen Bereich, der in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Diversität, Globalisierung und Digitalisierung, zunehmend wichtiger wird. Ein Bereich, der alle betrifft und neben Chancen auch Fettnäpfen bergen kann.

Prof. Dr. Cummings-Koether ist Interkulturalistin und befasst sich umfassend mit Interkulturellem Management und Kommunikation im internationalem Umfeld. Dazu gehören Bereiche wie Projektmanagement und Leadership Skills, als auch Soft Skills. Diese sind nicht nur im Beruf oder bei internationalen Verhandlungen wichtig, sondern können auch am heimischen Stammtisch einen Unterschied machen. Wie genau, das können interessierte Bürgerinnen und Bürger Prof. Dr. Cummings-Koether direkt fragen. Bei einem kleinen Ratsch auf der Wissenschaftsbank.

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Grundlagen der Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft, Statistik und Datenanalyse. Das sind nur einige der Kurse, die über das Frühstudium am European Campus Rottal-Inn (ECRI) angeboten werden. Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können sich ab sofort anmelden und Hochschulluft schnuppern.

Alle, die gerne neben der Schule schon Vorlesungen besuchen möchten, können im Wintersemester 2021/22 zwischen verschiedenen Fachbereichen und Themen wählen. Angeboten werden Vorlesungen aus den Bereichen Tourismus, Ingenieurswissenschaften und Digitale Gesundheit.  Neben den herkömmlichen Vorlesungen bietet das Frühstudium auch Allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer (AWP), wie Business Storytelling an. Die Vorlesungen  und AWPs finden alle virtuell und nachmittags statt. Frühstudierenden steht zudem auch das gesamte Angebot der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen. Über die Plattform der vhb können sie zusätzlich Kurse, auch anderer Hochschulen, belegen und mit Zertifikat abschließen.

Wichtige Voraussetzung für das Frühstudium ist Lust an Englisch, denn die Vorlesungen am internationalen ECRI werden alle in englischer Sprache abgehalten. Wer sich dieser Herausforderung stellt, kann am Semesterende eine Prüfung ablegen. Bei Bestehen können die erreichten ECTS-Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Richtige ist, kann sich jederzeit problemlos wieder abmelden.

Die Anmeldung zum Frühstudium ist noch bis Montag, 04. Oktober bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863) möglich. Das Frühstudium wird vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Informationen zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozess und das komplette Kursangebot finden Interessierte im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat sich erstmalig seit der Corona-Pandemie wieder eine große Anzahl internationaler Austauschstudierender auf dem Campus eingefunden. Sie besuchen die Orientierungswochen, um sich auf den Studienstart am 4. Oktober vorzubereiten. Betreut werden sie vom Team des International Office.

Knapp 60 der insgesamt 76 internationalen Austauschstudierenden, die das Wintersemester 2021/22 an der THD absolvieren, waren da. Einige von ihnen haben eine mehrtägige Quarantäne hinter sich. Dank Einkaufsservice und Begrüßungspaketen der Hochschule haben sie diese aber gut überstanden und freuen sich jetzt auf die ersten Eindrücke in Deggendorf. Acht Austauschstudierende absolvieren ihren Auslandsaufenthalt am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Die internationalen Studierenden, die in Pfarrkirchen sind oder ihr Auslandssemester aufgrund der aktuellen Einreisebestimmungen entweder in Quarantäne oder vom Heimatland aus starten mussten, werden per Live-Übertragung an den Orientierungswochen teilnehmen.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) durfte sich am Dienstag, 20. Juli über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Diese ermöglicht es dem Campus, sich noch gezielter für Projekte und Studierende einzusetzen.

Campusleiter Professor Dr. Horst Kunhardt begrüßte zusammen mit Dekan Professor Dr. Georg Christian Steckenbauer und Koordinator Georg Riedl die beiden Vertreter des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen am ECRI. Als Vorsitzender des Bezirksverbandes war Landrat Michael Fahmüller zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rottal-Inn, Martin Ruhland, an den Campus gekommen. Im Gepäck einen Spendenscheck über 2.500€ für den Förderverein des ECRI.

Die Besucher bekamen nach der Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschehnisse des Campus sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate am ECRI. Derzeit finden Vorlesungen noch online oder hybrid statt, aber der ECRI versucht trotz Planungsunsicherheiten den Unterricht rasch wieder auf Präsenz umstellen zu können. Dieses Vorhaben fand bei allen Beteiligten große Zustimmung. Wie Ruhland betonte, trägt der ECRI mit seinem internationalen Campus zur heimischen Wirtschaft und somit zur Zukunft der Region bei, wofür er sehr dankbar ist. Fahmüller, der sich als Vorsitzender des Bezirksverbandes besonders für die Spende in Höhe von 2.500€ eingesetzt hatte, hob die Bedeutung des Campus in Hinblick auf Arbeitskräfte und das kulturelle Leben in der Region nochmals hervor.

Der Förderverein des ECRI war in den letzten Monaten trotz Corona aktiv in der Förderung der Studierenden. So unterstützte der Verein beispielsweise die Absolventenfeier oder half Studierenden, die sich aufgrund der Pandemie in einer Notlage befanden.

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Eine von fünf spezifischen Pilotregionen in Bayern und Österreich ist Braunau-Simbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291“. Die Region führte im Rahmen des Projektes einen Workshop durch, mit dem Ziel Ideen und Ansätze für die gesundheitstouristische Nutzung von Wäldern in Braunau-Simbach zu erarbeiten. Lead-Partner ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops lud das fünfköpfige Projektteam zusammen mit Georg Bachleitner vom Stadt-, Tourismus- und Standortmarketing Braunau-Simbach am Mittwoch, 21. Juli dazu mehrere Stakeholder und Fachleute aus den Bereichen „Wald, Gesundheit und Tourismus“ in den Simbacher LOKschuppen ein. Neben einigen lokalen Gästen aus Braunau-Simbach durfte man dabei auch Workshop-Teilnehmer von überregionalen Projektpartnern und -institutionen begrüßen, wie u.a. dem Bayerischen Staatsministerium in München, den Staatsforsten Wasserburg oder dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfarrkirchen.

Mit ihrem lokalen Know-how wie auch ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten die Teilnehmer einen unabdingbaren Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Waldräume im konkreten Kontext für die Pilotregion Braunau-Simbach gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse aller gemeinsamen Überlegungen und Bemühungen ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In gemeinsamen Vorstellungs- und Diskussionsrunden sowie in gezielten Gruppenarbeiten zu verschiedenen Projektthemen sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu möglichen Zielgruppen, waldbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrener Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man einen weiteren Schritt unternehmen, um gezielt Angebote für die Pilotregion Braunau-Simbach abzuleiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar zu machen. Dies sieht auch Georg Bachleitner als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Die nachhaltige, gesundheitstouristische Nutzung von Wald, insbesondere in Regionen, für die Waldnutzung ohnehin alltäglich scheint, wird eine zukunftsweisende Herausforderung für Destinationen“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Braunau-Simbach auch Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Traunsee-Almtal) nachhaltige Ansätze, wie lokale Waldräume gesundheits-touristisch und mehrwertstiftend genutzt werden können.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) beschreitet unter Federführung von Prof. Dr. Thomas Spittler gemeinsam mit der katalonischen Unversität de Vic (UVic) in Spanien neue Wege bei virtuellen Lehrformaten.

Zusammen mit Juan Antonio De Los Cobos und Montse Romera Mas der UVic führten Prof. Dr. Thomas Spittler und Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.) vom ECRI ein Lehrprojekt zu E-Health mit Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen durch. Insgesamt nahmen 30 Studierende der Fachrichtungen Nursing and Physiotherapy, Health Informatics und Gesundheitsinformatik von zuhause aus an dem Projekt teil.

Zu Beginn wurden alle relevanten Inhalte zu E-Health, serious Games und Gamification, Recht und Ethik sowie Roboter in der Pflege durchgenommen. Anschließend bekamen die Studierenden eine konkrete Aufgabe gestellt, um das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. In sechs international gemischten Teams, jeweils zu gleichen Teilen bestehend aus Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen, sollten die Studierenden den Einsatz von Gamification an einem konreten Beispiel umsetzen. Aufgabenstellung war es, einem Patienten mit neuem Hüftgelenk, der nach der Operation seine motorischen Fähigkeiten wieder reaktivieren muss, durch Spiele bei der Reha zu unterstützen. Dafür mussten die Studierenden recherchieren, um herauszufinden, welche Maßnahmen nach einem solchen Eingriff empfohlen werden. Aufbauend darauf sollten sie Lösungen finden, wie mithilfe von Gamification oder einem konkreten Spiel, die Genesung vorangetrieben werden kann. Wichtig dabei waren auch rechtliche Aspekte und die Frage, ob Ergebnisse, die der Patient im Spiel erzielt auch in die elektronische Patientenakte des Patienten aufgenommen werden sollten und ob dies sinnvoll ist oder nicht.

Die Studierenden erarbeiteten die unterschiedlichsten Ideen und Reha-Spiele während des Projektes. So entstand beispielsweise ein virtuelles Haustier, dessen Gesundheitszustand sich dem des Patienten anpasst. Erzielt er während der Übungen gute Ergebnisse, da sich sein Zustand verbessert, so ist auch das virtuelle Haustier gesund und glücklich. Macht der Patient Rückschritte, so zeigt sich auch bei dem Haustier eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Weitere Ideen waren die Integration von Künstlicher Intelligenz, um Übungsverläufe zu optimieren und dem Patienten so zu schneller Gesundung zu verhelfen, aber auch der Einsatz von Virtual Reality Elementen bis hin zu einer Verbindung zwischen Hometrainer und einer App.

Das positive Feedback von Studierenden und Lehrenden sowie die hervorragende internationale virtuelle Zusammenarbeit rundeten das kollaborative Lehrprojekt ab. Mit dem Erfolg der ersten Kollaboration im Hinterkopf, planen die Beteiligten bereits das nächste gemeinsame Projekt.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet mit der neu ins Leben gerufenen Erwachsenen-Uni allen bildungshungrigen Erwachsenen die Möglichkeit, wissenschaftliche Vorträge aus Forschungsbereichen der THD zu hören. Den Auftakt bildet die Vorlesung „DeinHaus 4.0 - Länger Leben Zuhause mit Technikunterstützung“ am 22. Juli, die allen Interessierten offensteht.

Das Alter holt uns irgendwann alle ein. Das eigene Haus deswegen verlassen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein Albtraum. Damit dem künftig entgegen gewirkt wird, befasst sich die THD in dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderten Projekt „DeinHaus 4.0“ mit digitalen Assistenzsystemen und der Frage, wie diese den Alltag für Senioren erleichtern können. In einer einstündigen Vorlesung im Rahmen der Erwachsenen-Uni wird Prof. Dr. Horst Kunhardt auf das Projekt und die einzelnen Aspekte eingehen. Besonders spannend dabei ist, wie digitale Helferlein die Bewohner unterstützen können. Welche Möglichkeiten es in dem Bereich bereits gibt, wie „DeinHaus 4.0“ in der Praxis eingesetzt wird und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in dem Projekt umgesetzt werden und vieles mehr hören die Teilnehmer der Vorlesung in der Erwachsenen-Uni. Anhand des konkreten Beispiels von „DeinHaus 4.0“ wird Prof. Kunhardt auf die Herausforderungen des Alterns und wie man diese mithilfe von Wissenschaft und Digitalisierung meistern kann, eingehen.

Die Vorlesung findet am 22. Juli um 17 Uhr am Campus des ECRI in Pfarrkirchen statt. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung nötig. Interessenten können sich entweder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-8863 bei Andrea Ebertseder anmelden. Am Tag der Veranstaltung werden vor Ort die Kontaktdaten der Teilnehmer über die App „darfichrein“ mittels QR-Code erfasst. Bei Bedarf hilft das ECRI-Personal bei diesem Schritt. Weitere Voraussetzung für die Teilnahme sind das Tragen einer FFP2-Maske sowie das Einhalten des Mindestabstandes.

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Die letzten Tage des Bewerbungszeitraum am European Campus Rottal-Inn (ECRI) brechen an. Studieninteressierte haben noch bis zum 15. Juli Zeit, sich um einen Studienplatz im kommenden Wintersemester zu bewerben.

Der internationale Campus wartet mit insgesamt sieben Studiengänen aus den Bereichen Tourismusmanagement, Medizinische Informatik und Ingeneurwissenschaften auf. Besonderer Schwerpunkt des ECRI liegt auf dem Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health and Medical Tourism, der von der European Spa Association (ESPA) mit dem ESPA Innovation Award ausgezeichnet wurde. Studierende lernen in diesem Studiengang die Besonderheiten von Wirtschaft und Tourismus kennen. Darüber hinaus werden Schlüsselqualifikationen, Umsetzungskompetenz und Innovationsfähigkeit entwickelt. Studierende sind hier am Puls der Zeit und gehen aktuellen Trends in den modernen und hochwertig ausgestatteten eHealth and Smart Tourism Labs auch von der wissenschaftlichen Seite aus auf den Grund. Dabei geht es vor allem auch um Neuheiten wie Künstliche Intelligenz oder Eye Tracking, die zunehmend im Tourismussektor, besonders im Gesundheits- und Medizintourismus anwendung finden.

Wer sich im Studium lieber mit Informatik oder Technik auseinandersetzt, der kommt mit den Bachelorstudiengängen Health Informatics, Industrial Engineering oder Energy Systems Engineering auf seine Kosten. Für Masterinteressierte bietet der ECRI die Studiengänge Digital Health, Medical Informatics und Global Public Health an. Letzterer ist besonders spannend, da es sich dabei um einen Joint Degree zusammen mit der Savonia University of Applied Science in Finnland handelt.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige komplett englischsprachige Campus in ganz Bayern. Das macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv. Alles zu den Studiengängen und zur Bewerbung finden Interessenten auf der Website des ECRI: https://th-deg.de/ecri

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Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche Herausforderungen globale Gesundheitsprobleme mit sich bringen können. Um solche Probleme langfristig bewältigen zu können, ist es nötig sich diesen aus einer internationalen Perspektive der Digitalen Gesundheit zu nähern. Dazu bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) diesen Sommer im Vorfeld des DigiHealthDay-2021 eine virtuelle Workshopreihe mit internationalen Größen aus der Gesundheitsbranche an. Die englischsprachigen Workshops sind kostenlos. Interessenten können sich ab sofort unter www.th-deg.de/digihealthday anmelden.

Insgesamt fünf Workshops zu Themen Digitaler Gesundheit bietet der ECRI in der DigiHealthDay-2021 Reihe bis Mitte Juli noch an. Durchgeführt werden diese von international anerkannten Experten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Indien und den USA. Diese widmen sich in ihren Veranstaltungen unter anderem der Patientensicherheit im Zusammenhang mit Digital Health Produkten, wie aus Radiologie-Bildern Business Insights gezogen werden können, der Bedeutung hochwertiger Gesundheitsdaten und ihre vertrauenswürdige Nutzung für das Lernen von Gesundheitssystemen sowie der Künstlichen Intelligenz und Big Data Analyse im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit eines Telehealth-Akkreditierungsprogrammes.

Die virtuellen Workshops bilden den Auftakt zum DigiHealthDay-2021, einem internationalen Online-Symposium, welches am 12. November virtuell stattfinden wird. Die Veranstaltungen sprechen alle an, die sich für Digitale Gesundheit interessieren egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studierende. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday.

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Anlässlich des einjährigen Bestehens der Kooperation zwischen dem European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FOSBOS Pfarrkirchen trafen sich Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Schulleiter OStD Wolfgang Schneider zum Austausch. Bei dem Treffen wurde die Umsetzung der in der Kooperationsvereinbarung angestrebten Ziele reflektiert, resümiert und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit erarbeitet.

Ursprünglich waren Präsenzveranstaltungen innerhalb der Kooperation geplant, wie gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte und Dozenten sowie gemeinsame kulturelle Veranstaltungen. Da diese aufgrund der vorherrschenden Pandemie nicht stattfinden können, konzentrierte man sich bei dem Treffen auf die Zeit nach Corona. Schulleiter Schneider und Campusleiter Kunhardt forcierten gemeinsame Projekte wie einen Poetry Slam, Sprach-Stammtische oder Schnupper- und Probevorlesungen. Diese sollen nach der Pandemie zu einem festen Bestandteil der Kooperation und als regelmäßige Maßnahmen etabliert werden. Beide Partner freuen sich schon auf eine noch intensivere Zusammenarbeit.

Mit der Kooperation zwischen dem ECRI und der FOSBOS sollen Schülerinnen und Schüler sowie Studierende im MINT-Bereich gefördert werden. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Insititutionen in pädagogischer und fachlicher Hinsicht intensiviert und gefördert. Der interkulturelle Austausch und die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse ist neben der Senkung der „Abbrecherquote“ in den Studiengängen ein wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung.

OStD Schneider bedankte sich bei dem Treffen für den unkomplizierten, freundschaftlichen Umgang miteinander. Durch die Überlassung der Vorlesungsräume am ECRI konnte der Präsenzunterricht der FOSBOS auch in der Pandemie reibungslos durchgeführt werden.

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Die Menschen möchten bis ins hohe Alter gesund und aktiv bleiben, was vermehrt Erkrankungen mit sich bringt, auf die wir eine Antwort brauchen. Dafür bedarf es der digitalen Transformation im Gesundheitswesen, um Prävention, Diagnose und Behandlung in Einklang zu bringen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI), denn im Gesundheitswesen werden immer mehr Daten gesammelt und generiert. Das Problem: Diese müssen ausgewertet und in einen Kontext gesetzt werden. Dabei kann KI helfen. Genau darum geht es in dem neuen OPENvhb-Kurs „Health Data Analytics“ von Prof. Dr. Thomas Spittler des European Campus Rottal-Inn (ECRI).

Der Kurs ist der perfekte Einstieg, sich dem Thema der Datenverarbeitung im Gesundheitswesen zu nähern. Hier erlernen Studieninteressierte und fachlich Interessierte aus Wirtschaft und Gesundheitsbranche die Grundlagen der Datenanalytik. Konkret geht es um die Möglichkeiten, was KI mit Daten aus dem Gesundheitswesen machen und wie sie für Prävention, Diagnose und Behandlung eingesetzt werden können. Studieninteressierte können sich so schon einmal mit dem Thema vertraut machen und herausfinden, ob ein Studium im Bereich Health Informatics am ECRI für sie in Frage kommt.

In dem englischsprachigen Onlinekurs „Health Data Analytics” lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 15 Einheiten zu je 45 Minuten alles rund um die Datenanalytik im Gesundheitswesen und werden dafür am Ende mit einem Teilnahmezertifikat, ausgestellt von der virtuellen hochschule bayern (vhb) und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belohnt. Kursinhalte sind unter anderem die Analyse verschiedener Arten und Quellen von Gesundheitsdaten, die Bewertung der Qualität dieser Daten und geeignete Interpretationen der Bedeutung  je nach Datenquelle und Verwendungszweck. Aber auch ethische Überlegungen und Herausforderungen bei der Datenanalyse im Gesundheitswesen werden im Kurs behandelt.

Der Kurs ist kostenlos und steht allen Interessenten offen. Die Einschreibung findet über die Plattform der vhb statt. Für weitere Informationen und Anmeldung: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=235

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Healthcare Information and Management Systems Society, Inc. (HIMSS), der weltweit grössten Digital Health Mitgliedsorganisation. Damit ist der ECRI die erste akademische Einrichtung in Deutschland, die dem HIMSS Partner Innovation Exchange beitritt.

Die Kooperation mit der HIMSS ist ein grosser Schritt für den Campus. Sie bietet zahlreiche Vorteile für Studierende, Professoren und Mitarbeiter des ECRI. Diese beinhalten den kostenlosen Zugriff auf unbegrenzte Tools, Ressourcen, Webinare und mehr im HIMSS Member Center. Speziell für Studierende der Studiengänge Health Informatics, Digital Health und Global Public Health ist dies von unschätzbarem Wert. Sie profitieren vor allem auch für ihr Studium von der Kooperation.

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung tritt der ECRI  als erste akademische Einrichtung in Deutschland dem HIMSS Partner Innovation Exchange bei. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die wichtige digitale Gesundheits-Influencer zusammenbringt, um das  Gesundheits-Ökosystem durch Information und Technologie zu transformieren. Die HIMSS Partner Innovation Exchange fördert eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, unter anderem speziell im Bildungsbereich. Für den ECRI ist dies besonders in Hinblick auf die DigiHealthDay-Reihe und deren Bewerbung bei relevanten Zielgruppen wichtig.

Die HIMSS ist ein vertrauenswürdiger Coach, Berater und Vordenker im Bereich der Gesundheitsinformation und -technologie. Mit mehr als 80. 000 Einzelmitgliedern, 650 Unternehmensmitgliedern und über 470 Non-Profit-Organisationen ist sie die grösste Digital Health Mitgliedsorganisation der Welt. Sie ist zentrale Anlaufstelle für alle Themen rund um Information, Beratung und Expertise zu Digital Health und bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt der Gesundheits- und Pflege-IT.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) setzt seit seiner Gründung auf Nachhaltigkeit und wurde nun als Kooperationspartner der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen aufgenommen.

Für den ECRI bieten sich durch die Kooperation neue Möglichkeiten im Bereich des nachhaltigen Planen und Bauens, von denen vor allem die Studierenden des Masterstudiengangs „Healthy and Sustainable Buildings“ profitieren. Über die Wissensplattform des DGNB stehen diesen alle Lehrmaterialien der Gesellschaft zur Verfügung. Dies umfasst neben Lehreinheiten in Online-Kursen auch modulare Themenblöcke, welche von den Professoren in der Präsenzlehre eingesetzt werden können.

Durch die Kooperation ist auch der direkte Praxisbezug und Wissensaustauch mit anderen Kooperationspartnern der DGNB gegeben. Somit stehen dem ECRI und seinen Studierenden sämtliche Möglichkeiten und ein großes Netzwerk offen. Für die Studierenden ist das besonders in Hinsicht auf den Einstieg ins Berufsleben ein wichtiger Pluspunkt. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit die Prüfung zum „DGNB Registered Professional“ abzulegen und sich damit klar als angehende Experten im Fachbereich des nachhaltigen Planen und Bauens zu positionieren.  Dies bietet nicht nur Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, sondern erspart den Studierenden auch Zeit und Kosten, wenn diese später in ihrer Laufbahn eine Ausbildung zum DGNB Consultant oder Auditor machen möchten.

Professor Dr.-Ing. Michael Laar, der als Architekt seit der Gründung der DGNB Mitglied ist, 2018 in den Expertenpool aufgenommen wurde und die Kooperation koordiniert, sieht als Leiter des Studienganges „Healthy and Sustainable Buildings“ in der Partnerschaft eine win-win Situation: „Unsere Studierenden bekommen einen bevorzugten Zugang zu diesem wichtigen Benchmarking System, während die DGNB nationale und internationale Multiplikatoren für ihr Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude der 2. Generation erhält. Das deutsche System zeichnet sich insbesondere durch eine sehr holistische Herangehensweise aus, die neben der ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und funktionalen Qualität auch die technische Qualität sowie die Prozess- und Standortqualität berücksichtigt. Gerade das damit vermittelte Verständnis für die sehr komplexen Zusammenhänge des nachhaltigen Bauens bildet die Grundlage für wirklich erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude. Und später sehr erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude auszubilden ist unser Anspruch.“

Die DGNB mit Sitz in Stuttgart ist Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Sie wurde 2007 gegründet und setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Schwerpunkt der Non-Profit-Organisation ist das Zukunftsthema „nachhaltiges Planen und Bauen“. Die DGNB entwickelte im Auftrag der Bundesregierung auch das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen BNB, welches bereits seit einigen Jahren für Bundesgebäude verpflichtend ist und auch zunehmend auf Länderebene eingesetzt wird. So soll der Neubau des ECRI mit diesem System zertifiziert werden.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt fünf neue Professuren zugewiesen. Ein Teil der Mittel stammt aus der Hightech Agenda Bayern, der großen Zukunfts- und Technologieoffensive des Freistaats, ein Teil aus zusätzlichen Ressourcen, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und für die Technischen Hochschulen in den Haushaltsverhandlungen erreichen konnte. Das gab der Minister heute in München bekannt.

Drei der fünf Professorenstellen sind für den European Campus Rottal-Inn am Standort Pfarrkirchen vorgesehen, darüber hinaus erhält dieser drei zusätzliche Stellen für wissenschaftsunterstützendes Personal. Die anderen beiden Professuren sowie zwei Stellen für wissenschaftsunterstützendes Personal sind für den Technologie Campus Cham vorgesehen. „Es ist nicht zuletzt der hohen Qualität des Studienstandorts Pfarrkirchen zu verdanken, dass der European Campus sich in wenigen Jahren einen weltweit hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Mit den zusätzlichen drei Professuren können wir dieses niederbayerische Erfolgsmodell nun über den bereits geplanten Neubau hinaus durch einen weiteren Ausbau der angebotenen Studiengänge massiv stärken“, erklärte der Wissenschaftsminister. „Auch das Erfolgsmodell Technologie Campus (TC) Cham mit seinen thematischen Schwerpunkten Mechatronik und Automatisierung wird mit zwei zusätzlichen Professuren profitieren, ein eindeutiges Bekenntnis des Freistaats zur Bedeutung des Campus für die angewandte Forschung und zu ihrer großen Bedeutung für den regionalen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Industriestandort“, so Sibler weiter.

Mittel aus der Hightech Agenda Bayern

Mit der Hightech Agenda hat der Freistaat im Oktober 2019 ein Zukunftsprogramm für Wissenschaft und Wirtschaft von in Bayern noch nie dagewesener Größenordnung auf den Weg gebracht. Das ursprüngliche Investitionsvolumen für die große Technologieoffensive in Höhe von rund zwei Milliarden Euro wurde mittlerweile um mehr als eine weitere Milliarde Euro erhöht. Erklärtes Ziel der Maßnahme ist es, Bayern mit Innovationen und Investitionen in wichtige Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Luft- und Raumfahrt und Quantencomputing fit für die Zukunft zu machen. Rund 13.200 zusätzliche Studienplätze und rund 1.000 Professuren insbesondere in technischen Zukunftsfeldern werden im Rahmen der Hightech Agenda an bayerischen Hochschulen eingerichtet.

Informationen zur Hightech Agenda Bayern

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Nach dem Erfolg des ersten DigiHealthDay (DHD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) im vergangenen Jahr, führt der Campus das internationale Symposium nun als jährliche Veranstaltung fort. Der DHD-2021 wird am 12. November virtuell stattfinden. Im Vorfeld wird eine Workshopreihe abgehalten, welche bereits kommende Woche, am 26. April, startet. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Der DHD-2021 lockt mit einem umfassenden Programm zu moderner Digitaler Gesundheit und deren Rolle in der Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme aus einer einzigartigen internationalen Perspektive. Besonderer Fokus wird dabei auf Bildungsprogrammen im Bereich der Digitalen Gesundheit liegen. Der DHD-2021 wartet mit Keynotes von deutschen und internationalen Spitzenexperten, einer spannenden Podiumsdiskussion zur Zukunft digitaler Gesundheitsdaten sowie Vorträgen und Postern wissenschaftlicher Präsentationen, Abschlussarbeiten, Projektpräsentationen sowie (virtuellen) Vernetzungsmöglichkeiten auf.

Dem DHD-2021 geht eine virtuelle Workshopreihe voraus, welche im Frühjahr und Sommer stattfinden wird. Bei dem umfangreichen Programm mit insgesamt acht Workshops ist für alle Interessierten etwas passendes dabei. Themen sind unter anderem Datenintegration und Interoperabilität, Mensch-Computer-Interaktion im digitalen Gesundheitswesen, Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland und den USA oder Digitale Bildgebung und Künstliche Intelligenz in der Radiologie, um nur einige zu nennen.

Jeder, der sich für Digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studierende, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2021 des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday.

Am ersten DHD im vergangenen Herbst nahmen 348 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 59 Ländern teil. Aufgrund des großen Erfolges wird die Veranstaltung ab sofort jährlich durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe wird von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan organisiert und durchgeführt

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Am Montag, 12. April trafen sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer virtuell zum Interreg-Workshop „Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung“ und erzielten an diesem Tag einen sehr guten Erfolg, der künftig in Forschungsarbeiten im Bereich der grenzüberschreitenden Digitalen Gesundheit beitragen wird.

Der Workshop wurde von Prof. Dr. Thomas Spittler und Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.) vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Kooperation mit Thomas Kern von der FH Oberösterreich organisiert. Sie hatten Expertinnen und Experten aus Gesundheitseinrichtungen, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen, Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Zu Beginn des Workshops bekamen die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in das Thema der grenzüberschreitenden Gesundheit durch die Vorstellung des Interreg-Projektes INDEED, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Versorgung Demenzkranker im europäischen Raum voranzutreiben und zu verbessern. INDEED wurde dankenswerterweise von Prof. Dr. Alexander Kurz und Lea Pfäffel, beide von der Technischen Universität München, vorgestellt.

Anschließend folgten drei Workshops in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tiefer in das Thema einstiegen. In „Digitale Prozesse – der Weg zu mehr Gesundheit oder der gläserne Mensch?“ ging es um Digital Health und digitale Prozesse im Gesundheitswesen und um die Frage, wie eine Patientenkurzakte grenzüberschreitend umgesetzt werden kann. Danach wurde das Thema Gesundheit und KI kombiniert und die Frage gestellt, ob Bio- und Medizininformatik, explainable Artificial Intelligence und Klinische Kernprozesse die Lösung für ein besseres Leben sein können. Abschließend ging es um Sensorik für medizinische Anwendungen und darum, ob diese als Quelle für innovative Therapie und Prävention genutzt werden können.

Daraufhin folgte der Kreativpart des Tages mit Ideenfindung und Konkretisierung der Forschungsfrage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen und Kliniken arbeiteten dabei hochkonzentriert und man vernetzte sich auch zwischen den Workshopthemen, was dem Prozess nochmals Schwung gab. Am Ende entstanden acht konkrete Forschungsfragen, was ein überdurchschnittlich guter Erfolg für einen Workshop dieser Art ist. Diese Forschungsfragen müssen nun in Projektanträge gegossen werden, um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung vorantreiben zu können.

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Am 15. April startet der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester am European Campus Rottal-Inn (ECRI), der internationalen Fakultät der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben den bereits vorhandenen Studiengängen können Studieninteressierte sich auch für den neuen Masterstudiengang Global Public Health bewerben.

Gerade in Zeiten einer globalen Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig Gesundheit weltweit ist. Der Studiengang Global Public Health trägt diesen Anforderungen Rechnung. Als Joint Degree zusammen mit der Savonia Universität in Finnland ist der Studiengang international aufgebaut und geht auf die Herausforderungen des globalen Gesundheitswesen ein.

Studierende lernen während des Masterstudiums Global Public Health wie Gesundheit im globalen Gesundheitswesen gemanagt und gefördert werden kann. Der Studiengang fokusiert sich dabei sowohl auf das Gesundheitswesen in Industrienationen als auch in Entwicklungsregionen weltweit. Dabei wird auch auf die Zusammenhänge zwischen Gesundheitsproblemen und Kultur, Politik, Menschenrechten sowie ethischen Werten eingegangen. Diese Themen werden in der Winter School am ECRI und in der Summer School an der Savonia Universität in Finnland nochmals vertieft. Die Studierenden profitieren dabei von der Expertise und intensiven Forschung rund um Digitalisierung im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Thomas Spittler, dem Leiter des Studiengangs, und seinem Team.

Mit dem Masterabschluss steht den Absolventinnen und Absolventen des Studiengang Global Public Health eine Bandbreite an Berufschancen offen. Sie können entweder für Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Internationale Organisationen wie beispielsweise die WHO oder bei Beratungsunternehmen einsteigen. Aber auch Stellen im Gesundheitsmanagement, der Gesundheitsförderung, dem Personalmanagement, der Verwaltung, im Marketing und Controlling oder in der arbeitsmedizinischen Versorgungen kommen für Studierende dieses Studiengangs nach erfolgreichem Abschluss in Frage.

Mit einem Joint Degree und der Aufteilung zwischen Deutschland und Finnland ist der Masterstudiengang ein einzigartiger Joint Degree, den es in dieser Form an der THD bisher noch nicht gegeben hat. Gerade für ein international ausgerichtetes Studium, das es sich als Ziel gesetzt hat, globale Herausforderungen anzunehmen und das Gesundheitssystem weltweit zu verbessern, ist das ein absoluter Mehrwert.

Neben dem Masterstudiengang Global Public Health startet auch der Master of Digital Health im kommenden Wintersemester. Wer erst einen Bachelor machen möchte, hat die Wahl zwischen Health Informatics, Industrial Engineering, International Tourism Management / Health & Medical Tourism und Energy Systems Engineering. Informationen zu den Studiengängen stehen auf der Website des ECRI unter https://th-deg.de/ecri zur Verfügung.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige komplett englischsprachige Campus in ganz Bayern. Dies macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv, denen nach dem erfolgreichen Abschluss alle Türen offenstehen.

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Das Jahr 2020 hat große Aufmerksamkeit auf das Thema Gesundheit gelenkt und neue politische und gesetzliche Rahmenbedingungen für Digitalisierung im Gesundheitswesen geschaffen. Wie diese zum Wohl aller Beteiligten schnellstmöglichst genutzt werden können und wie Deutschland den Aufholbedarf im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen nachholen kann, damit befasst sich Prof. Dr. Dominik Böhler. Er ist neuer Professor am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

In seinem Fachgebiet „Mangement in Digital Healthcare“ befasst Böhler sich mit Digitalisierung von Prozessen und Digitalen Geschäftsmodellen im Gesundheitswesen. Dass das vergangene Jahr für Prof. Böhler auch in beruflicher Hinsicht ein besonders prägendes war, ist daher nicht verwunderlich. Für ihn hat die Pandemie gezeigt, dass Gesundheit ein hohes Gut ist und dass die offensichtliche „Unterdigitalisierung“ im Gesundheitswesen viele Reibungspunkte für alle Beteiligten schafft. Dies bietet in seinen Augen jedoch auch immense Chancen für junge Talente mit neuen Ideen. Zu sehen, wie Start-ups im Gesundheitsbereich neue Technologien in einen vermeintlich stark regulierten Markt bringen und wie das Vertrauen des Einzelnen mit einer starken Vision die Realität vieler Menschen positiv ändern können, fasziniert ihn jedesmal aufs Neue.

Wenn es um Start-ups und neue Ideen geht, weiß Böhler wovon er spricht. Nach dem BWL-Studium und der Promotion in Wirtschaftsinformatik zum Thema „Welchen Einfluss hat KI auf Organisationen?“, übernahm er die Leitung der Entrepreneurship Education bei UnternehmerTUM. Dort befasste er sich mit der Frage, wie projektbasiertes Lernen in großer Zahl und hoher Qualität funktionieren kann und begleitete über 2.000 Projektteams und über 150 Start-ups. Außerdem war er am Aufbau der Digital Health Summit in München beteiligt.

An der THD will er die angewandte Forschung im Gesundheitsbereich schnell und pragmatisch vorantreiben und die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und im globalen Süden digitaler und besser machen. Außerdem hat er sich zum Ziel gesetzt, im Gesundheitsbereich neue Geschäftsmodelle mit etablierten Unternehmen zu entwickeln. Für Böhler gibt es insbesondere im Hochschul- und Gesundheitswesen zu viele Hürden und zu wenige, die sie wirklich abbauen. Wir brauchen mehr mutige Menschen wie Bertha Benz, die es zu Beginn der letzten großen Transformation vorgemacht hat: aufsteigen und losfahren. Denn gerade in einer Zeit der Transformation, wie sie aktuell vorherrscht, ist das Festhalten an Bewährtem seiner Meinung nach eine schlechte Strategie.

Als pragmatischer, leistungsorientierter Idealist ist es für Prof. Böhler ein Erfolgserlebnis, gemeinsam Ziele mit wenig Mitteln und viel Enthusiasmus zu erreichen. Seine Studierenden zu begeistern, fordern und fördern dürfte ihm damit leicht gelingen. Für die nötige Bodenhaftung bei all diesen Ideen, sorgen sein Frau und seine beiden Söhne.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) entwickelt zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“. Dabei handelt es sich um einen CLASSIC vhb-Kurs, welcher über die virtuelle hochschule bayern (vhb) buchbar ist und ab dem Wintersemester 2021/22 zur Verfügung stehen wird. Der Kurs gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer gesellschaftlichen Transformation zu Nachhaltigkeit.

Die Entwicklung des CLASSIC vhb-Kurses läuft derzeit auf Hochtouren. Kürzlich stimmte das Verbundteam einen letzten Zwischenstand mit der vhb-Projektleiterin ab. Seitdem entstanden weitere Kursinhalte, Aufgaben und Beispielvideos. Der Moodle-basierte Kurs wartet mit einem eigenen, CSS-basiertem Design und zahlreichen interaktiven H5P-Elementen auf.

Projektleiter Prof. Dr. Robert Feicht sieht in dem neuen Angebot eine große Chance: „Gesellschaftlich stehen wir vor der Herausforderung, globale Problemstellungen wie den Klimawandel und einen Verlust der Artenvielfalt zu lösen. Darauf möchten wir unsere Studierenden vorbereiten und entsprechende Kenntnisse vermitteln. Der vhb-Kurs ermöglicht uns, wichtiges Wissen zu Nachhaltigkeitsthemen in die Breite zu tragen und unsere Studierenden zu Multiplikatoren auszubilden.“

In deutscher und englischer Sprache vermitteln die Professoren Robert Feicht (THD), Christoph Lindenberger (OTH), Frank Ebinger (THN) und Raimund Brotsack (THD) grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden sowie Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik, Nachhaltigkeitspolitik und Raumplanung. Die Stoffkreisläufe der Erde und die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten werden thematisiert. Vor dem Hintergrund des Klimawandels lernen Studierende aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Als CLASSIC vhb-Kurs mit 4 Semesterwochenstunden (SWS) ist der Selbstlernkurs zu Nachhaltigkeit über die vhb buchbar und kann von vhb-Trägerhochschulen kostenfrei in ihre Studiengänge integriert werden. Der Kurs besteht aus vier weitestgehend voneinander unabhängigen Blöcken (je 1 SWS), so dass sich auch ein 2-SWS-Fach speisen lässt.

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Das Host Family Programme der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geht zum Sommersemester in die nächste Runde. Aufgrund von Corona dieses Jahr virtuell. Dafür werden derzeit in Deggendorf, Cham, Pfarrkirchen und Umgebung Interessierte gesucht, die gerne mit Studierenden in Austausch treten und ihnen Einblicke in die bayerische Kultur gewähren.

Das Host Family Programme ermöglicht es ausländischen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und trägt so zu Integration und Austausch bei. Nicht nur in Deggendorf, sondern gerade auch an den beiden internationalen Studienstandorten Cham und Pfarrkirchen ist das Host Family Programme für den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen unverzichtbar.  Der Ablauf des Programms ist dabei ganz einfach: Gasteltern treffen sich zwanglos und beliebig oft mit den Studierenden. Aufgrund der aktuellen Lage erst mal virtuell. Den Studierenden wird dadurch ermöglicht, Kontakte mit Einheimischen zu knüpfen, einen Einblick in die hiesige Lebensart zu bekommen und die bayerische Kultur kennenzulernen. Das kann auch ein Treffen auf Kaffee und Kuchen oder ein gemeinsamer Ausflug in die Umgebung sein, je nachdem was unter den derzeitigen Regelungen möglich ist.

Auch für die Gastfamilien bietet das Host Family Programme viele Vorteile. Alle Studierenden sprechen Englisch, viele können aber auch sehr gut Deutsch. Das bietet die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert.

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen stehen Andrea Ebertseder für Pfarrkirchen (andrea.ebertseder@th-deg.de) und Marion Löfflmann für Deggendorf und Cham (marion.loefflmann@th-deg.de) vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD per Mail zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der THD, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. In Deggendorf umfasst das Netzwerk Menschen unterschiedlichster Nationen, Religionen und Kulturen und besteht derzeit aus über 80 Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamilien und zehn Studierenden.

 

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Zusammen mit vier weiteren Partnerinstitutionen hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) gegründet. Das Konsortium ist eine Initiative unter dem Dach der International Society for Telemedicine and eHealth (ISfTeH) und versteht sich als globale Plattform zur Förderung der digitalen Gesundheit sowie der Ausbildung im Bereich der Telemedizin.

CONEDIG hat sich zum Ziel gesetzt, «a la carte» Schulungskurse im Bereich der digitalen Gesundheit zu entwickeln und einen Evaluierungs- und Akkreditierungsrahmen für Studiengänge der digitalen Gesundheit zu schaffen. Darüber hinaus werden modulare Studiengänge zu verschiedenen Themen der digitalen Gesundheit entwickelt. Das schließt auch die Konzeption von Leitlinien und Empfehlungen für die internationale Praxis in der Branche ein. Das Konsortium geht darüber hinaus auf die Gesundheitsbedürfnisse jedes Landes separat ein und widmet sich internationaler Forschung und Zusammenarbeit. Ziel ist es, CONEDIG zu einer globalen Plattform auszubauen, auf der sich Akademiker und Gesundheitsexperten zu Inhalten, Expertise oder Personalien in Wissenschaft und Forschung austauschen können.

Mit den vier weiteren Gründungsmitglieder des CONEDIG, der Universidade do Estado do Rio de Janeiro (Brasilien), Université de Bordeaux (Frankreich), Universität der Völkerfreundschaft Russlands (Russische Föderation) und der Universität KwaZulu Natal (Südafrika) sind beinahe alle Kontinente in dem Konsortium vertreten.

Erstmals vorgestellt wurde CONEDIG im Rahmen des vom ECRI durchgeführten internationalen wissenschaftlichem Symposium DigiHealthDay-2020 im November letzten Jahres. Anlässlich dieser Veranstaltung lud Prof. Georgi Chaltikyan die Mitbegründer des Konsortiums ein, CONEDIG in einer gemeinsamen Session zu präsentieren.

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Am Donnerstag, 04. Februar bekam der European Campus Rottal-Inn (ECRI) Zuwachs auf dem Campusgelände. Ein außer Betrieb gesetzter Omnibus macht seinen letzten und finalen Stopp am ECRI. Hier wird er künftig als Treffpunkt und Reallabor eingesetzt werden.

Das Ecology and Economy Laboratory, kurz EcoLab, des ECRI setzt sich im Rahmen des Projekts EcoHome damit auseinander, wie der Omnibus künftig für Studierende und Hochschulangehörige bestmöglich genutzt werden kann. Dazu werden unter Einbezug von Campusangehörigen sowie Vertretern des Landkreises Rottal-Inn und der Stadt Pfarrkirchen Konzepte für die Nutzung des Busses erarbeitet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Feicht hat sich das Team das Ziel gesetzt, den Bus zu einem Treffpunkt mit LivingLab-Charakter für den ECRI umzugestalten.

Derzeit läuft die Entwicklung des Konzepts für den EcoHome-Bus auf Hochtouren. Wie genau der Bus final aussehen wird, entscheidet sich im Laufe der nächsten Monate. Fest steht, dass der Bus neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Campus allen Studierenden zur Verfügung stehen soll. Der Meetingpoint soll auch als LivingLab –eine Art „Reallabor“- ausgestaltet und dann beispielsweise für Seminare oder Schulungen eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet sich die künftige Nutzung des Busses im Rahmen von Konferenzen oder Campusfesten an.

Von Seiten des EcoLabs betreuen der Laborleiter Prof. Dr. Robert Feicht, die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jennifer Huber und die Laboringenieurin Anna Marquardt das neue Projekt. Hierbei erhalten sie tatkräftige Unterstützung von der Stadt Pfarrkirchen und dem Landratsamt Rottal-Inn. Geplant ist, das Projekt bis Mitte nächsten Jahres abzuschließen.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bekommt mit Prof. Dr. Mouzhi Ge einen neuen Professor für „Data Analytics in Health Economy“ im Fachbereich Gesundheitsinformatik. Seine Spezialgebiete Künstliche Intelligenz und Data Science sind für ihn nicht nur seine Arbeit, sondern sein Hobby.

Dass er nach Stationen in Dublin, Brünn, Dortmund und München nun am ECRI in Pfarrkirchen für die Technische Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten darf und dort seinem Hobby tagtäglich nachgehen kann, ist für Prof. Ge das größte Glück. Seine Bewerbung an der THD ist für ihn daher die bisher beste Entscheidung in seinem Berufsleben. Besonders die Vielfalt, Internationalität und Unvoreingenommenheit faszinieren den künftigen Professor für „Data Analytics in Health Economy“ so an der Hochschule. Am internationalen Campus der THD ist er daher genau richtig.

In seiner Forschung befasst Prof. Ge sich mit datengesteuerten Vorhersagungen und Anwendungen in der Gesundheitsökonomie.  Dass seine Arbeit nicht nur in der Forschung relevant ist, wo er bisher mehr als 100 Publikationen im internationalen Umfeld veröffentlichte, sondern auch für den Normalbürger von Bedeutung ist, zeigt sein bisher prägendstes Forschungsergebnis. Er entwickelte ein gesundheitsbewusstes Empfehlungssystem für Lebensmittel, welches zu einem gesünderen Leben beitragen kann. Dieses Empfehlungssystem wurde 2015 sogar in der Weltausstellung EXPO in Mailand präsentiert. Gerade diese Erfahrungen und dass er mit seiner Forschung einen Unterschied machen kann, treiben den neuen Professor an. Der Forschergeist liegt bei den Ge’s in der Familie. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Professor Dr. Mouzhi Ge seine Schwester, Professor Dr. Wei Ge von der Oxford University, als Vorbild nennt. Die Geschwister recherchieren so lange weiter, bis sie ihrer Oma ihre Forschungsthemen leicht verständlich erklären können.

Für seine Studierenden hat Professor Ge immer ein offenes Ohr und deren Interesse am Fachgebiet ist für ihn oberste Priorität. Die Diskussion und Interaktion mit den Studierenden schätzt er an seiner Arbeit als Professor besonders. Wenn seine Hochschulabsolventen dann in aller Welt arbeiten ist es für ihn der größte Erfolg. Ein weiteres Ziel an der THD ist es, sich durch seine Arbeit einen so guten Ruf aufzubauen, dass sofort der Name „Professor Dr. Mouzhi Ge“ fällt sobald über das Thema „Data Analytics in Health Economy“ gesprochen wird. Mit der Passion für seine Arbeit und Forschung dürfte ihm das leicht gelingen.

Wenn er nicht gerade seinem größten Hobby, der Arbeit, nachgeht, dann findet man Prof. Ge entweder „live in action“ auf dem Fußballplatz oder beim Fußballschauen. Wenn seine Nachbarn nicht zuhause sind spielt er gerne das Cajon und bekommt so seinen Kopf wieder frei für neue Forschungsthemen.

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m Namen des Bezirksverbands der niederbayerischen Sparkassen übergaben Landrat Michael Fahmüller und Martin Ruhland, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rottal-Inn, dem Förderverein des European Campus Rottal-Inn (ECRI) eine Spende in Höhe von 2.500 Euro. Bei der Scheckübergabe Ende November dankte Ruhland besonders Landrat Fahmüller, der sich als Bezirksverbandsvorsitzender der Sparkassen für die Zuwendung im Gremium eingesetzt hatte. „Da wir wissen, welche enorme Bedeutung die Hochschule für den Landkreis Rottal-Inn und die Region hat, freut es uns, den Campus in dieser schweren Zeit finanziell unterstützen zu können“, so Ruhland.

Prof. Dr. Horst Kunhardt, 2. Vorsitzender des Fördervereins und Leiter des European Campus, nahm den Scheck im Rahmen einer kleinen Feierstunde entgegen und dankte den beiden Vertretern der Sparkasse. „Obwohl der European Campus durch seinen hohen Grad der Digitalisierung in der Lage ist, Wissen online zu vermitteln und damit trotz Einschränkungen seiner wichtigsten Aufgabe nachzukommen, ist die derzeitige Situation für Bildungseinrichtungen alles andere als leicht. Diese finanzielle Unterstützung in Zeiten von Corona ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Sparkasse hinter der Hochschule steht“, betont Landrat Michael Fahmüller.

Das Geld wurde unter anderem im Vorfeld zur Umsetzung des DigiHealthDay-2020 verwendet, der am 13. November stattfand. Die virtuelle Veranstaltung, die vom ECRI organisiert wurde, gab Wissenschaftlern und Experten die Möglichkeit, sich – gerade in Zeiten der Pandemie – über aktuelle Entwicklungen und damit einhergehende Chancen in diesem Feld auszutauschen. Insgesamt meldeten sich knapp 350 Teilnehmer aus 59 Ländern zu der Veranstaltung an. Des Weiteren ist geplant, den Betrag für den Aufbau eines „Usability Centre“ am European Campus einzusetzen. Damit soll vor allem die technische Ausstattung erweitert und mit entsprechender Hardware aufgestockt werden. Im Sinne angewandter Wissenschaft sollen in diesem Labor regionale Unternehmen dabei unterstützt werden, ihren Kundenauftritt zu optimieren, also etwa ihre Webseite entsprechend anzupassen und möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Damit will der Campus vor dem Hintergrund der Corona-Krise zu einem gelungenen Neustart lokaler Unternehmen beitragen.

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Das Bayerische Wissenschaftsministerium genehmigte im Einvernehmen mit dem Bayerischen Finanzministerium und dem Bayerischen Bauministerium den Projektantrag für den Neubau des European Campus Rottal-Inn (ECRI). Damit wurde der Grundstein für die Planung des neuen Campusgebäudes gelegt.  

Wissenschaftsminister Sibler betonte bei der Bekanntgabe, es sei nicht zuletzt der hohen Qualität des Studienstandorts Pfarrkirchen zu verdanken, dass der Studienstandort der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Pfarrkirchen nun eine neue Heimat bekommt. „Damit schaffen wir auf über 4.000 Quadratmetern Fläche eine topmoderne Studienumgebung für rund tausend Studentinnen und Studenten. Der Neubau soll insbesondere auch zusätzlichen Raum für angewandte Forschung und für den weiteren Ausbau der Studiengänge bieten, um dieses niederbayerische Erfolgsmodell konsequent fortzuführen“ erklärte Sibler.

Auch im Bauministerium ist die Freude groß. Man freue sich über den Auftrag und werde nun mit den Planungen beginnen. Ziel ist, den Studierenden und Dozenten einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, nachhaltigen und funktionalen Neubau zur Verfügung zu stellen, teilte Bauministerin Kerstin Schreyer mit.

Mit dem Neubau des ECRI wird ein hochmoderner Standort für international ausgerichtete Studienprogramme fernab der großen Metropolen geschaffen, was zum Ziel der Heimatpolitik beiträgt, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Solche Standorte seien ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die bayerische Universitäts- und Hochschullandschaft, betonte der Minister.

Besonders ECRI-Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt zeigte sich angesichts der Genehmigung erfreut. Man habe am ECRI lange darauf hingearbeitet. Angesichts der steigenden Studierendenzahlen und des derzeitgem Wachstuskurses ist der Neubau für den Campus äußerst wichtig. Die Corona-Zeit wurde dafür gut genutzt und besonders die Zusammenarbeit mit den Minsterien lief in dieser Zeit sehr gut, erklärte Prof. Kunhardt. Er rechne damit, dass das Jahr 2021 für die Planung, Ausschreibung und Vergaben genutzt werde. Optimistisch gesehen könnte dann Ende 2021 oder Anfang 2022 der Bau beginnen, der dann in zwei bis zweieinhalb Jahren zu schaffen sei.

Derzeit sind die Studiengänge noch in dem vom Landkreis Rottal-Inn zur Verfügung gestelltem Interimsbau, dem Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) untergebracht.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI), Fakultät der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), veranstaltete am 13. November seine erste Ausgabe des internationalen wissenschaftlichen Symposiums DigiHealthDay (DHD). Mit 348 registrierten Teilnehmern aus 59 Ländern war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Der DHD lud alle Enthusiasten digitaler Gesundheit ein, mehr über die globale digitale Gesundheitslandschaft zu erfahren und relevante Themen unter den Teilnehmern zu diskutieren. Am DHD nahmen neun Hauptredner aus fünf Ländern teil, allesamt hoch geschätzte Experten auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit. Die Plenarsitzungen beinhalteten Vorträge zu verschiedenen Themen. Von der Transformation des Gesundheits- und Sozialwesens durch autonome und intelligente Systeme, mobiler Gesundheit, Bürgerbeteiligung an der Gesundheitsversorgung und die damit verbundenen Herausforderungen für Krankenpfleger über die internationale digitale Transformation des Gesundheitswesens bis zu künstlicher Intelligenz in Medizin und Gesundheitswesen war alles dabei. Während der wissenschaftlichen Sitzungen präsentierten die Redner verschiedene Beiträge unter anderem zu Themen der Telemedizin. Die Organisatoren stellten auch das Consortium of Educational Insitutions in Digital Health (CONEDIG) vor, eine Initiative unter dem Dach der International Society for Telemedicine and eHealth (ISfTeH). Diese hat sich zum Ziel gesetzt, eine Reihe von Bildungsprogrammen für die digitale Gesundheit  ins Leben zu rufen und auf die Evaluierung bestehender Programme einzugehen.

Im Vorfeld des DHD finden von April bis Juli sieben virtuelle Workshops mit insgesamt 28 Sitzungen statt. Diese Workshops waren von 141 Teilnehmern aus 37 Ländern besucht worden und fanden ihren Höhepunkt in der Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2020 am 13. November. Die DigiHealth-Veranstaltungsreihe wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Professor für digitale Gesundheit sowie grenzüberschreitende und internationale Gesundheitsversorgung und Leiter des Studienprogramms Master of Medical Informatics (MMI) am ECRI, organisiert. Die erfolgreichen Veranstaltungen bilden die Basis für eine weitere Ausgabe des DHD, die für nächstes Jahr geplant ist.

Der DigiHealthDay-2020 wurde vom ECRI in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern und Sponsoren ausgerichtet: International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal.

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Wenn ein geliebter Mensch ins Krankenhaus muss und Sekunden über Leben und Tod entscheiden, dann ist das Letzte was der Notarzt braucht ein Funkloch. Es muss schnell gehen und die Verbindung zum Krankenhaus muss schon auf dem Weg dorthin aufgenommen werden. Im Idealfall können Geräte im Krankenwagen erste Ergebnisse an das Krankenhaus übermitteln bevor der Patient dort eintrifft. Im Landkreis Rottal-Inn ist das allerdings aufgrund des oft ungenügenden Versorgungsbereichs im Mobilfunk nicht möglich.

Diese Problematik möchte der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit einem geplanten Projekt zu telemedizinischer Versorgung im ländlichen Raum angehen. Dazu empfingen die Verantwortlichen um Prof. Dr. Thomas Spittler und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt am Donnerstag, 12. November den Bundestagsabgeordneten Max Straubinger am Campus in Pfarrkirchen.

In den Gesprächen wurde auf die zentrale Rolle des Mobilfunknetzes im Bereich Telemedizin und eHealth eingegangen. Die flächendeckende Versorgung und Netzabdeckung im Landkreis Rottal-Inn wäre die Basis für das geplante Projekt und würde den Weg für neue Methoden ebnen, die eine Versorgung von Patienten vereinfacht, verschnellert und oft überhaupt erst ermöglichen, bevor es für den Patienten zu spät ist. An der Verbesserung und Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung möchte die Hochschule zusammen mit den Rottal-Inn Kliniken, dem Rettungsdienst vom Roten Kreuz sowie dem Landkreis Rottal-Inn arbeiten und forschen.

Sowohl Prof. Spittler als auch MdB Straubinger betonten in den Gesprächen, dass vor allem die Forschung eine zentrale Rolle spielt. Aus wissenschaftlicher Sicht kann mithilfe von Studien und Forschungsprojekten auf die Ängste oder Bedenken der Bevölkerung eingegangen werden und auch die Möglichkeiten, die sich durch die landkreisweite Netzabdeckung böten, fundiert dargelegt werden. Dass das besonders für die Wirtschaft und den Wohlstand, im Falle des geplanten Projektes für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, eine enorm wichtige Rolle einnimmt, betonte MdB Straubinger während seines Besuchs am Campus. Er werde bei dem Förderträger, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für das Projekt werben und sicherte dem Landkreis Rottal-Inn und dem ECRI seine volle Unterstützung zu.

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Transnationales Projekt „DanuP-2-Gas“ trägt zum Green Deal bei

Forscher des Technologiezentrum Energie (TZE) in Ruhstorf erschließen in dem Projekt „DanuP-2-Gas“ den gesamten Donaubereich von Regensburg bis zum Schwarzen Meer mit dem Ziel, das Potenzial der dort vorhandenen erneuerbaren Energien auszubauen, die transnationale Vernetzung voranzutreiben, erneuerbares Erdgas herzustellen und zu speichern, um Europa so unabhängiger von Gasimporten aus Nachbarländern zu machen. Das alles mithilfe von regenerativen Energien.

Bei dem mit mehr als 2,5 Millionen Euro geförderten Projekt übernimmt das TZE der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Landshut die Rolle des Leadpartners. Auf deutscher Seite wird sie dabei von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt, die sich mit Expertise und Forschungsergebnissen einbringt. Mit an Bord sind weitere neun Länder entlang der Donau. Das Projekt „DanuP-2-Gas“ läuft von 2020 bis Ende 2022 und umspannt 14 Partner. Geleitet wird es von Prof. Dr. Raimund Brotsack, Professor am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Aufbauend auf der Grundlage der Donau-Energieplattform aus dem Projekt „Energy Barge“ der THD werden in „DanuP-2-Gas“ die Akteure im gesamten Donauraum vernetzt. Mit dieser Basis kann die entlang der Donau vorhandene Biomasse gefördert und über die zehn Projektländer hinweg verteilt werden. Das Projekt widmet sich dem Prozess der Nutzbarmachung dieser Biomasse, mithilfe derer es möglich ist durch Verkohlung, anschließender Vergasung und Methanisierung Gas aus erneuerbaren Energien herzustellen, welches dann in das bereits vorhandene Verteilernetz eingespeist werden kann. So wird das Stromnetz mit dem Gasnetz verbunden und das entstandene Gas aus erneuerbaren Energien kann über diese Netze dorthin transportiert werden, wo gerade Bedarf besteht. Diese Verbindung der beiden Netze bzw. Sektoren ist, neben der Herstellung und Speicherung des erneuerbaren Gases, der Kern des Projektes und trägt maßgeblich dazu bei, die Energieversorgung im Donauraum nachhaltiger zu gestalten und so aktiv die Energiewende voranzutreiben. In DanuP-2-Gas führen die Projektpartner nun eine Machbarkeitsstudie durch, bei der Biomassevorkommen sowie infrastrukturelle, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bewertet werden. Diese Informationen bereitet die THD als interaktiven Geoinformationsplattform mit einem Transnational Renewable Energy Atlas auf, sodass künftige Investoren daraus Anschlussprojekte zur tatsächlichen technischen Umsetzung entwickeln können. Durch das Projekt hat der Donauraum das Potential zur Denkfabrik der Energiewende und Ökosystem weiterer grüner Innovation zu werden, hebt Bayerns Europaausschussvorsitzender Tobias Gotthardt hervor.

 

Zusammenarbeit THD mit der HAW Landshut

Im Bereich der Energiespeichertechnologien, insbesondere auf dem Gebiet der Langzeitspeicherung von erneuerbaren Energien, arbeitet die THD eng mit der HAW Landshut zusammen. Zunächst für 4 Jahre ist dazu Prof. Dr. Raimund Brotsack (ECRI) hierzu zur Hälfte seiner Arbeitszeit an die HAW Landshut teilabgeordnet. In der dortigen Arbeitsgruppe „Power to Gas“ konnte ein Labor und Technikum für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgebaut werden, in der derzeit 3 wissenschaftliche Mitarbeiter und mehrere Studierende im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten (Promotion, Master, Bachelor) forschen und entwickeln.

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Bestärkt durch die aktuelle Lage liegt der Fokus derzeit auf dem Gesundheitswesen und wie schnelle medizinische Versorgung bereit gestellt werden kann. Dazu findet am 12. November von 8.50 Uhr bis 13.30 Uhr die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Zusammenarbeit mit der Europaregion Donau-Moldau (EDM) statt. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Die Zeiten stehen auf Sturm und neue, innovative Lösungen im Gesundheitswesen sind gefragt. Insbesondere im ländlichen Raum wird eine bedarfsgerechte, wohnortnahe medizinische Versorgung zunehmend schwieriger. Wo steht die Forschung aktuell und welche Lösungen der digitalen Gesundheitsversorgung setzt die Wirtschaft bereits um? Zu diesen Fragen gewähren bayerische, österreichische und tschechische Experten aus  Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft einen Blick hinter die Kulissen. In der online Tagung „Digitale Gesundheitsversorgung“ werden besonders  die Digitalisierung in der Kardiologie, Covid-19 als Innovationstreiber für Forschung und Wirtschaft sowie die Zukunft der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Bayern, Österreich und Tschechien beleuchtet.

Die Online-Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird zweisprachig, in Deutsch und Tschechisch, abgehalten und simultan übersetzt. Interessierte melden sich über die Homepage der Europaregion Donau-Moldau (https://bit.ly/3oRZftA) zu der Tagung an.

Organisiert wird die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ vom ECRI zusammen mit der EDM. Bei der EDM handelt es sich um eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft mit sieben Partnerregionen in Bayern, Österreich und Tschechien. Die EDM widmet sich der Förderung der Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung des EDM-Raumes. Schwerpunkte liegen dabei auf Industrie 4.0, Gesundheit, Tourismus und Sprache.

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Am Mittwoch, 21. Oktober empfing die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Prof. Dr. Dr. Ozar Mintser von der National Medical Academy of Postgraduate Education (NMAPE) in Kiew am Campus in Deggendorf. Anschließend besuchte Prof. Mintser den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen. Bei dem Treffen wurde die langfristige Zusammenarbeit des ECRI mit der NMAPE erörtert.

In Deggendorf wurde Prof. Mintser von THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, dem Vizepräsidenten für Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan willkommen geheißen, die anschließend die Aspekte der langfristigen Kooperation beider Institutionen besprachen. Danach besuchte Prof. Mintser den Campus in Pfarrkirchen, wo er sich mit dem Dekan des ECRI, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, Prof. Chaltikyan, Prof. Dr. Thomas Spittler (Studiengangsleiter des Bachelor of Health Informatics) sowie mit Lehr- und Forschungspersonal aus den Bereichen Digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik traf. Während seines Aufenthalts am ECRI stellte Prof. Mintser die NMAPE vor und referierte über Fortschritte in der Ausbildung und Forschung im Bereich der Medizinischen Informatik an seiner Institution. Anschließend erörterten die Teilnehmer die praktischen Aspekte der Kooperation, die folgende Hauptpunkte umfassen wird: bilateraler Austausch von Studierenden und Mitarbeitern (akademische Mobilität), gemeinsame Forschungsprojekte und -aktivitäten sowie Studienprogramme mit Doppelabschluss. Die Anwesenden erörterten darüber hinaus die Möglichkeit der Errichtung eines neuen gemeinsamen Satellitencampus im Bereich des digitalien Gesundheits- und Medizintourismus in der Westukraine.

Die NMAPE und der ECRI hatten zu Beginn des Jahres ein Memorandum of Understanding und ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Entwicklung in den Bereichen digitale Gesundheit, Medizin- und Gesundheitsinformatik sowie Medizin- Gesundheits- und Wellness-Tourismus zu fördern. Ins Rollen brachten die Zusammenarbeit Prof. Mintser, Leiter der Abteilung für Medizinische Informatik an der NMAPE, und Prof. Chaltikyan, Studiengangsleiter Master of Medical Informatics am ECRI. Nach der Kontaktaufnahme im März begannen sie mit der Ausarbeitung der Pläne für die Kooperation und den Vorbereitungen für den Besuch von Prof. Minster an der THD und dem ECRI.

Die NMAPE wurde 1918 gegründet und gehört zu den führenden Institution der Ukraine im Bereich der medizinischen Aus- und Weiterbildung sowie der biomedizinischen Forschung. Die Akademie betreut jedes Jahr mehr als 25.00 Ärzte und Mediziner in Aufbaustudiengängen und Zertifikatsprogrammen in der medizinischen Weiterbildung.

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Zum Wintersemester 2020/21 wurde Dr. Matthias Huber als neuer Professor an den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen berufen. Er übernimmt das Lehrgebiet „Informatik und Modellierung/Energiesysteme und intelligente Gebäude“. Und er hat noch etwas mehr vor. Gerne möchte er in den bald neu gebauten Gebäuden in Pfarrkirchen ein Living Lab für intelligente Energiesysteme realisieren, in dem Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenkommen können.

Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Technik und Ökonomie mit dem Schwerpunkt mathematischer Modellbildung, Simulation und Optimierung ist das Spezialgebiet von Matthias Huber. Begonnen hat für ihn alles mit einem Doppelstudium in Maschinenbau/Energietechnik an der TU München sowie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem kurzen Abstecher als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group folgte auch schon die Promotion im Bereich der Optimierung von Energiesystemen an der TU München. Seine Forschungstätigkeit erklärt er wie folgt: „Wir verwenden mathematische Modelle, um die Realität abzubilden. Sowohl für (energie-)technische als auch ökonomische Systeme ist das möglich. Die mathematischen Modelle ermöglichen Simulations- und Optimierungsverfahren.“ Darüber hinaus spielen neue Methoden des Machine Learning, also Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle. Relevant ist diese Vorgehensweise zum Beispiel im Bereich regenerative Energien, sowohl um zunächst die installierten Kapazitäten zu planen aber auch um den Betrieb zu optimieren. Nach einer Phase am Ifo Institut in München wechselte Matthias Huber zur Siemens AG und war dort im Bereich der zentralen Forschung für Energiesysteme tätig.

Mit dem Ziel eines Living Lab für Pfarrkirchen greift Matthias Huber sein Fachgebiet zu 100 Prozent auf. Wenn es nach ihm geht, soll ein intelligentes Energiesystem inklusive eines lokalen Energiemarkts entstehen, an dem sich sowohl der Campus als Smart Building sowie lokale Betreiber von Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen beteiligen könnten. Die Gestaltung von solchen Marktplätzen sei ein spannendes Forschungsfeld, sagt er. Interessant findet er dabei auch die Schnittstelle von Energiethemen mit anderen Sektoren wie beispielsweise den Gebäuden, innovativen Verkehrskonzepten bis hin zur Bedeutung von Energie in der Landwirtschaft inklusive neuer Ideen wie dem Vertical Farming.

Auf seine Zeit am European Campus freut er sich sehr. Als Professor sehe er seinen Erfolg, wenn es gelingt junge Menschen soweit zu inspieren und auszubilden, dass sie selber erfolgreich durchs berufliche Leben gehen können. Auch auf das internationale Umfeld freut sich der gebürtige Oberbayer. Schon während seiner Promotionszeit war er in Singapur, Austin und Stanford international unterwegs.

Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater heute am liebsten draußen in der Natur. Wandern, Radfahren und Skifahren zählen zu seinen Hobbies. Abends spielt er gerne auch eine Runde Schafkopf oder lässt den Tag im Biergarten ausklingen.

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das internationale Symposium „DigiHealthDay-2020“ mit international renommierten Speakern.

Die Referenten des „DigiHealthDay-2020“ kommen unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Finnland, Tschechien, Russland und der Ukraine. Das Programm wartet mit neun Keynote- und Impulsvorträgen sowie mehreren wissenschaftlichen Beiträgen auf und ist vollgepackt mit Informationen zu den wichtigsten Themen rund um digitale Gesundheit. Das internationale Symposium ist die perfekte Gelegenheit für Fachleute und Interessierte, mehr über die digitale Gesunheitslandschaft zu erfahren.

Angesichts der anhaltenden und sich verschlechternden Situation im Zusammehang mit der Corona-Pandemie wird das internationale Symposium als virtuelles Format mit Live-Online-Präsentationen und Diskussionsräumen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Englischkenntnisse sollten voranden sein. Alle registrierten Teilnehmer erhalten vollen Zugang zu den Live-Streams und den Videoaufzeichnungen. Die Anmeldung ist noch bis zum 01. November unter https://www. th-deg. de/digihealthday möglich.

Der „DigiHealthDay-2020“ des ECRI wird in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Partnern und Sponsoren International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal ausgerichtet.

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Am Dienstag, 27. Oktober um 17 Uhr veranstaltet das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erstmals ein virtuelles Erzähl- und KULTURcafé, welches das traditionelle Erzählcafé aus Deggendorf mit dem KULTURcafé des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verbindet.

Unter dem Motto „Mein Land und Deutschland / Presenting my country“ berichten internationale Studierende über ihre Heimatländer. In drei Gesprächsrunden lernen die Teilnehmer Wissenswertes, Kurioses und Spannendes über diese Länder und können ihr Wissen testen.

Kulturell interessierte sind herzlich zum virtuellen Erzähl- und KULTURcafé eingeladen. Neben Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Englisch-Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Interessenten können sich bis Freitag, 23. Oktober per Mail an erzaehlcafe@th-deg.de anmelden. Auch für die nächste Ausgabe des Erzähl- und KULTURcafés am Dienstag, 15. Dezember unter dem Motto „Weihnachten international“ ist die Anmeldung bereits möglich.

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Mit Beschluss der UN World Tourism Organization (UNWTO) vom 17. September wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem European Campus Rottal-Inn (ECRI) als „Affiliate Member of the UNWTO“ in die Sonderorganisation der Vereinten Nationen aufgenommen.

Für die THD ist die Aufnahme in die UNWTO ein Meilenstein, der sich besonders auf den ECRI mit seinem gesundheitstouristischem Schwerpunkt positiv auswirkt. Die Hochschule ist dadurch nicht nur im internationalen Umfeld der UN sichtbar, sondern kann als affiliiertes Mitglied auf Ressourcen, wie die e-Library, Statistiken oder Materialien der UNWTO zugreifen und für ihre Lehre und Forschung nutzen.

Durch die Mitgliedschaft in der UNWTO ergeben sich weltweite Netzwerkmöglichkeiten, die auch den internationalen Studierenden zugute kommen. So können diese schon während dem Studium Kontakte in den internationalen Tourismussektor und zu anderen Mitgliedern der Organisation knüpfen. Besonders in Hinblick auf die Programme der UNWTO zu nachhaltiger Tourismusentwicklung bieten sich für Studierende aus den Programmländern vielfältige Berufschancen nach Abschluss des Studiums.

Als affiliiertes Mitglied der Organisation tragen der ECRI und die THD zu den Zielen der UNWTO aktiv bei. Affiliierte Mitglieder sind Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Tourismusdestinationen und NGOs, die über die Plattform der UNWTO in Dialog treten, Informationen austauchen und zusammen weitere Schritte zur Umsetzung der von der UNWTO verfolgten Ziele im Bereich nachhaltiger Tourismusentwicklung verfolgen und zusammen innovative Produkte erarbeiten.

Die UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid. Sie hat sich die „Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, zu Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit, Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion“ zur Aufgabe gemacht. Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer und verfolgt in ihrem Arbeitsprogramm die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusangebots der Mitgliedsstaaten sowie die Sicherung von Nachhaltigkeit und Ethik im Tourismus.

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Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die waldreiche, touristisch attraktive Region Traunsee-Almtal in Oberösterreich Partner des „INTERREG-Projektes AB291“, bei dem der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners innehat.

Im Rahmen eines ersten Projekt-Workshops fand man sich am Dienstag, 15. September auf Einladung des Bürgermeisters Wolfgang Bammer und des Tourismusverbandes Traunsee-Almtal im Gemeindeamt von Grünau im Almtal ein. Neben dem fünfköpfigen Projektteam, welches das Vorhaben bis Sommer 2022 betreut, standen dabei insbesondere die eingeladenen Fachleute aus den Bereichen Wald, Gesundheit und Tourismus im Fokus. Mit ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten sie wesentlich Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Wald- und Naturräume im konkreten Kontext der Gemeinde Grünau und dabei stellvertretend für die Pilotregion Traunsee-Almtal gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In zunächst drei Gruppen sowie in einer anschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu künftigen Zielgruppen, naturbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrender Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man gezielt Angebote und Produkte für Grünau und die Pilotregion Traunsee-Almtal ableiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar machen. Dies sieht auch Prof. Steckenbauer als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Angesichts gesellschaftlicher Veränderung und sich ändernder Reisemotive hat die Entwicklung neuer Angebote im Bereich Wald & Gesundheit enorme Bedeutung - noch verstärkt durch die Corona-Pandemie“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Traunsee-Almtal auch der Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach) nachhaltige Ansätze, wie lokale Wald- und damit verbundene Naturräume gesundheits-touristisch genutzt werden können.

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Interesse an Programmierung oder Betriebswirtschaft, technischer Mechanik oder Grundlagen für Ingenieure? Am European Campus Rottal-Inn startet zum Beginn des neuen Wintersemesters das seit einigen Jahren etablierte Frühstudium. Begabte und motivierte Schüler ab der 10. Klasse, egal ob Gymnasium oder FOS/BOS, können sich dort für Vorlesungen in ausgewählten Fächern einschreiben und somit schon in der Schule Hochschulluft schnuppern.

Da der Campus international ist, werden alle Vorlesungen in englischer Sprache abgehalten. Wer den Mut dazu hat, kann eine Prüfung am Ende des Semesters ablegen. Bei Bestehen können die somit erreichten ECTS Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Und wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Passende ist, kann sich jederzeit und ohne Probleme wieder abmelden. Es werden auch räumlich und zeitlich flexible Kurse angeboten – gerade in Corona Zeiten eine Alternative zu Präsenzvorlesungen.

Eine Anmeldung ist bis zum 28.09. möglich. Das Frühstudium wird vom MINT Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Infos zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozedere und das komplette Kursangebot finden Sie im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium oder direkt bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863).

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) lud im Zuge des gemeinsamen INTERREG-Projektes „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ seine Partner aus Bad Birnbach an den Campus ein.

Für ein gemeinsames Update zur Pilotregion Bad Birnbach und der Abstimmung weiterer Schritte begrüßte der Lead-Partner ECRI am Freitag, 31. Juli, die Bad Birnbacher Delegation bestehend aus Direktor Viktor Gröll von der Kurverwaltung sowie der neu gewählten Bürgermeisterin Dagmar Feicht und ihren Geschäftsleiter Kurt Tweraser von der Gemeinde herzlich am Campus.

Neben der Besprechung und Abstimmung des aktuellen Projektes nutzte Hausherr Dekan Prof. Dr. Steckenbauer zusammen mit seinem Team auch die Möglichkeit, den Gästen aus Bad Birnbach das neue Campus-Gebäude Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) und insbesondere das technische Equipment des neuen, zugehörigen Tourismuslabors zu zeigen.

Aufgrund der fachlichen Kompetenz des ECRI und der Ausbildung seiner Studierenden in den Bereichen „Gesundheitswissenschaften“, „Tourismus“ oder auch „Nachhaltiges Bauen“, stellte man schnell viele weitere Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Kooperationen mit dem Thermalort Bad Birnbach fest - Synergien für beide Seiten, die man künftig auch verstärkt nutzen möchte.

Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die Gemeinde Bad Birnbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291 - Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“, bei dem der ECRI in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners übernommen hat. Weitere Pilotregionen im Projektgebiet zwischen Bayern und Österreich sind Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in den fünf Pilotregionen nachhaltige Ansätze, wie lokaler Wald und dazugehörige Naturräume gesundheitstouristisch genutzt werden können.

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Wer ab dem Wintersemster an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren möchte, sollte jetzt seine Wahl treffen. Der Bewerbungszeitraum endet am 20. August. Bis dahin ist noch alles möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der verspäteten Abiturabschlüsse ist in diesem Jahr auch der Bewerbungszeitraum für ein Studium an der THD und deren englischsprachigen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verlängert worden. Aber in knapp drei Wochen ist die Zeit abgelaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Modalitäten für das Wintersemster bekannt gegeben. Natürlich immer vorbehaltlich des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens. Ziel ist es jedoch, so analog wie möglich ins Semester zu starten, nachdem das Sommersemester komplett digital abgelaufen war. Vorrang werden an der THD, wie an vielen anderen Hochschulen auch, die Erstsemster haben. „Gerade bei den Studienanfängern ist es wichtig, dass sie sich an ihre Hochschule und den Campus gewöhnen können. Da ist Präsenz einfach das A und O“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Er freut sich schon sehr darauf, die neuen Studierenden bei sich an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Erstsemestertag ist der 1. Oktober.

Bis es aber so weit ist, heißt es jetzt nochmal an alle Unentschlossenen: Studienangebot checken und bewerben. Die THD bietet von erfolgreichen Klassikern wie BWL, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu neuen Studiengängen wie E-Mobilität, Künstliche Intelligenz oder Pflege ein enorm breites Portfolio. Am rein englischsprachigen Studienstandort ECRI liegt der Fokus auf Tourismusmanagement, Digitaler Gesundheit, Ingenieurswissenschaften sowie gesundem und nachhaltigen Bauen. Alles eingebettet in ein starkes Netzwerk regionaler und überregionaler Forschung und vielfältige Kooperationen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft. Beste Voraussetzungen also für den Start in eine erfolgreichen Karriere. Los geht’s: https://www.th-deg.de/bewerbung

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Am Dienstag, 28.7. trafen sich Vertreter der Europahochschule mit dem Geschäftsführer der Euregio-Geschäftsstelle in Freyung, Kaspar Sammer, und dem Experten für territoriale Zusammenarbeit der Europäischen Kommission, Dirk Peters, um weitere Schritte des Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu planen.

Die Gäste machten sich bei der Campusführung am European Campus Rottal-Inn (ECRI) selbst ein Bild der ersten Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands, die als EVTZ genehmigt wurde. Anschließend besprach man sich mit Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl zu den nächsten Schritten.

Hauptthemen waren die geplante Kick-Off-Veranstaltung im Herbst zusammen mit den Gründungsmitgliedern des EVTZ, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und der in Salzburg ansäßigen Alma Mater Europea, sowie der Auf- und Ausbau des EVTZ im Allgemeinen. Hauptaugenmerk lag dabei darauf, die vorhandene Struktur künftig mit Leben zu füllen und dem Ziel, den ECRI als Vorreiter im Zusammenwachsen der Nationen, voranzubringen. Damit wolle man den eigenen Anspruch, Menschen unterschiedlichster Nationen am Campus unter einem Dach friedlich zu vereinen, nochmals unterstreichen, betonte Dekan Prof. Steckenbauer.

Durch das EVTZ ist der ECRI nicht nur innerhalb der EU besser sichtbar, sondern kann auch leichter als vorher grenzüberschreitend mit anderen Institutionen zusammenarbeiten. Deshalb fasste man bei dem Gespräch Hochschulen in anderen EU-Ländern als künftige Partner des EVTZ ins Auge und möchte diese Partnerschaft in den kommenden Jahren auf- und ausbauen. Dazu sind auch Veranstaltungen zu Politik, Wirtschaft und Kultur am ECRI in Pfarrkirchen geplant, die den „European Spirit“ in die Region transportieren und den Studierenden europäische Werte vermitteln.

Dass der internationale Campus bei der Bevölkerung durchwegs positiv aufgefasst wird, verdient laut Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer besondere Beachtung. Dies zeige, dass das Konzept der territorialen Zusammenarbeit in Form des EVTZ am ECRI der richtige Schritt in die Zukunft sei.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schreibt mit der Genehmigung des „European Campus of Studies and Research“ als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) als bayernweit einziger EVTZ im Hochschulbetrieb Geschichte.

Durch die Genehmigung des EVTZ durch die Regierung der Oberpfalz wird es für die Hochschule und deren Gründungsmitglieder, die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und die Alma Mater Europea in Salzburg, leichter über europäische Grenzen hinweg zu kooperieren. Konkret erleichtert der EVTZ die Einreichung europäischer Projektanträge im Hochschulbereich und damit das Einwerben von Fördermitteln, wie Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, hervorhebt.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des ECRI, bedeutet die Genehmigung des EVTZ, dass der Austausch von Studierenden und Professoren mit anderen Hochschulen verstärkt wird, zusammen mit anderen Hochschulen Studiengänge entwickelt werden können und der Wissensaustausch vorangetrieben wird. Dadurch ist es künftig einfacher zusammen Initiativen und Forschungsprojekte zu starten. Besonders die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen ist ein wesentlicher Teil des ECRI und nimmt nun Fahrt auf.

Wie MdEP Manfred Weber, der das Vorhaben von Campusleiter Prof. Kunhardt und Hochschulkoordinator Georg Riedl von Anfang an unterstützte, hervorhebt wird dem EVTZ künftig eine größere Bedeutung zukommen, wenn es um grenzüberschreitende Projekte und europäische Fördermittel geht. Dadurch ist der ECRI innerhalb der EU deutlich sichtbarer und wird verstärkt als Marke wahrgenommen.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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Einige Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ruhiger geworden, doch nun nimmt das im INTERREG-Programm geförderte Projekt „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ nach dem Corona-Lockdown die operative Arbeit in den Regionen langsam auf. In einem Konsortium aus insgesamt 14 Projektpartnern aus Bayern und Österreich arbeitet man gemeinsam an nachhaltigen Ansätzen, wie heimische Wälder und damit verbundene naturräumliche Ressourcen gesundheitstouristisch genutzt werden können.

Den Kern des Forschungsprojektes bildet dabei ein grenzübergreifendes Projektteam, das sich aus Forscherinnen und Forschern des „Lead-Partners“ European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) in Wels, des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) mit der Forstlichen Ausbildungsstätte in Traunkirchen und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) zusammensetzt. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung und der damit verbundenen Kompetenzen der vier Institutionen wird sich das Team während der Projektlaufzeit bis Juni 2022 dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

In fünf spezifischen Pilotregionen im INTERREG-Programmgebiet zwischen Bayern und Österreich - Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau - werden hierzu in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern aus Waldwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Kommune nachhaltige Konzepte erarbeitet, wie die jeweiligen Wald- und Naturräume für verschiedene Zielgruppen gesundheitstouristisch genutzt werden können. Grundsatz ist hierbei, für lokale Anbieter und Nachfrager gleichermaßen einen nutzbaren Mehrwert zu schaffen und dabei die natürlichen Ressourcen und Gegebenheiten zu schonen.

Weitere Unterstützung erfährt das Projektteam dabei durch eine Vielzahl an Partnern aus Politik und Praxis. Hierzu zählen die Oberösterreich Tourismus GmbH, der Tourismusverband Ostbayern, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft & Forsten Pfarrkirchen, die Bayerische Landesanstalt für Wald & Forstwirtschaft sowie das Österr. Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen & Tourismus.

Finanziert wird das grenzübergreifende Projekt überwiegend durch das INTERREG V-A Programm „Österreich-Bayern 2014-2020“. Als Bestandteil des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ werden bis zu 75% der Gesamtkosten durch das Förderprogramm übernommen, wobei diese Mittel insbesondere in Personalkosten, aber auch in Ausrüstungskosten fließen. Die restlichen Mittel werden von den Projektpartnern selbst getragen.

Durch den Fokus u.a. auf den lokalen Tourismus und gesundheitliche (Urlaubs-)Motive in heimischen Regionen gewinnt das grenzübergreifende Forschungsprojekt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung. Umso glücklicher ist das Projektteam, nun auch operativ in den Regionen arbeiten zu können.

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Am Freitag, 17. Juli veranstaltet der European Campus Rottal-Inn erstmalig die Science Bench in der Pfarrkirchener Innenstadt. Unter dem Titel „IT & Gesundheit: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Professor“ lädt Professor Dr. Thomas Spittler die Bevölkerung zu einem kleinen Plausch auf der Science Bench, der Wissenschaftsbank, ein.

„Beim Reden kemman d Leid zam“ wie man im Rottal so schön sagt. Dieses Sprichwort hat sich der ECRI zu Herzen genommen und verfolgt mit der Science Bench genau dieses Ziel: die Menschen bei einem kleinen Plausch über wissenschaftliche Themen ins Gespräch zu bringen. Dazu wird Prof. Spittler am 17. Juli von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Pfarrkirchener Stadtplatz auf seiner Wissenschaftsbank der Bevölkerung Fragen zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, Künstliche Intelligenz in der Gesundheitsbranche, e-Health oder zu allem anderen rund um das Thema „IT & Gesundheit“ beantworten. Ihm ist dabei wichtig, sich mit den Menschen auszutauschen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Denn Wissenschaft muss nicht immer im Hörsaal stattfinden.

Prof. Spittler ist Studiengangsleiter des Bachelor Studiengangs Gesundheitsinformatik am ECRI. Derzeit lehrt er Software Engineering, Künstliche Intelligenz und Datenanalyse im Gesundheitswesen, Telematik und Medizintechnik. Darüber hinaus ist er auf Seite der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für das Gemeinschaftsprojekt "Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)" von sechs ostbayerischen Universitäten verantwortlich. Der promovierte Elektrotechniker war neun Jahre in der Industrie (Avionik, Lehrsysteme, Beratung und Softwareentwicklung in der Gesundheitsbranche) tätig bevor er an den ECRI kam.

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Am Donnerstag, 9. Juli veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) den Workshop "Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen". Er bildet den Abschluss einer Reihe virtueller Workshops, die im Vorfeld des internationalen, wissenschaftlichen Symposiums DigiHealthDay-2020 am 13. November angeboten wurde. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Leiter des Workshops am 9. Juli ist Justus Wolff. Er ist als Manager bei der Firma Syte für Strategieberatung für digitale Gesundheit zuständig. Zusammen mit den Workshop-Teilnehmern wird er Strategien und Methoden zur Implementierung von Geschäftsmodellen für digitale Gesundheitsdienste behandeln. Dabei konzentiert er sich auf die Pharma-, Medizintechnik- und Versicherungsbranche. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Eine Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich. Weitere Informationen über die Veranstaltung und zur Anmeldung sind auf der Internetseite der Technischen Hochschule Deggendorf zu finden: www.th-deg.de/digihealthday.

Eine Workshop-Reihe mit sieben pädagogisch-wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema der digitalen Gesundheit wurde am ECRI erstmals durchgeführt. Der European Campus Rottal-Inn hat damit Menschen aus 37 Ländern auf der ganzen Welt zusammengebracht, um Wissen und Erfahrungen im Bereich Digital Health auszutauschen. Mit 28 aufgezeichneten Sitzungen von insgesamt 45 Stunden Dauer und 141 registrierten Teilnehmern, die live oder auf Abruf teilnahmen, zeigte sich die Reihe als internationaler Erfolg.

Im Vorfeld des DigiHealthDay-2020 fanden die Workshops von April bis Juli statt. Zum einen die eintägigen Workshops "Klinische Entscheidungsunterstützungssysteme", "Ethische Schlüssel-Benchmarks für das digitale Gesundheitswesen", "Datenintegration und Interoperabilität", "Schneller innovieren mit Amazon Web Services (AWS) - Die Grundlagen der Cloud", "Telemedizin in extremen Umgebungen" sowie der viertägige Workshop "Angewandte Gesundheitsinformatik". Die Redner kamen aus acht verschiedenen Ländern und reichten von ECRI-Absolventen bis hin zu international anerkannten Experten aus Großbritannien und den USA.

Der ECRI organisiert die DigiHealth-2020-Reihe in Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Partnerorganisationen: International Society for Telemedicine and eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), Bayerische Telemedizin-Allianz (BTA), Gemeinde Pfarrkirchen sowie dem Medienpartner Digital Health News - EU.

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Wissenschaftler des European Campus Rottal-Inn (ECRI) entwickelten den virtuellen Weiterbildungskurs „Digital Collaborative Systems in Healthcare“ und verzeichnen mit über 500 Kurseinschreibungen aus sechs Kontinenten überdurchschnittlichen Erfolg im internationalen Ausland.

Die beiden Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter des ECRI, Anna E. Schmaus-Klughammer und Oscar Blanco entwickelten unter Leitung von Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt einen Kurs für Studierende und Personen, die im Gesundheitsbereich tätig oder daran interessiert sind. Der Kurs mit dem Titel „Digital Collaborative Systems in Healthcare“ wird über die Plattform OPEN vhb kostenlos weltweit zur Verfügung gestellt.

Bereits zwei Wochen nach Veröffentlichung des Kurses meldeten sich über 500 Personen aus sechs Kontinenten auf der Kursplattform an und begannen das virtuelle Studium. Für die erfolgreiche Teilnahme bekommen die Teilnehmer anschließend ein von der Technischen Hochschule Deggendorf ausgestelltes Teilnahmezertifikat.

Die Teilnehmer werden in dem 15-stündigen OPEN vhb Kurs mit den Grundlagen der Gesundheitsinformationstechnologie, den Anwendungen von digitalen kollaborativen Systemen im Gesundheitswesen und den Grundlagen von Big Data Vertraut gemacht. Das erworbene Wissen ermöglicht ein besseres Verständnis des digitalen Gesundheitswesens und seiner Anwendung in verschiedenen Bereichen. Die Kursteilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden sie unter: https://open.vhb.org/course/view.php?id=181

OPEN vhb Kurse, wie der vom ECRI entwickelte, werden von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) finanziert und verbreitet. Die vhb ist der gemeinsame virtuelle Campus der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Bei den OPEN vhb Kursen handelt es sich um Massive Open Online Courses (MOOCs), also um Online-Kurse die für eine große Anzahl von Teilnehmern konzipiert sind und auf die weltweit über das Internet ohne Zugangsberechtigung und kostenlos zugegriffen werden kann. Ein Ziel von MOOCs, das der ECRI-Kurs „Digital Collaborative Systems in Healthcare“ innerhalb kürzester Zeit nach Onlinestellung durch die vhb erreichte ist die große Anzahl an Teilnehmern.

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Am Montag, 18.05. unterzeichneten Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und Wolfgang Schneider, Schulleiter der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Pfarrkirchen (FOS/BOS PAN) eine Kooperationsvereinbarung. Diese besiegelt die enge Zusammenarbeit zwischen dem European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FOS/BOS PAN.

Der Kooperationsvertrag stärkt den direkten Kontakt zwischen den beiden Institutionen. Das beinhaltet unter anderem einen Austausch im Lehrbetrieb, den Ausbau der Englisch-Konversations-Plattform, Förderung begabter Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS PAN oder die gegenseitige Unterstützung in Hinblick auf Veranstaltungen, wie beispielsweise den Tag der offenen Tür.

Am ECRI wird die Zusammenarbeit durch das Frühstudium, bei dem Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS unter bestimmten Voraussetzungen ECTS-Punkte erwerben und sich bei Eintritt ins Studium am ECRI anrechnen lassen können, der Möglichkeit ausgewählte Vorlesungen an der Hochschule zu besuchen und der aktiven Gestaltung und Erleichterung des Übertritts von der FOS/BOS PAN an den ECRI ausgebaut und intensiviert. Die Kooperation stärkt die Bildungsregion Rottal-Inn.

Die FOS/BOS PAN und der ECRI unterstützten sich besonders in der Corona-Zeit bereits gegenseitig. So stellte der ECRI drei Hörsäle im neuen Gebäude für die Abschlussklassen zur Verfügung und ermöglichte der FOS/BOS PAN dadurch die Abstandsregeln für den Unterricht einhalten zu können.

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Das Journal of Destination Marketing & Management (JDMM) zeichnete ein in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Herntrei vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) eingereichtes Paper in seiner 2019er Ausgabe als "Highly Commended Paper" aus. Für die Verfasser des Papers ist es die zweite Auszeichnung für ihre Arbeit, die bereits auf dem Dies Academicus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit dem Preis für die „Beste wissenschaftliche internationale Publikation“ ausgezeichnet worden war.

Das JDMM erhielt weit über 500 Einreichungen für seine jüngste Ausgabe. Nach eingehender Bewertung der Arbeiten verlieh die Jury dem Paper "Cooperative resorts: An analysis of creative integration strategies in community destinations“ die Auszeichnung "Highly Commended Paper“. Das Paper ist eine Zusammenarbeit von ECRI‘s Dr. Marcus Herntrei mit Dr. Michael Volgger von der Curtin University (Australien), Dr. Harald Pechlaner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Deutschland) und Sabine Pichler, MSc. (Italien), Managerin im Tourismussektor.

Der ausgezeichnete Beitrag stellt kooperative Resorts und ihre Allianzform vor und analysiert diese empirisch. Darüber hinaus untersucht das Paper Leadership auf Destinationsebene und argumentiert, dass kooperative Resorts Leadership fördern können. Es betrachtet ebenfalls eine Zunahme von Machtungleichgewichten und setzt sich kritisch mit den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auseinander.

Das JDMM ist eine qualitativ hochwertige Publikation auf dem Gebiet des Destinationsmarketing und -management, die versucht, ein solides theoretisches Verständnis von Destinationsmarketing und -management zu entwickeln. Jedes Jahr wählt und prämiert das JDMM eine Arbeit mit dem Best Paper Award und zwei Arbeiten mit dem Highly Commended Paper Award. Die drei ausgezeichneten Paper werden anlässlich der Preisverleihung bis Ende 2020 auf der Website des JDMM frei zugänglich zur Verfügung gestellt.

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Im Vorfeld des Internationalen Wissenschaftlichen Symposiums DigiHealthDay-2020, das vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) ausgerichtet wird, bieten die Organisatoren eine Reihe attraktiver Workshops an. Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen wurden die vor Ort stattfindenden Workshops in virtuelle Workshops umgewandelt und Interessenten können sich ab sofort dafür anmelden.

Der nächste virtuelle Workshop behandelt das Thema "Datenintegration und Interoperabilität" und findet vom 11. bis 13. Mai statt. Gastgeber des dreitägigen Workshops sind der ECRI-Absolvent Jonathan Okereke, stellvertretender Leiter des Medical Data Integration Center, MeDIC, und Platform Architect (SOA) der Uniklinik Köln, sowie die ECRI-Forschungsmitarbeiter Fernando Portilla und Samir Irshaid.

Am 18. Mai findet außerdem ein eintägiger Workshop mit dem Titel "Einführung in Amazon Web Services" statt. Dieser Workshop wird von Florian Hettenbach, Technischer Trainer von Amazon Web Services, geleitet.

Die Workshops sind kostenlos und können nur mit vorheriger Anmeldung besucht werden. Für weitere Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmens des DigiHealthDay-2020 und zur Anmeldung für die virtuellen Workshops besuchen Sie bitte die Homepage unter http://www.th-deg.de/digihealthday.

Der DigiHealthDay-2020 ist für den 13. November geplant. Die Organisatoren verfolgen die aktuelle Situation mit COVID-19, und im Falle von Änderungen werden alle angemeldeten Teilnehmer umgehend benachrichtigt.

Jeder, der sich für die digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studenten, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2020 und den im Vorfeld stattfindenen Veranstaltungen des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter http://www.th-deg.de/digihealthday

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Am 15. April startet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2020/21. Studieninteressierte können sich ab dann online auf einen der begehrten Studienplätze bewerben.

Mit insgesamt sieben Studiengängen aus den Bereichen Tourismusmanagement, Medizinische Informatik und Ingenieurswissenschaften bietet der internationale Campus ein umfangreiches Studienangebot für international ausgerichtete Studierende.

Studienanfänger können sich auf den von der European Spa Association (ESPA) ausgezeichneten Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health & Medical Tourism, sowie die beiden Bachelorstudiengänge Health Informatics und Industrial Engineering bewerben. Im kommenden Wintersemester kommt mit dem Bachelor Energy Systems Engineering (ESE) ein neuer zukunftsweisender Studiengang hinzu.

Der Bachelor ESE bildet Ingenieurinnen und Ingenieure für Energiesystemtechnik aus, die zu Expertinnen und Experten für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen des Energiesektors und seiner Umwandlung weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energiequellen werden. Sie beschäftigen sich mit Energiegewinnung, -umwandlung, -speicherung, -nutzung und Energietransport. Neben Chemie, Physik und Elektrotechnik spielt auch Informatik eine tragende Rolle im Studium, denn die Zukunft der Energieversorgungsnetze liegt in der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz. Aber auch Fächer wie Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Energienetz-Technologie oder Energiespeicher in Kombination mit mehreren Praxisprojekten bereiten die Studierenden perfekt auf den Berufseinstieg vor. Egal ob im öffentlichen Dienst, in Energieversorgungsunternehmen, in der Industrie oder in Planungsbüros, ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure für Energiesystemtechnik treiben die Energiewende hin zu regenerativen Energien voran.

Für Masterinteressierte bietet der ECRI die Masterstudiengänge Healthy and Sustainable Buildings, International Tourism Development und Medical Informatics an.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige englischsprachige Campus in ganz Bayern. Dies macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv, denen nach dem erfolgreichen Abschluss alle Türen offenstehen.

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Da derzeit alle Bildungseinrichtungen im Freistaat geschlossen sind, bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) den Schülerinnen und Schülern im Landkreis Rottal-Inn ab sofort einen besonderen Service an: eine virtuelle Englisch-Konversations-Plattform.

 

Der ECRI arbeitet bereits seit zwei Jahren eng mit den Schulen in Pfarrkirchen zusammen und hat in dieser Zeit den englischsprachigen Austausch zwischen internationalen Studierenden und Schülerinnen und Schülern vorangetrieben. Initiiert wurde das mittlerweile sehr erfolgreiche Projekt mit der Realschule Pfarrkirchen mit Schülern der 7., 8. und 9. Klassen. Um diesen Austausch auch während der Corona-Krise zu fördern, bietet der ECRI ab kommenden Donnerstag, 26.3. regelmäßig eine virtuelle Englisch-Konversations-Plattform an. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler im Landkreis Rottal-Inn, deren Kenntnisse zumindest für leichte englische Konversation ausreichend sind. Die Treffen auf der virtuellen Plattform werden von den beiden internationalen Studierenden Dumtochi Ezenwa aus Nigeria und James Larson aus den USA durchgeführt. Ziel der virtuellen Englisch-Konversations-Plattform ist es, bei einem sehr lockeren englischsrachigen Austausch die Freude an der Englischen Sprache zu wecken und die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, die in der Schule erlernten Englischkenntnisse aktiv anzuwenden.

 

Der Austausch auf der virtuellen Plattform findet vorerst bis einschließlich 16.04. regelmäßig montags und donnerstags jeweils von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos und auf Schülerinnen und Schüler im Landkreis Rottal-Inn beschränkt. Interessierte werden gebeten sich per E-Mail unter Angabe von Vorname, Nachname, Schule und Klasse unter sekretariat-ecri@th-deg.de anzumelden. Der Zugang zu der virtuellen Plattform ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich und die Teilnehmerzahl begrenzt.

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) sein erstes internationales Wissenschaftssymposium DigiHealthDay-2020 unter dem Motto "Global Digital Health - Today, Tomorrow and Beyond". Thema des DigiHealthDay sind digitale Technologien und deren Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung weltweit. Das internationale Wissenschaftssymposium wird sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen befassen, wie beispielsweise Telemedizin und Fernversorgung, künstliche Intelligenz in der Medizin und dem Gesundheitswesen, digitale Gesundheitsinnovation und Entrepreneurship, Datenschutz, Sicherheit, Vertrauen und Patientenbindung und viele weitere relevante Themen. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist unter anderem auch die Ausbildung im Bereich der digitalen Gesundheit unter Einbezug aktueller Entwicklungen. Der erste DigiHealthDay des ECRI wird von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter Master Medical Informatics (MMI), organisiert und bietet mit Plenarvorträgen, interaktiven Podiumsdiskussionen, wissenschaftlichen Sitzungen und Networkingmöglichkeiten ein ideales Medium für den Dialog zwischen Forschung und Industrie. Jeder, der sich für die digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studenten, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2020 des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday
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13.02.2019 | THD-Pressestelle -Am 8. Februar unterzeichnete die Delegation des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Moskau ein Memorandum und einen Kooperationsvertrag mit der Russischen Universität der Völkerfreundschaft (RUDN) in Moskau. Der Vertrag besiegelt die künftig intensive Zusammenarbeit beider Institutionen im Bereich der Digitalen Gesundheit. Vom ECRI waren Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Studiengangsleiter des Master Medical Informatics, Prof. Dr. Georgi Chaltikyan zur RUDN nach Moskau gereist. Dort wurden sie von der russichen Delegation bestehend aus Larisa I. Efremova, Vizerektorin für Internationale Angelegenheiten, Prof. Dr. med. Aleksei Abramov, Dekan der Medizinischen Fakultät, sowie dessen Stellvertreterin Gushchina Yulia in Empfang genommen. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsunterlagen durch Prof. Abramov, Prof. Steckenbauer und Prof. Chaltikyan besiegelten beide Hochschulen die Zusammenarbeit besonders in den Bereichen Medizin und Digitale Gesundheit. Der Fokus liegt dabei auf Forschung, Entwicklung und dem Austausch von Studierenden. Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung war die Rottaler Delegation zur 60jahr Feier der RUDN geladen, welche ebenfalls unter dem Zeichen der Internationalität der Ausbildung stand. Die RUDN ist mit insgesamt mehr als 31500 Studierenden, davon 9000 internationalen aus 158 Nationen, die führende Universität im Bereich der Internationalisierung in Russland.
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31.01.2020 | THD-Pressestelle - Am vergangenen Mittwoch, 29. Januar kamen Experten aus Kliniken, Arztpraxen, Reha-Einrichtungen, Physiotherapiepraxen und Fachschulen am European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum DigiCamp „Digitalisierung in der Orthopädie – Wo liegt der Nutzen für Kliniken, Ärtze und Patienten“ zusammen. Das DigiCamp wurde erstmals am ECRI durchgeführt und zog zahlreiche Teilnehmer aus relevanten Branchen an den Campus. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Spittler und der Moderation von Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Den Auftackt machte der per Videochat zugeschaltete Keynote Speaker und Senior Advisor der tomatomedical GmbH, Dr. med. Matthias Lemberger mit seinem Vortrag „Patientenzentrierte Medizinplattform“. Anschließend stellte Physiotherapeut und Diplom-Sportlehrer Manfred Bloch in seinem Vortrag „Digitale Begleiter in der Physiotherapie“ verschiedene Apps und Plattformen vor. Prodekan und Organisator des DigiCamps, Prof. Spittler ging in seinem darauf folgendem Vortrag „Rehabilitation – Jederzeit und überall“ auf Möglichkeiten und Potenziale der Digitalisierung in der Orthopädie ein. Danach schloss die Expertin in Recht und Telemedizin, Anna Schmaus-Klughammer (LLB hons) die Vortragsreihe mit ihrem Beitrag „Datenschutz von medizinischen Daten“ ab. Dekan Prof. Steckenbauer leitete anschließend die Roundtable-Diskussion zum Thema „Wo liegt der Nutzen der Digitalisierung in der Orthopädie für die einzelnen Akteure?“ ein und rief die Besucher auf, sich an der Diskussion zu beteiligen. Besonders das Thema Datenschutz medizinischer Daten war dabei ein wichtiges Anliegen bei der Mehrheit der Teilnehmer. Aber auch digitale Begleiter in Form von Apps, Plattformen oder ähnlichem wurden bei dem Roundtable heiß diskutiert. Bei dem abschließendem get-together tauschten Teilnehmer und Referenten sich in lockeren Gesprächen nochmals zu verschiedenen Themen der Digitalisierung in der Orthopädie aus und rundeten so die gelungene Veranstaltung ab.
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20200123 bahn und ecri zusammenarbeit tncMobilitätspartnerschaft zur Tourism Naturally Conference

23.01.2019 | THD-Pressestelle - Zur Vorbereitung der Tourism Naturally Conference (TNC), die vom 26.-28. Mai am European Campus Rottal-Inn (ECRI) stattfindet, wurden bei einem Treffen mit einem Vertreter der DB Regio Bus verschiedene Möglichkeiten einer Mobilitätspartnerschaft besprochen.

Für diese wissenschaftliche Konferenz werden internationale Gäste unter anderem aus Europa, USA, Kanada oder China anreisen. Das kann besonders in Hinblick auf nachhaltige Mobilität eine Herausforderung darstellen. Da sich der ECRI mit einem seiner Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit spezialisiert hat, arbeitet der Campus im Vorfeld der TNC bereits an alternativen und umweltfreundlichen Lösungen für den Shuttleservice zur Konferenz. Dazu trafen sich nun die Veranstalter, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Koordinatorin Verena Frank vom ECRI mit dem Vertreter der DB Regio Bus, Dr. Thomas Huber. Bei dem Treffen wurde eine mögliche Mobilitätspartnerschaft zwischen dem ECRI und der DB Regio Bus ins Auge gefasst.

Darüber hinaus sucht man derzeit gemeinsam erfolgreiche und nachhaltige Lösungen, die nicht nur den Studierenden in Pfarrkirchen, sondern auch der Bevölkerung zugutekommen. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum und wie man diese für eine erfolgreiche Zukunft gestalten und umsetzen kann.

Die TNC findet jährlich statt und wird dieses Jahr von 26.-28. Mai das erste Mal in Deutschland bzw. in Pfarrkirchen am ECRI durchgeführt. Damit hat sich der ECRI gegen Mitstreiter aus Spanien, Italien und China durchgesetzt. Die Konferenz wird vom Fachbereich Tourismus des ECRI organisiert und behandelt überwiegend die Schwerpunkte Natur- und Wellnesstourismus, Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter: https://www.tourismnaturally.com/

 

Bild: Sammelten Ideen zur Mobilitätspartnerschaft: Prof. Dr. Steckenbauer, Dr. Huber von DB Regio Bus, Verena Frank und Prof. Dr. Kunhardt (v.l.n.r.)

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20200113 digitalisierung in der orthopädieDigiCamp - Digitalisierung in der Orthopädie

13.01.2019 | THD-Pressestelle - Die Fakultät European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und Leiter der Veranstaltung, Prof. Dr. Thomas Spittler, laden herzlich zum DigiCamp am 29. Januar ab 14 Uhr am ECRI in Pfarrkirchen ein. Spittler freut sich auf den Austausch mit Orthopäden und Akteuren des Gesundheitswesens: „Das Ziel unseres DigiCamps ist es, zukunftsfähige Trends und deren Nutzen in der Orthopädie für alle Beteiligten zu beleuchten“.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ermöglicht eine bessere und effizientere Versorgung und einen breiteren Zugang zu medizinischer Expertise insbesondere auch in ländlichen Regionen. In der Fachdisziplin Orthopädie spielen Operationsroboter in der Gelenkchirurgie oder die Konzeption individualisierter Implantate bereits eine große Rolle. Wo können weitere wertvolle Einsatzgebiete von digitalen Technologien entstehen? Wie ist die Bedeutung von Telerehabilitation einzustufen? Welche rechtlichen und ethischen Aspekte müssen berücksichtigt werden? Genau diese Fragestellungen werden im DigiCamp Orthopädie thematisiert.

Zielgruppe des DigiCamps sind Kliniken, Rehakliniken und -einrichtungen, Orthopäden, Physiotherapeuten, Krankenkassen und die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bild: Prof. Dr. Thomas Spittler ist Leiter des DigiCamps

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20200110 kinderuni elektronenmikroskopDie Welt im Kleinsten – Elektronenmikroskopie in der Kinderuni

10.01.2019 | THD-Pressestelle  - Am Freitag, 17.01. um 17 Uhr lädt der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen wieder alle Kinder zwischen acht und 13 Jahren zur Kinderuni ein. Dieses Mal geht es um Elektronenmikroskopie und die Welt im Kleinsten.

Die Vorlesung für die Nachwuchsforschenden wird von Prof. Dr. Robert Geigenfeind, Professor für Maschinenbau und Mechatronik, abgehalten. In der Kinderuni spricht er über Elektronenmikroskopie und was das Besondere an diesen Mikroskopen ist. Wenn eine Lupe oder ein Licht-Mikroskop zur Betrachtung von kleinsten Teilen nicht mehr ausreicht, dann kommt das Elektronenmikroskop zum Einsatz. Dieses funktioniert nicht mit Licht, sondern mit kleinen Teilen, den Elektronen. Wie genau dieses Mikroskop aufgebaut ist, wie es funktioniert und wofür man es in Natur und Technik braucht, zeigt Prof. Geigenfeind den Nachwuchsstudierenden in der Kinderuni.

Der ECRI freut sich über zahlreiche wissbegierige junge Forscher. Eine Anmeldung zur Kunderuni ist nicht nötig. Natürlich dürfen Begleitpersonen gerne mitkommen und von den hinteren Reihen aus der Vorlesung folgen.

Die Kinderuni wird vom Ressort Familie & Gleichstellung in Zusammenarbeit mit dem MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) organisiert und regelmäßig am ECRI und der THD angeboten.

  

Bild: Prof. Geigenfeind umlagert von eifrigen Kinderuni-Studierenden

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20191122 kinderuni kinderarmutVon Brücken und Schuhputz-Kästen: Kinderuni „Wenn Kinder auf der Straße leben“

 

22.12.2019 | THD-Pressestelle  - Die jüngste Kinderuni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) widmete sich dem Leben von Straßenkindern in Bolivien. Prof. Dr. Bernhard Bleyer nahm in seiner Vorlesung an die 30 Nachwuchsstudierende mit auf eine Reise in den Alltag bolivianischer Straßenkinder.

Die jungen Besucher der Kinderuni sahen im Laufe der Vorlesung Bilder von Kindern, die nachts unter Unterführungen oder Brücken schlafen, und tagsüber mit ihren Schuhputz-Kästen auf den Straßen der Großstadt Cochabamba ein wenig Geld verdienen. Auf die Frage hin, warum es dazu kommt, dass Kinder auf der Straße leben, erklärte Prof. Bleyer, dass die Eltern der Kinder oft vom Land in die Stadt abgewandert seien und die Familien sich so nicht mehr selbst ernähren könnten. In der großen Stadt finden die Eltern der Kinder schwer Arbeit, haben oft auch keine Wohnung und schnell kein Geld mehr. So flüchten sich viele Erwachsene in Alkohol oder Drogen und die Kinder bleiben dabei auf der Strecke bzw. auf der Straße Boliviens zurück.

In der Kinderuni zeigte Prof. Bleyer Fotos von den Häusern der Hilsorganisation und brachte den Kindern spanische Worte bei. Manchmal lies er seine Studierenden auch die Bedeutung der spanischen Häusernamen erraten, wie beispielsweise Casa Madre de Dios oder Escuela. Die Wohnhäuser bieten Platz für Kinder, die auf der Straße leben und sind ausgerichtet für Mädchen, Jungen und Jugendliche.

Zum Abschluss der Vorlesung ließ Prof. Bleyer die Kinder schätzen, wie viel die von UNICEF geschätzten 100 bis 200 Mio. Straßenkinder weltweit entsprechen. Die Kinder waren überrascht zu erfahren, dass die Zahl der Straßenkinder die Einwohnerzahl Deutschlands übersteigt.

Prof. Bleyer ist Diplom-Theologe an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD und seit 19 Jahren Vorsitzender der Kinderhilfsorganisation AMANECER. Für sein Engagement in dem Projekt erhielt Prof. Bleyer im Jahr 2014 die Bundesverdienstmedaille. Bei Fragen zum Projekt oder über Spendenmöglichkeiten, steht Prof. Bleyer gerne unter berhard.bleyer@th-deg.de zur Verfügung.

 

Bild: Straßenkinder beim gemeinsamen Mittagessen im Haus der Hilfsorganisation AMANECER in Bolivien

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20191203 willkommen im neuen gebäude chemiepraktikumWillkommen im neuen Gebäude: erstmals Praktikum in eigenen Laboren

03.12.2019 | THD-Pressestelle - Erstmals seit Bestehen des European Campus Rottal-Inn (ECRI) fanden die im Rahmen des Studiums vorgeschriebenen Praktika in Physik und Chemie in den neuen Laboren am Campus statt. Bisher wurden diese immer in den Laboren des Gymnasiums Pfarrkirchen abgehalten.

Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Industrial Engineering absolvieren im Laufe ihres Studiums ein jeweils vierwöchiges Praktikum in Physik und Chemie. Bisher nahmen die Studierenden dafür immer den Weg ans Gymnasium Pfarrkirchen auf sich, wo in den dortigen Laboren die Praktika stattfanden. Mit der feierlichen Einweihung des neuen Sustainability Innovation Lab Centre (SILC) im Oktober stehen nun auch am ECRI-Campus nagelneue, hochmoderne Labore für die internationalen Studierenden zur Verfügung. Diese wurden nun erstmalig für das Physik- und Chemie-Praktikum genutzt.

Das Chemie-Praktikum wurde von Prof. Dr. Raimund Brotsack und Laboringenieurin Janina Reitemeier abgehalten. Bei ihnen wurden Experimente zu Löslichkeit, pH-Wert und Elektro-Chemie durchgeführt. Im Physik-Praktikum, führten die Studierenden Experimente zu Thermodynamik und Mechanik durch. Angeleitet wurden sie dabei von Prof. Dr. Sascha Kreiskott und der Laboringenieurin Carola Ebner, die die Experimente vorbereiteten und zusammen mit den Studierenden durchführten.

Für die Studierenden ging es bei den beiden Praktika darum, die Arbeit im Labor kennenzulernen und die Auswertung von Versuchen richtig durchzuführen. Durch das hochwertige Equipment und die hervorragende Ausstattung der neuen Labore im SILC fiel es sowohl den Studierenden als auch den Professoren und Laboringenieuren nicht schwer, die Experimente durchzuführen und auszuwerten.

Da am ECRI Internationalität eine tragende Rolle spielt, wurden die Studierenden für die Experimente so gemischt, dass pro Gruppe möglichst Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammenarbeiten durften. Im Laufe der Praktika bestätigte sich, dass die unterschiedliche Herkunft der Studierenden Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Engagement und guter Umgang nicht im Wege steht.

 

 Bild: Studierende führen unter Anleitung von Prof. Raimund Brotsack ein chemisches Experiment durch